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Landwirtschaftspolitik: Bayern setzt auf Eigenanbau von Soja

In Bayern sollen Tiere in Zukunft nicht mehr mit importiertem, gentechnisch verändertem Soja gefüttert werden. Das strebt Landwirtschaftsminister Helmut Brunner an. Daher wurden die Anbauflächen für heimisches Soja innerhalb der vergangenen zwölf Monate um ein Viertel auf 3.000 Hektar vergrößert.

Das Ganze geschieht im Rahmen des Aktionsprogramms "Heimische Eiweißfuttermittel". 5.000 Hektar Gesamtfläche sind angestrebt, um Soja-Importe zu reduzieren. Das Problem dabei; die Menge der jährlich importierten Sojamittel wird auf 800.000 Tonnen beziffert. Die vórgesehene Fläche halten Kritiker für zu klein.

Doch Brunner ist überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein: "Ich spüre, dass das auch in der Gesellschaft auf breite Zustimmung stößt", erklärte er. Zudem gebe der Eigenanbau den bayerischen Landwirten mehr finanzielle Sicherheit.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Gentechnik, Futter, Soja, Helmut Brunner
Quelle: www.mittelbayerische.de

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06.09.2011 14:08 Uhr von Freggle82
 
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Lässt sich Soja auch in Alkohol umwandeln: um damit den hochwertigen Benzin zu verpantschen?

Anbauflächen für Futtermittel, Biomasse,... da bleibt kaum noch was für Nahrungsmittel übrig.

Egal, importieren wir statt Gen-Soja eben andere gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, die nun nicht mehr selbst angepflanzt werden können. am Ende läuft es aufs Gleiche hinaus.

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