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07.09.11 10:36 Uhr
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Vorratsdatenspeicherung in Eigenregie?

Noch ist die Vorratsdatenspeicherung keine beschlossene Sache. Und obwohl das BVG bereits 2010 urteilte, dass nur abrechnungsrelevante Daten temporär gespeichert werden dürfen, speichern fast alle großen Mobilfunkprovider schon heute Verbindungsdaten ihrer Kunden bis zu sechs Monate.

Dabei werden nicht nur für die Abrechnung erforderlichen Informationen, welcher Anschluss wie lange angerufen wurde, erhoben. Zusätzlich wird gespeichert, in welcher Funkzelle und wann der Anruf getätigt wurde. Das betrifft auch ankommende Anrufe, die normalerweise keine Kosten verursachen.

Ulrich Breuer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung kritisiert dieses Vorgehen: "Das bringt Millionen von Menschen in die Gefahr strafrechtlicher Ermittlungen, weil sie zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sind oder mit der falschen Person telefoniert haben."


WebReporter: Kepas_Beleglorn
Rubrik:   Wirtschaft / Kriminelles
Schlagworte: Daten, Telefon, Mobilfunk, Vorratsdatenspeicherung, BVG
Quelle: www.berlinonline.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Irgendwie freue ich mich darüber, dass ich seit über 12 Jahren Kunde bei O2 (ehem. VIAG Interkom) bin. Denn dieser Anbieter ist der einzige, der die Daten bereits nach sieben Tagen löscht, während bei den anderen die Verkehrsdaten bis zu sechs Monaten lückenlos gespeichert werden.

In der Quelle werden noch einige Ansichten von Politikern zu dem Thema erwähnt.
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Immerhin kann man mit einer Unterschrift noch die   
 
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07.09.2011 10:57 Uhr von Rechthaberei
legale Vorratsdatenspeicherung per Petition verhindern

http://netzpolitik.org/...
Kommentar ansehen Das sich die Berliner Verkehrsbetriebe   
 
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07.09.2011 12:54 Uhr von Horndreher
aber auch überall einmischen müssen.
Kommentar ansehen BVG   
 
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07.09.2011 13:13 Uhr von Kepas_Beleglorn
Nein, das sind nicht die Berliner Verkehrsbetriebe, das ist natürlich das Bundesverfassungsgericht. Hätte allerdings den Rahmen der 300 Zeichen gesprengt...

Richtig wäre aber tatsächlich "BVerfG" gewesen. Beim nächsten mal mach´ ich´s richtig. Versprochen! ;-)
Kommentar ansehen Rechthaberei   
 
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07.09.2011 14:33 Uhr von Aggronaut
die daten werden dabei nich polizelich oder andeweritig von staatlichen institutionen ausgewertet !? das glaubt doch keiner, deswegen werden diese petitionen, grade bei solchen geschichten auch nie erfolg haben.

petitionen sind genau wie angemeldete demos kontrollierter bullshit.
---

firmen und personen mit viel kapital können sich ohne weiteres über das gesetz hinweg setzten, die strafen sind doch viel zu lasch als das man angst haben müsste.
Kommentar ansehen Verständnisproblem   
 
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07.09.2011 19:06 Uhr von Neu555
Gespräche werden in einem Datensatz gespeichert der die Nummer des Anrufers, die Nummer des Angerufenen speichert und eine Kennung des genutzten Sendemastes, Datum, Uhrzeit und Dauer enthält.

Jeder ausgehende Anruf ist aus Sicht des Angerufenen ein eingehender Anruf. Wenn man bei allen Anrufen die angerufenme Nummer speichert werden logischerweise auch alle eingehenden (keine Kosten verursachenden) Anrufe gespeichert. Wer entsetzt darüber ist, dass eingehende Anrufe gespeichert werden kann dieses einfache System offensichtlich nicht begreifen.

"Das bringt Millionen von Menschen in die Gefahr strafrechtlicher Ermittlungen, weil sie zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sind oder mit der falschen Person telefoniert haben"

Wenn Zeugen (wie im Fall Mirco" einen Passat sehen bringt das auch tausende von Passatfahrern in die Gefahr strafrechtlicher Ermittlungen, nur weil sie ein solches Auto besitzen.
Massen-DNA Test zeigen, dass allein der Umstand, dass man ein Mann ist und in einer bestimmten Gegend wohnt in die Gefahr strafrechtlicher Ermittlungen bringt. Warum regt sich der Mann darüber nicht genauso auf ?
Kommentar ansehen Übrigens   
 
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07.09.2011 19:31 Uhr von Neu555
Es gab gesetzliche Regelungen, die eine einheitliche und transparente (weil für jeden nachlesbar) Datenspeicherung vorgeschrieben haben. Gegen die hat u.a. die Justizministerin geklagt. Und jetzt regen sich die gleichen Leute darüber auf, dass die Netzbetreiber machen was sie wollen ???
Die Gegener des Gesetzes fordern jetzt also ein Gesetz was die Datenspeicherung regelt. Besonders logisch erscheint mir das nicht.
Kommentar ansehen @Neu55   
 
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14.09.2011 00:00 Uhr von Der_Jacito
unglaublich das bei dir ersthaft jemand auf minus geklickt hat!!
das passat beispiel ist so schön einfach und plakativ, sollte eigenlich jeder verstehen#11

mad world&killemall
Kommentar ansehen @der_jacito   
 
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14.09.2011 10:53 Uhr von Neu555
Bei der Thematik wird ja grundsätzlich nicht sachlich diskutiert. Und wer nicht sofort beim Thema VDS aufschreit, das Ende der Freiheit propagiert und all die anderen Slogans der Gegener nachschwätzt wird eben mit minus bedacht. Die haben weder verstanden was ich geschrieben habe noch das Urteil des BVerfG. Da steht nämlich nicht drin, dass die VDS verfassungswidrig ist.
Vor allem haben alle die, die das Urteil bejubelt haben nicht verstanden, dass vollkomen gesetzeskonform weiterhin Daten bei den Unternehmen gespeichert werden und sich für den Normalbürger überhaupt nichts ändert. Die Unterschiede zwischen VDS und nicht VDS lassen sich aber nicht verständlich in 3 Sätzen beschreiben. Deswegen verstehts ja auch keiner von den Politikern.

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