07.09.11 06:06 Uhr
 743
 

Goslar: Archäologen finden 3.000 Jahre alte Müllhalde

Archäologen machten jetzt in Goslar, auf dem Gelände des Bergwerk Rammelsberg, eine überraschende Entdeckung. Sie stießen auf eine antike Müllhalde deren Alter auf rund 3.000 Jahre geschätzt wird.

Der Abfall stamme von den damaligen Bergleuten. Sie schmissen den Müll in ein Loch aus dem früheren Tagebau des Bergwerks. Die Archäologen datieren die untersten Abfallschichten auf die Ära Bronzezeit.

"Es handelt sich um einen deutschlandweit einmaligen Glücksfund. Wir haben dabei Teile von Öllämpchen gefunden, Stiele von Werkzeugen, Keile, Stoffreste, Lederriemen und Seilstücke.", sagte sagte Grabungsleiter Friedrich Wachholz.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Fund, Archäologe, Müllhalde, Goslar, Bronzezeit
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: AfD-Wähler sind keine Abgehängten, sondern einfach radikal rechts
London: Fettberg in Kanalisation soll in Biodiesel umgewandelt werden
Kunststoffe mithilfe von Enzym aus Algen synthetisierbar

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.09.2011 08:56 Uhr von Afkpu
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Interessant, aber: Abfallgruben sind i.d.R. für die Archäologie nichts besonders und gehören eher zu den "Standard" Fundgruppen. Vllt. ist hier die größe und die längere Nutzung von Bedeutung? (Auch wenn nicht angegeben ist wie lange die Grube genutzt wurde). Das einzig "schlechte" an Abfallgruben ist eben die Selektion. Man bekommt selten eine Bandbreite aller benutzten Ggenstände da vieles weiterverarbeitet, ins Grab gegeben oder schlicht einfach woanders weggeworfen wird,
Kommentar ansehen
07.09.2011 13:16 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Afkpu: Ich weiß ja nicht woher du die Information hast das frühzeitliche Abfallgruben für Archäologen nichts besonderes sind, dem ist jedoch absolut nicht so denn gerade der Müll einer Gesellschaft läßt sehr gut Rückschlüsse über deren Lebensgewohnheiten und Verhältnisse zu (was wurde weggeworfen, welche Materiallien wurden benutzt, wie wurden diese verarbeitet usw.) zum Teil sogar noch genauer als wenn "nur" ein Wohngebäude ausgegraben wird.
Kommentar ansehen
07.09.2011 21:26 Uhr von Afkpu
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Crazy: Ich habe nirgends behauptet, dass Abfallgruben nicht nützlich sind. Deswegen steht "schlecht" auch in Anführungszeichen. Und das es neben Wohngebäuden auch noch andere Fundgruben (die eben dummerweise auch selektiven Mechanismen unterliegen) dürfte dir auch bekannt sein.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Österreich: Familiendrama - 14-jähriger Sohn ersticht Vater
Hochrechnung Bundestagswahl: Union gewinnt, AfD 13,2 Prozent
Bei Browsergame "Bundesfighter II Turbo" kämpfen Spitzenpolitiker gegeneinander


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?