07.09.11 12:02 Uhr
 509
 

EU-Kommission fordert automatisches Notrufsystem für Pkw und Kleinlaster

Von 2015 an sollen nach dem Willen der EU-Kommission neue Pkw und Klein-Lkw mit automatischen Notruf-Systemen ausgestattet werden. Es soll Fahrzeugstandort und -kennung sowie die Uhrzeit an eine kostenlose Notrufnummer übermitteln.

Der automatische Anruf würde ausgelöst, wenn sich in dem betreffenden Fahrzeug der Airbag öffnet. Zusätzlich soll ein Alarmknopf es dem Fahrer ermöglichen, wenn er zum Beispiel einen Schwächeanfall hat, den Ruf selbst auszulösen.

Die Notrufzentrale kann auf verschiedene Weise reagieren. Sowohl der Kontakt mit den Fahrzeuginsassen ist möglich als auch die direkte Alarmierung von Rettungskräften. Das System benötigt eine separate, nur für diesen Zweck im Auto eingebaute Telefonkarte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Kommission, EU-Kommission, Notruf, Lkw, Pkw, Kleinlaster
Quelle: www.berlinerumschau.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Heinz Buschkowsky: Viele Flüchtlinge "stammen aus brutalo-patriarchalischen Gesellschaften"
Österreich: Van der Bellen wird neuer Bundespräsident
Donald Trumps Kabinett besteht nur aus Milliardären und Millionären

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.09.2011 12:02 Uhr von kickingcrocodile
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
Ist eine sehr gute Sache, sollte nur schneller gehen. Ich weiß jetzt nicht, ob solch ein System heute schon marktreif ist. Wenn ja, sollte nicht bis 2015 damit gewartet werden. denn das System kann Leben retten. Ich erinnere mich an den tödlichen Unfall eines Fahrers in meiner Gegend. Todesursache war letztlich, dass er im Wagen, in dem er eingeklemmt war, zu spät gefunden wurde. Er war in einsamer Gegend so unglücklich hinter einer Böschung gelandet, dass Vorüberfahrende ihn nicht sahen.
Kommentar ansehen
07.09.2011 12:20 Uhr von lina-i
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Das System ist marktreif und wird bereits von: einigen Automobilherstellern im Premiumsegment serienmäßig angeboten.

Probleme gibt es nur, wenn der Unfall in einem Bereich passiert, der nicht durch den Mobilfunkanbieter abgedeckt ist...
Kommentar ansehen
07.09.2011 12:36 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ist: bei meinem Fahrzeug bereits ausgestattet.
Beim Überschlag, oder Auslösung des Airbags, wird automatisch eine SMS an die Notrufzentrale gesendet.
Finde ich eine gute Lösung, dass dies zukünftig so gehandhabt werden soll.
Die Frage wäre jetzt nur noch, wie geortet wird.
Ohne GPS-Daten sind Funkzelleninformationen des Handys noch sehr grob zum einschränken des Unfallorts. Vllt. reicht es auf dieser Basis doch aus, jedoch finde ich GPS-Daten dann doch besser, da dann auf 5-10m genau der Unfallort fest steht.
Kommentar ansehen
07.09.2011 12:59 Uhr von Jaecko
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mich würds nicht wundern wenn Google in ein paar Jahren noch ein paar Kamerasatelliten hochschiesst, die dann bei einem über dieses Notrufsystem gemeldeten Unfall gleich mal ein paar Luftaufnahmen von dieser GPS-Position machen.
Dann würde man schon was über den Umfang sehen und ob noch mehr Fahrzeuge beteiligt sind.
Kommentar ansehen
07.09.2011 13:08 Uhr von TKRoth
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
Bald darauf: bekommt dann der Autofahrer eine Rechnung mit Einzelnachweis:

Von xxx nach yyy = 45 Km
Von www nach ttt = 112 Km

Bitte überweisen Sie die angefallene Maut in Höhe von ....
Kommentar ansehen
07.09.2011 14:30 Uhr von d_m75
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
und Knöllchen: bekommt man auch automatisch zugesellt...
Kommentar ansehen
07.09.2011 15:37 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire: Ich denke GPS brauchts ned unbedingt.

Nach der automatischen SMS wird ein kleiner Ortungssender aktiviert, der eine eindeutige ID ausstrahlt (die selbe, wie in der SMS übertragen wurde und zu dem Zeitpunkt auch erst erzeugt wird) und schon findet man das Fahrzeug recht fix. Es gibt ja auch Gegenden, in denen GSM tut, aber GPS nicht (Parkhaus, Tunnel, ...)
Kommentar ansehen
07.09.2011 17:22 Uhr von Jaecko
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Naja... ohne GPS hat man halt das Problem, dass man per einfacher Richtugnsortung nur weiss, in welcher Richtung das Fahrzeug liegt. Die Entfernung hängt dann schon von zu vielen Faktoren ab (Wetter, Fahrzeugzustand, Einbaulage im Fahrzeug, Objekte ums Fahrzeug, Geographie etc.)
Und warum GPS nicht verwenden, wenn die entsprechenden Fahrzeuge eh schon ein Navi (und damit GPS) onboard haben? Und selbst wenn: Ein vollständiges GPS-Modul (Antenne + Strom hin, GPS-Daten raus) krieg ich in ner 100er-Rolle für 13,50 pro Stück.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Heinz Buschkowsky: Viele Flüchtlinge "stammen aus brutalo-patriarchalischen Gesellschaften"
Die Mumie 2017: Erster Trailer zum Reboot
Österreich: Van der Bellen wird neuer Bundespräsident


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?