08.09.11 10:19 Uhr
 937
 

Bonn: Forscher entdeckten Teile einer 100 Millionen Jahre alte Stechmücke

Wissenschaftler der Universität Bonn und des Geologischen Dienstes in Nordrhein-Westfalen entdeckten auf Blüten die Überreste einer 100 Millionen Jahre alten Stechmücke und einer ebenso alten Milbe.

Die Blüte wandelte sich damals in der Kreidezeit bei einem Waldbrand im Bergischen Land in Holzkohle um. Die junge Milbe war gerade bei der Nahrungsaufnahme. Torsten Wappler von der Uni Bonn sagte: "Als das Tier vom Waldbrand überrascht wurde, war es gerade dabei, Pollen der Blüte zu verzehren."

Auf zwei weiteren Blüten wurde je eine kleine Schuppe von Stechmücken gefunden. Die Forscher sind sich nicht sicher, ob die Stechmücken damals auch, genauso wie heute, bei der Blütenbestäubung eine wichtige Rolle spielten. Aber den Forschern gelang mit diesem Fund der Nachweis der ältesten Stechmücke.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Fund, Bonn, Kreidezeit, Stechmücke
Quelle: wissen.de.msn.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wort des Jahres 2016: "Postfaktisch" macht das Rennen
Himmelsfeuerwerk - Sternschnuppen in den nächsten Tagen
Mit diesen Tricks klappt Sex während der Periode

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.09.2011 11:59 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -10
 
ANZEIGEN
hmm: "Forscher entdeckten Teile einer 100 Millionen Jahre alte Stechmücke"

Hatte sie direkt ihre Geburtsurkunde dabei?

""Als das Tier vom Waldbrand überrascht wurde, war es gerade dabei, Pollen der Blüte zu verzehren." "

Seltsam das es dabei nicht verbrannt ist.
Kommentar ansehen
08.09.2011 12:18 Uhr von Afkpu
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
LoneZealot: Du bist dir schon bewusst dass man dank der verschiedenen radiometrischen Messmethoden und auch der Stratigraphie Aussagen über das Alter organischer/geologischer Funde machen kann? Auch wenn eine gewisse Fehlerwahrscheinlichkeit vorhanden ist, bei 100 Millionen Jahren fällt diese nicht so sehr ins Gewicht
Kommentar ansehen
08.09.2011 12:34 Uhr von lina-i
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@ Afkpu: Lone ist angehöriger einer jüdischen Sekte. Die glauben nur das, was auch in der Bibel steht. Und in der Bibel gibt es keine 100 Millionen Jahre alten Stechmücken. Der Mensch wäre ja sonst nur ein paar Tage älter als diese Stechmücke. Das kann aber nicht sein...
Kommentar ansehen
08.09.2011 12:38 Uhr von Afkpu
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
lina-i: Ok ich hatte einfach nur einen Menschen ohne Allgemeinbildung erwartet. Aber Exegese (falls die wörtliche Auslegung/Interpretation heiliger Schriften im Judentum ebenso heißt) ist doch auch mal was... zum Schmunzeln.
Kommentar ansehen
08.09.2011 14:31 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
@Afkpu: Was lina schreibt ist der übliche antisemitische Unfug.

Selbst vom biblische-jüdischem Standpunkt aus ist das Alter dieser Mücke kein Problem.
Ich finde es nur bemerkenswert das eine Mücke einen Waldbrand unbeschadet überstehen kann und nicht völlig verbrennt.
Mit den Zeitangaben ist das immer so eine Sache, die müssen oft korrigiert werden.

Wie gesagt, lina betreibt nur die üblische antijüdische Hetze gegen mich, das braucht aber hier kein Thema sein.

[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
Kommentar ansehen
08.09.2011 14:39 Uhr von Afkpu
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Lone: Mir lag es fern hier antijüdische Hetze zu betreiben, wörtliche Auslegung von heiligen Schriften ist für mich im Rahmen jeder Konfession Unfug. Laut meiner Chronologieübung die ich Rahmen meines Studiums besuchen durfte führt die jüdische Chronologie aber ein genaues Datum der Entstehung der Erde an, welches ich in meinem Aufzeichnungen zu der jüdischen Ärenberechnung nun leider nicht finde, es war aber über den Daumen gepeilt irgendwas mit 6700 Jahren und auch auf die Sekunde auflösbar (zumindest wenn man die unbekannten Angaben Tischri Halakim oder wie diese Zeiteinheiten nennt auflöst) und das ist doch sehr weit entfernt von 100000000 Jahren oder? Also: ich will hier keine gläubigen Menschen diskriminieren, das tun diejenigen selbst zur Genüge.
Kommentar ansehen
08.09.2011 14:46 Uhr von Afkpu
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ruckzuck: keine Angst dein semigebildeter Geldbeutel bleibt verschont, die Forschungsprojekte der Uni Bonn werden in solchen Fällen meist durch Spendengemeinschaften u.ä. finanziert, die wenigsten Mittel kommen vom Staat. Und selbst mit diesen Mitteln muss man bei allen Untersuchungen immer noch abwägen zwischen : teuer aber effizient oder alt/aufwendig aber billiger. Oder was glaubt ihr warum in manchen Gebieten der Erde in der Luftbildarchäologie nicht mit modernen Satellitenfotos, sonder, z.B. im Falle der Ausgrabungen der Uni Bonn im Raum der heutigen Mongolei mit sowjetischen Luftbildern aus den 40ern gearbeitet wird? Es ist schlicht und einfach billiger. Und bevor jmd mit GoogleEarth kommt.. die Aufnahmen sind für die Luftbildarchäologie oft zur falschen Jahreszeit aufgenommen oder (was meistens der Fall sein dürfte, schlicht zu unscharf.
Kommentar ansehen
08.09.2011 14:47 Uhr von Akaste
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ja ja, die Fanatiker: aber mich wundert es auch, dass die nicht verbrannt ist, hat jemand mehr Ahnung von der Materie und kann mich mal aufklären woran das wohl lag? Beschäftige mich nicht so mit dem abfackeln von Insekten, doch sind die meines wissens ziemlich brennbar.
Kommentar ansehen
08.09.2011 14:51 Uhr von Afkpu
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Akaste: "verbrannt" ist er schon.. oder vielmehr sofort verkohlt.. quasi ein Kohleinsekt ;) Und diese Überreste hat man dann datiert.
Kommentar ansehen
08.09.2011 14:55 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@Afkpu: Nein, das ist mir klar, lina-i ist bekannt für ihre Einstellung und nutzt jede Gelegenheit das hier kundzutun.

"führt die jüdische Chronologie aber ein genaues Datum der Entstehung der Erde an"

Wie gesagt, vom jüdischen Standpunkt stellen weder solche Zeitangaben noch Funde von sog. Frühmenschen ein Problem dar.
Kommentar ansehen
08.09.2011 14:56 Uhr von Akaste
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
hmm: ah, verstehe, berichtige man mich wenn ich falsch vermute. Demnach war sie nur nicht unmittelbar von der "Flamme" erfasst worden und hat sich eventuell nur auf einem zu heißen Untergrund platziert, was sie tötete aber den Citinpanzer nicht zerstörte. Anders als die Mücken die ins Kerzenlicht fliegen und dort tatsächlich verbrennen?

[ nachträglich editiert von Akaste ]
Kommentar ansehen
08.09.2011 15:00 Uhr von Afkpu
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Akaste, dafür müsste ich mich nun genauer mit der wissenschaftlichen Quelle auseinandersetzen. Was du hier allerdings siehst ist ein MODELL. Mitnichten wurde die gesamte Stechmücke gefunden, eben verkohlte Überreste wie ich das sehe. Beim verbrennen eines Holzscheits bleiben unter gewissen Vorraussetzungen auch Kohlefragmente übrig. Es kommt eben auf die Zusa,menwirkung von Hitzeintensität, Einwirkungsdauer / Einwirkung direkt/indirekt etc. an.
Kommentar ansehen
08.09.2011 15:04 Uhr von Akaste
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
okey, ich hab das bild nicht direkt angeschaut, baut sich hier alles so langsam auf. Da macht das alles ein wenig mehr Sinn^^

Dennoch, ein interessantes Thema.
Kommentar ansehen
08.09.2011 16:44 Uhr von cheetah181
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Akaste, LoneZealot: Ich fand es auch bemerkenswert, dass da etwas übriggeblieben ist. Andererseits enthalten Blüten recht viel Wasser und wenn diese am Rand vom Waldbrand gewachsen sind, ist das schon möglich...von der Mücke sind ja auch nur 2 Schuppen in erkennbarem Zustand (trotzdem Holzkohle) erhalten geblieben.

"Mit den Zeitangaben ist das immer so eine Sache, die müssen oft korrigiert werden."

Das kommt auf die Methode an und für gewöhnlich ist der Fehler wesentlich kleiner als die Zeitspanne, die man betrachtet. Wikipedia gibt z.B. für die Uran-Blei-Datierung einen Fehler von 2 Millionen Jahren bei der Betrachtung von ca 3 Milliarden Jahre alten Steinen an.

Wissenschaftliche Quelle ist übrigens:
http://rsbl.royalsocietypublishing.org/...

Habe aber leider keinen Zugriff auf den Volltext.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
Kommentar ansehen
08.09.2011 19:10 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
"Lone ist angehöriger einer jüdischen Sekte. Die glauben nur das, was auch in der Bibel steht. Und in der Bibel gibt es keine 100 Millionen Jahre alten Stechmücken."

Naajaa, Auslegungssache. In der Bibel wird von Tagen geschrieben aus der "Gottperspektive". Die Tageslänge kann daher unterschiedlich sein. Wenn Gott zwischendurch mal ,während der Erschaffung der Welt, 5 Minuten auf dem Lokus war können schon theoretisch hier auf der Erde mehrere Millionen (oder Milliarden) Jahre vergangen sein. So ganz genau weiß man das nicht^^

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?