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07.09.11 17:38 Uhr
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Zweifel an Schlaganfall-Medikament: Aktie von Bayer mit kräftigem Verlust

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat Zweifel an der beschriebenen Wirkung des Schlaganfall-Medikaments Xarelto. Das Medikament gilt als einer der wichtigsten Hoffnungsträger im Bayer-Konzern. Aus dem Grund brach die Aktie des Leverkusener Fabrikanten auch teilweise um über 13 Prozent ein.

Die FDA argumentierte in ihrer Erklärung, dass Xarelto gegenüber des am Markt befindlichen Warfarin keine Vorteile biete. Am morgigen Donnerstag wird ein neutrales Ärztegremium über den Zulassungsantrag entscheiden. Die Behörde will zudem Zulassungsunterlagen und Studien genau prüfen.

Bayer gab sich jedoch zuversichtlich und betonte, dass man Vertrauen in die Daten der Medikament-Studie habe. Für die Leverkusener bedeutete der Kursrutsch einen Wertverfall um vier Milliarden Euro. Das Papier von Bayer notierte mit 35,36 Euro auf einem Tiefkurs seit Juli 2009.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft / Börse & Finanzen
Schlagworte: Bayer, Aktie, Verlust, Medikament, Schlaganfall, Zweifel
Quelle: www.ftd.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Wahrscheinlich wieder diese US-Spielchen. Die Behörde hält sich Konkurrenz vom Leib, denn Warfarin ist als Coumadin von Bristol-Myers-Squibb erhältlich (Sitz: New York).
Die US-Behörden haben Bayer schon immer das Leben schwer gemacht, bei dem Anthrax-Mittel Ciprobay war es genauso, da haben die USA auf die Bayer-Patente keinen Pfifferling gegeben.

Die US-Pharmaindustrie gehört zu den größten Lobbyisten in den USA und die Politik tut alles dafür, dass die USA hier die Hoheit behalten.
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07.09.2011 17:58 Uhr von Muckelchen89
Schlaganfall Medikament find ich irgendwie nicht so passend. Xarelto (WIrkstoff Rivaroxaban, hemmt den Gerinnungsfaktor Xa)
ist mir eher daher bekannt, dass es nach endoprothetischen Operationen (Hüft und Kniegelenke) eingenommen wird und venöse Thromboembolien verhindern soll. Klar bei Komplikationen dann auch einen Schlaganfall, aber es ist primär kein Schlaganfall Medikament.

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