07.09.11 18:23 Uhr
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US-Geheimdienst will Zukunft mithilfe von Sozialnetzwerken voraussagen

Die US-Geheimdienst Intelligence Advanced Research Projects Activity (IARPA) will Sozialnetzwerke nutzen, um Zukunftsvoraussagen zu tätigen.

Für diesen Zweck sollen die Daten aus Internetdiensten wie unter anderem Twitter oder Facebook gesammelt und ausgewertet werden. Damit will man eventuelle soziale Unruhen und gesellschaftliche Veränderungen vorhersagen.

Soziale Netzwerkdienste haben in der jüngsten Vergangenheit eine große Rolle bei den Ereignissen des Arabischen Frühlings gespielt.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zukunft, Geheimdienst, Social Media, Vorhersage
Quelle: www.wired.com
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2011 18:44 Uhr von Nebelfrost
 
+12 | -1
 
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ich glaube, george orwell hätte seine wahre "freude" daran.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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07.09.2011 19:16 Uhr von Scare4t2
 
+10 | -1
 
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...was die sich alles einfallen lassen, um das "kleine" Volk auch klein zu halten:-). Aber nichts neues...wurde im Mittelalter schon gemacht...Brot und Spiele fürs Volk, wenn sie unruhig werden^^
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07.09.2011 21:13 Uhr von ente214
 
+1 | -5
 
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scare4t2: das gabs im mittelalter nicht, aber war klar, das das "kleine" volk, sprich unterschicht, sich mit historischen begriffen nicht auskennt.
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07.09.2011 21:41 Uhr von Marie52
 
+1 | -10
 
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lässt sich nicht übertragen: In sozialen Netzwerken der Ersten Welt treiben sich zumindest tagsüber vor allem Verlierer rum, die nicht das geringste zu sagen und auch keine Lobby haben.

Eine Prognose anhand der abendlich verfassten Beiträge mag allerdings vielversprechender sein.
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07.09.2011 21:54 Uhr von aquilax
 
+1 | -3
 
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marie: stimmt absolut, marie.
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07.09.2011 22:03 Uhr von gurrad
 
+1 | -0
 
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Ist diesen US_Guppis der letzte: "Kaffeesatz-Leser" verstorben?
Geht auch mit dem Gummibärchen-Orakel sehr gut..:D
Oder Hühnerknochenwerfen...
Vllt. auch Lesen aus den Innereien irgendeines US_Präsidenten..
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07.09.2011 22:36 Uhr von ProHunter
 
+2 | -1
 
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Precrime? Minority Report?
Das ganze artet aus früher hat man sich um datenschutz bemüht... die jetzige jugend gibt alles auf Facebook & Co Preis...
das ist irgendwie lächerlich dagegen wo die älteren damals gekämpft haben macht die jugend freiwillig...
ich bin mittlerweile echt gespannt wie die Welt in 20 Jahren aussieht
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08.09.2011 01:13 Uhr von lastfirst
 
+3 | -0
 
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Die Sinnlosigkeit des Strebens: Das es mehr um die Kontrolle der eigenen Bevölkerung geht als um irgendeine Bedrohung von außen, die das Land infiltriert hat, ahnt ja nun auch schon der naive Bürger.

Ich versteh nicht, dass man ernsthaft glaubt hiermit seine Macht sichern zu können, oder sagen wir es mit deren Worten, für Sicherheit zu sorgen. Genau dieses Verhalten führt zur Auflehnung und zerbricht diese Strukturen. Das ist sicher ein langwieriger Prozess, aber am Ende fällt jedes System, das Kontrolle ausübt.

Anstatt durch gute Taten Zuspruch zu erlangen und somit loyale Gefolgsleute zu gewinnen, sägen die Herrschaften am eigenen Ast. Diese Kurzsichtigkeit ist mir völlig unverständlich.

Meinetwegen sollen die sich auf die faule Haut legen und wir finanzieren deren Leben (machen wir eh schon), aber was in aller Welt bewegt Menschen dazu negativ in die Geschichte einzugehen, anstatt mit positiven Erinnerungen.

Man stelle sich vor, irgendwann segnet einen das Zeitliche und niemand trauert um einen. Kann das der Lebensinhalt und das Ziel eines schaffenden Menschen sein?
Die denken, sie Leben bis in alle Ewigkeit.
Aber eines sei gesagt, ich kenne keine Überlieferung, dass jemand mit ner Pipeline unterm Arm beim Herrgott an die Pforte klopfte.
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08.09.2011 04:22 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -1
 
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lastfirst: wie kommst du darauf, dass es irgendeinen interessiert wie er nach seinem Tod dasteht?

Klar freut sich jeder zu Lebzeiten darauf wenn er weiss er bekommt eine Statue gestiftet aber wenn nicht, dann ists auch egal.

Diejenigen, die unsere Geschicke lenken sind an Macht und Geld zu Lebzeiten interessiert.

Ich würde behaupten, dass es nicht mal der Lebensstil ist der zählt, sondern nur die Macht selbst.


Wandel in der Bevölkerung, Demonstrationen, Umstürtze sind nichts prinzipiell Negatives.
Alles vergeht irgendwann. Auch Staaten und Regierungen. Das versucht die herrschende Kaste immer stärker zu verhindern.

Aber ob das ein paar Jahre oder ein paar Jahrhunderte gut geht, irgendwann zerbricht alles.
Niemand kann alles für immer kontrollieren. Das Chaos breitet sich im Detail aus.

Hier ist ein Punkt, dem ich Wells Gedankenspiel "1984" widerspreche.
Solche Szenarien funktionieren nur eine gewisse Zeit.

Nein, das ist keine illusionäre Hoffnung. Dem ist tatsächlich so.
Die Frage ist nur, wie das "danach" aussieht. Ob es wirklich soviel besser wäre.

Manchmal denke ich, ein kompletter Reset würde der Menschheit wirklich besser bekommen.
Weg von all der Elektronik, zurück in die Steinzeit, Überleben der Stärksten und Fitesten.

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