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USA: Streit um homosexuelle Geschichte als Pflichtthema an staatlichen Schulen

Es geht um das umstrittene Gesetz SB48, der "Fair, Accurate, Inclusive and Respectful Education Act", welches im Juli vom demokratischen Gouverneur Jerry Brown im Bundesstaat Kalifornien unterschrieben worden ist.

Es besagt, dass im Unterricht auch die Leistung von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen besprochen werden muss. Gegner dieses Gesetzes wollen nun mithilfe der Kampagne"Stop SB48" die schwul-lesbische Geschichte als Pflichtthema an staatlichen Schulen verhindern.

Für ein Referendum müssten bis zum 12. Oktober knapp über 500.000 Unterschriften gesammelt werden. Sollte die Kampagne das Gesetz nicht zu Fall bringen, wird es am 1. Januar 2012 in Kraft treten und frühestens für das Schuljahr 2015/16 in den Schulbücher abgedruckt sein.


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WebReporter: Nick44
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Streit, Schule, Geschichte, Homosexualität, Bildung
Quelle: www.msmagazine.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2011 12:31 Uhr von Cataclysm
 
+3 | -2
 
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Macht denn Homosexualität nen Unterschied?
Westerwelle ist schwul,aber auch nur ein genau so beschissener Politiker ,wie die Meisten anderen auch.
Interessiert es wen, wie es Frau Merkel mit ihrem Mann treibt?
Will doch kein Schwein wissen.

Der Mensch definiert sich nicht über seine Triebe, sondern eher darüber, seine Triebe zu kontrollieren...
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07.09.2011 12:50 Uhr von Again
 
+2 | -0
 
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Relativ schweres Thema: Einerseits sollten Kinder schon lernen, dass diese Leute die gleichen Leistungen hervorbringen wie andere auch. Andererseits sollte man nicht zwanghaft versuchen irgendwelchen Themen einzubauen um "Quoten" zu erfüllen.

Ob das gut oder schlecht ist kann ich für mich daher schlecht beurteilen, da ich nicht genau weiß, wie der Unterricht dort jetzt genau aussieht. Aber wenn zb Turing vorkommt, kann man schon erwähnen, dass er schwul war. Gerade da es in seinem Leben eine wichtige Rolle spielt. Gleiches gilt für Oscar Wilde.

@NitroPenta:
"Mir erscheint das Ganze als sehr durchsichtiger Versuch Kinder in frühem Alter unterschwellig politisch zu beeinflussen."
Wo ist da eine politische Beeinflussung? Ist dann nicht die Schule im allgemeinen eine politische Beeinflussung?
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07.09.2011 13:19 Uhr von Again
 
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NitroPenta: "Es ist leider eine Tatsache, dass die Lehrerschaft versucht ihre Schützlinge in ihrem Sinne zu prägen."
Und was würde dieses Gesetz daran ändern? Und wo wäre diese Prägung politisch?

"Es wäre also denkbar, dass die Kids in Kalifornien künftig Homophile erst recht ablehnen, wenn man sie in der Schule als Pflichtstoff mit deren Umtrieben konfrontiert."
Man kann also homophob werden (oder Homophile ablehnen), wenn man von Turings Leistungen hört? Wäre mir neu ;-)
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07.09.2011 15:01 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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Vielleicht übertrieben, aber anscheinend nötig, wenn man sieht, wie in manchen Schulbezirken offenbar "unreligiöse" Gründungsväter oder demokratische Politiker aus den Schulbüchern gestrichen werden.

Es werden übrigens auch Ureinwohner, Afroamerikaner, Amerikaner mit mexikanischen, asiatischen, europäischen oder pazifischen Wurzeln berücksichtigt, Behinderte, Angehörige verschiedener Religionen und Frauen.

Die Alternative wäre vermutlich Namen und Geschlecht zu zensieren, denn diese sind ja auch nicht "ausschlaggebend für Erfolg". Oder?

Oder aber man überlässt es den Lehrern - das wäre dann maximale Beeinflussung. Aber vermutlich die Art von Beeinflussung mit der weiße, heterosexuelle Christen leben können.

Aber die Gefahr, die davon ausgehen soll, muss man mir erstmal erklären. Etwa, dass die Kinder lernen, dass Mexikaner, Lesben und einfache Arbeiter keine Untermenschen sind? ;)
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07.09.2011 15:29 Uhr von Vladi2030
 
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Neeeeeeee sorry das geht zu weit: Ich habe kein Problem damit, dass es Menschen gibt die halt schwul, lesbisch ect. sind, aber mir kommt es langsam so vor als wolle man es fördern, dass die Menschen irgendwie allgmein dazu neigen sollen dieser sexuellen Richtung zu folgen, ich mein was soll das? Das kann doch jeder Mensch von grund auf für sich selbst entscheiden, der braucht doch nicht die Geschichte davon gelernt zu haben...

[ nachträglich editiert von Vladi2030 ]
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07.09.2011 15:33 Uhr von Again
 
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Vladi2030: Du glaubst also homosexuell werden zu können, wenn du in Geschichtsbüchern über die Taten von Homosexuellen lernst?
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07.09.2011 15:58 Uhr von Vladi2030
 
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@Again: Ja meiner Meinung ist das möglich, je nachdem was dort genau erzählt wird und wie...als ob man keine Texte verfassen könnte die Kinder dahingehend beeinflussen können...man könnte die Geschichte zum Beispiel mit Meinungen von Forschern oder irgendwelchen "Experten" verknüpfen und so auch bewusst Einfluss auf die Meinung der Kinder nehmen.

Nenn du mir doch den Sinn dahinter wieso Kinder die Geschichte dessen kennen sollen?
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07.09.2011 16:12 Uhr von Again
 
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Vladi2030: "Ja meiner Meinung ist das möglich, je nachdem was dort genau erzählt wird und wie...als ob man keine Texte verfassen könnte die Kinder dahingehend beeinflussen können..."
Um dich zu beruhigen: So schnell wird man nicht schwul ^^
Was dort erzählt werden soll ist wohl sowas wie: Dieser Typ hat dies und das gemacht und war übrigens schwul.

"man könnte die Geschichte zum Beispiel mit Meinungen von Forschern oder irgendwelchen "Experten" verknüpfen und so auch bewusst Einfluss auf die Meinung der Kinder nehmen."
Und dadurch sollen Kinder schwul werden?

"Nenn du mir doch den Sinn dahinter wieso Kinder die Geschichte dessen kennen sollen? "
Der Grund ist wohl ganz simpel: Um zu lernen, dass Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung große Leistungen vollbringen können. Wie Cheetah schon erklärte, gibt es dieses Gesetz auch für Religionen, Ethnien, etc.
Im Endeffekt soll es einfach die Toleranz fördern.
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07.09.2011 18:08 Uhr von Vladi2030
 
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@Again: Na gut ich sehe es ein und du könntest wohl Recht damit haben ;) ich bin gespannt ob es sich nur in die Richtung entwickeln wird wie du sagtest, ich meine nicht , dass sie sofort schwul dadurch werden, aber vielleicht ein Denkanstoß kriegen ob sie vielleicht nicht etwas neues ausprobieren sollten...nachdem man in der Schweiz in den Kindergärten Frühsexualisierung fördern will bin ich halt sehr skeptisch was neue Inhalte betrifft...

[ nachträglich editiert von Vladi2030 ]
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10.09.2011 14:01 Uhr von Again
 
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NitroPenta: Ob man in Kalifornien Röhm behandelt? Ich bezweifle mal, dass man da soweit in die deutsche Geschichte geht.
Und bei Gacy wäre ich mir auch nicht sicher, da er glaub ich nicht in Kalifornien war und geschichtlich an sich nicht sonderlich relevant ist.

Natürlich sollte man dieses Gesetz auch beachten, wenn man negative Persönlichkeiten erwähnt. Man lernt ind den USA aber wohl auch nichts vom bösen, weißen Idi Amin,

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