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KfW-Bank: "Ohne den Euro gäbe es in Deutschland weniger Wohlstand"

"Die Euro-Rettung lohnt sich, nicht nur für Deutschland, sondern für jedes einzelne Mitgliedsland der Euro-Zone." sagte Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW-Bank gegenüber der "Frankfurter Rundschau".

Der Behauptung des Bankers liegt eine Vergleichsberechnung zugrunde, wonach die europäische Währung Deutschland in den vergangenen beiden Jahren einen Wohlstandsgewinn von 50 bis 60 Milliarden Euro gebracht haben soll.

"Um diesen Betrag wäre die wirtschaftliche Leistung weniger gestiegen, wenn wir die D-Mark gehabt hätten", sagte Irsch. Vorteile gebe es selbst angesichts der Hilfspakete für Griechenland. Dieses Vorgehen sei eindeutig kostengünstiger, als ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone zuzulassen.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Bank, KfW, Wohlstand
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2011 11:46 Uhr von r3c3r
 
+12 | -2
 
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Was bringt uns das +: wenn wir es wieder für andere Mitglieder rauswerfen müssen?
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08.09.2011 12:02 Uhr von Lucianus
 
+38 | -2
 
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Wohlstandsgewinn ? Nach welcher Rechnung ?

Meine Erfahrung zum Euro sagt:
- Mein Gehalt wurde ziemlich exakt halbiert.
- Durch Inflation kosten viele altägliche Dinge jetzt soviele Euros wie damals DM.
- Gehaltserhöhungen in angemessener weise gibt es nicht.

= Ich habe weniger Geld zur freien Verfügung als vor 10 Jahren, obwohl ich knapp 12% mehr verdiene als zu jener zeit.

Nun meine Frage ... wo genau ist meine Wohlstandsgewinn ?
Es ist mir nämlich echt scheiss egal, wenn irgendwelche Firmen-Chefs, Chefsvolkswirte, Möchtegern-Banker oder das "Land" mehr wohlstand haben, wenn dies nicht bei mir ankommt, sondern für Dinge ausgeben wird von denen ich keinen Nutzen habe. So egoistisch das jetzt auch klingen mag.
Ich habe echt keinen bock darauf permanent zu hören wie toll unsere Wirtschaft gerade funktioniert davon aber nichts mitbekomme.

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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08.09.2011 12:07 Uhr von edv-pm
 
+23 | -1
 
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komisch diese Wohlstandberechnung scheint sich aber nicht an der Kaufkraft oder den Durchschnittseinkommen zu orientieren, wie sonst kann es sein, das Deutschland als einziges Land in der EU im Niedriglohnbereich sinkende Reallöhne hat. Und in den mittleren Bereichen, wachsen die Löhne wohl auch er nicht. Wie definieren die dann bitte Wohlstand? Aufgrund von Managergehältern oder Dividendenausschüttungen?

@Lucianus: Da hatten wir wohl die gleiche Idee ;-)

[ nachträglich editiert von edv-pm ]
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08.09.2011 12:17 Uhr von Logikus
 
+14 | -0
 
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leider: mehr Geld für die ohnehin schon vermögenden Personen, aber der Rest darf sich mit Preiserhöhungen und Lohnkürzungen rumschlagen...
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08.09.2011 12:42 Uhr von disabled_lamer
 
+12 | -0
 
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Ohne dem Euro hätte meine Großmutter doppelt so viel Rente.

Wo ist hier der Wohlstandszuwachs!?

[ nachträglich editiert von disabled_lamer ]
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08.09.2011 12:47 Uhr von Toadinator
 
+11 | -0
 
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Die einzigen die mehr Wohlstand durch den Euro haben sind die Bänker.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen, weil die negativ Aspekte schon genannt wurden.
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08.09.2011 12:48 Uhr von :raven:
 
+10 | -0
 
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Die Politik muss sehr verzweifelt sein wenn sie solche Handpuppen des Finanzsystems für derartige EU-Propaganda aus der Puppenkiste holen.

Es kann nicht mehr lange dauern...
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08.09.2011 12:56 Uhr von lokoskillzZ
 
+7 | -0
 
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Alles palaber: Um den Schein zu wahren...Das Volk hat NUR Nachteile durch den Euro, aber wir leben ja in einer Demokratie...oO
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08.09.2011 12:59 Uhr von maki
 
+8 | -0
 
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Das brüllt nach einer Sammelanzeige wegen: Volksverhöhnung...
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08.09.2011 13:21 Uhr von anderschd
 
+5 | -0
 
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War hier nicht letztens zu lesen: dass es seit Jahren einen Reallohn Rückgang gab in D, im Gegensatz zu anderen Ländern?
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08.09.2011 13:37 Uhr von Odysseus999
 
+5 | -0
 
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halbe Wahrheit: Mehr Wohlstand an einer Stelle bedingt auch mehr Armut an andere Stelle.
Daher wäre die Nachricht genauso wahr, wenn sie lautete:
"Ohne den Euro gäbe es in Deutschland weniger Armut"


[ nachträglich editiert von Odysseus999 ]
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08.09.2011 13:51 Uhr von Serverhorst32
 
+12 | -0
 
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KFW hat recht Ohne den Euro gäbe es in Deutschland ...

- weniger Wohlstand für die 5% der Reichsten
- weniger Staatsverschuldung
- geringeren Preise in Gastronomie, Handel etc.
- mehr Selbständigkeit und Souveränität des Landes

etc.

Aber immerhin hat der € auch viele Vorteile für den kleinen Bürger. Wenn Lieschen Müller jetzt nach Italien fährt muss sie das Geld nicht mehr wechseln, leider kann sie sich den Urlaub jetzt nicht mehr leisten. Egal.
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08.09.2011 13:52 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -0
 
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Deutschland profitiert vom Euro: Bösartige Lüge: Vorneweg:
Kurzstatement von Prof. Sinn zu der Aussage, Deutschland habe vom Euro profitiert:

Siehe: http://is.gd/...

Fakt ist:
- Deutschland ist von allen Eurozonenländern zusammen mit Italien das Land mit der schlechtesten Wirtschaftswachstumsperformance. Wachstumssieger sind Griechenland und Irland - mit dreimal höheren Raten.

- In Deutschland sanken als einzigem Euroland kontinuierlich Reallöhne, Renten und Sozialleistungen
Anders in sämtlichen anderen Eurozonenländern. Bsp. Griechenland: Real(!)lohnplus von 40%.

- Die Kaufkraft vieler Berufsgruppen hat sich in Deutschland seit den 90er Jahren teilweise halbiert.
Siehe: http://www.spiegel.de/...

- Selbst Springer muss bzgl. der Lebensqualität zugeben: Deutschland ist das Entwicklungsland Europas
Siehe: http://www.welt.de/...

- Der Deutsche konsumiert immer weniger - dies belegen rückläufige Einzelhandels-Umsatzzahlen der Deutschen Bundesbank vom Mai, so Heiner Flassbeck, UNO-Chefvolkswirt für Welthandel und Entwicklung. Der Vergleichsindex, in den USA das entscheidende Kriterium, sei in den letzten 13 Jahren um sieben Prozent abgefallen.

Siehe: http://www.badische-zeitung.de/...


Prof. Hans-Werner Sinn zieht nach 10 Jahren Euro eine haarsträubende Bilanz für Deutschland. Siehe dieses Video:

http://youtu.be/...

Darin versucht er die Endloskassetten der Politiker zu widerlegen. Ein Argument Sinns: Von 1,622 Billionen Euro gesamtwirtschaftlicher Ersparnisse in Deutschland, die als reale Investitonssume in 8 Jahren Euro hierzulande möglich gewesen wären, flossen insgesamt 1,067 Mrd. Euro (66%) ins Ausland ab. Davon widerrum nur 200 Mrd. in Direktinvestitionen, der "Rest", rund 800 Mrd. Euro, in einen völlig annonymen Kapitalexport durch Versicherungen und Banken (Kredite, Anleihen...). Dieses Geld ist es, welches zu einem Bau- und Konsumboom in der südlichen Peripherie führte, doch das Wachstum war auf Pump finanziert. Unterdessen brachen in Deutschland die Investitionen ein, der Konsum stagnierte. Und dieses Geld (Außenstände, Forderungen) ist es nun auch, dem Politiker nun neue Milliarden hinterherwerfen – um all die Altersversorgungen, Lebensversicherungen etc..., die an ausländische Schuldverschreibungen gebunden sind, zu retten. Doch die Gelder der Deutschen sind längst verbrannt.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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08.09.2011 13:55 Uhr von DerMaus
 
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Was für ein weltfremder Depp. Glaubt der, dass Griechenland der einzige Pleitestaat bleibt?
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08.09.2011 14:43 Uhr von sicness66
 
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Wir dürfen eins nicht vergessen: Der Euro hat uns Frieden gebracht in ganz Europa !!! Ach wenn es nicht so traurig wäre, würde ich jetzt lauthals lachen...
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09.09.2011 00:04 Uhr von str8fromthaNebula
 
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Lucianus: wirtschaft an sich is einfach , läuft es gut spürt man dieses...läuft es schlecht,spür man eben dieses...egal was jemand sagt man weiß immer genau was realität is :) man is nur leider von der masse abhängig..

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