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Schweizer Notenbank koppelt den Franken an den Euro - Währung stürzt ab

Die Schweizer Notenbank (SNB) koppelt den Franken nun an den Euro und lässt nicht mehr zu, dass der Euro tiefer als 1,20 Franken fällt. Hierfür will sie Devisen kaufen und wenn erforderlich weitere Maßnahmen ergreifen.

Dann verlor der Franken von 1,11 auf 1,21 Franken pro Euro an Wert. Der Grund für diese Koppelung ist der Rekordtief vom 10. August mit 1,03 Franken je Euro, da viele Anleger durch die europäische Schuldenkrise verunsichert wurden und in den Franken flüchteten.

Dadurch wird der Franken stärker, was aber schlecht für die Exporte ist, da diese teurer werden. Daher wird die starke Währung als Bedrohung für die Wirtschaft angesehen, außerdem leidet auch die Tourismusbranche darunter.


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WebReporter: george_kl
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Währung, Tourismus, Notenbank, Schweizer Franken
Quelle: www.ftd.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2011 11:20 Uhr von george_kl
 
+3 | -3
 
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Nach vielen Spekulationen ist es also nun endlich so weit. Ich frage mich ehrlich gesagt warum sie das nicht gleich gemacht haben, diese Konsequenzen aus der starken Währung sollten doch bekannt sein.
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06.09.2011 11:44 Uhr von JesusSchmidt
 
+13 | -12
 
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und? ist doch also genau das passiert, was sie erreichen wollten.

nun müssen die exporte der schweiz ja förmlich explodieren.
was auch immer die exportieren. schokolade und käse vielleicht. :D
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06.09.2011 11:51 Uhr von Dodecanol
 
+17 | -6
 
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Finanzen: Naja, wenn der Euro schon am untergehen ist, waers ja auch Verantwortungslos den schweizer Buergern gegenueber da nicht aus Solidaritaet auch abzusaufen.
/ironie aus

Womit eine der letzten stabilen Waehrungen nun auch wertlos wird...

[ nachträglich editiert von Dodecanol ]
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06.09.2011 11:51 Uhr von bigJJ
 
+21 | -3
 
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witzig die veschwörungstheoretiker haben es schon vor langem gesagt, mitten in europa die schweiz mit einer eigenen währung... da muss was gemacht werden...

leute lachten sie aus und jetzt passiert es doch...
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06.09.2011 12:45 Uhr von sicness66
 
+11 | -1
 
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Wie kann man so dumm sein: Jetzt ist die SNB von Entscheidungen der EZB abhängig. Mehr braucht man nicht zu sagen...
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06.09.2011 13:18 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -4
 
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Meine Schwester aus der Schweiz freuts. Die hat sich mal kurz den Keller voll gekauft und schön die 19% Märchensteuer zurückgeholt.
Die Schweizer wirds freuen... -.-
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06.09.2011 13:19 Uhr von verni
 
+9 | -4
 
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Ich hoffe: Dass das schweizer Volk jetzt aufwacht und diese Art und Weise die Währung so herabzusetzen, bestraft. Sind die noch zu retten? Da geht einfach mal die Nationalbank her und koppelt den Franken an eine Währung die dem Untergang geweiht ist????? Die haben sie nicht mehr alle, sorry!
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06.09.2011 13:52 Uhr von verni
 
+3 | -0
 
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Hier stehts: genau so wie es ist http://www.verkackeiert.com/...
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06.09.2011 14:02 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -3
 
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Bei 1,20 Euro pro Franken lebt der Schweizer allemal besser als der Deutsche mit seiner auf nationaler Ebene völlig unterbewerteten Währung namens "Euro". Treffen sich beide auf Mallorca wieder, urlaubt der Schweizer mit seinem Arbeitseinsatz doppelt und dreifach solang.

Im Eidgenossenland wird das Volk nach wie vor ausgiebig am Erfolg seiner Wirtschaft beteiligt, während hierzulande kein Gefälle mehr zwischen Hamburg und Athen besteht.

Eine starke Währung bedeutet Wohlstand fürs breite Volk, eine schwache Währung im Zusammenhang mit Lohn-, Sozial- und Rentendumping bedeutet - wie wir seit Jahren durch Oscar Lafontaine wissen - in letzter Konsequenz Geschenke an unsere Eurozonen-Handelspartner mit anschließender Rechnungstellung ans eigene Volk.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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06.09.2011 14:43 Uhr von pest13
 
+6 | -0
 
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Was hat denn: die Abbildung von der türkischen Lira mit dem schweizer Franken zu tun?
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06.09.2011 15:40 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
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@ Halma: Nun mach mal die ganzen Bäcker, Schlosser oder Hartz4ler hier nicht so runter.

Die sind voll tief in der Materie drin und verdienen deshalb auch massivst viel Geld mit ihrem Wissen! Echt jetzt!

:>
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06.09.2011 17:26 Uhr von Impaler
 
+3 | -0
 
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Falsche Wortwahl: Als Schweizer ist mir bei dem Wort "gekoppelt" erstmal das Herz in die Hose gerutscht! Ich dachte es gehe um einen festen Wechselkurs von 1.20.
Die SNB macht aber nichts anderes als bereits Anfang 2010, sie kauft Devisen (Euro) auf.

Von http://www.suedostschweiz.ch
"Dazu ist die SNB auch bereit, die zeitweise sehr umstrittenen Eurokäufe wieder aufzunehmen. Sie wolle wenn nötig uneingeschränkt Devisen kaufen, um den Märkten die Stirn zu bieten, teilte die Notenbank am Dienstag mit. Zuletzt hatte die SNB im Frühling 2010 versucht, so die Frankenaufwertung zu bremsen.

[..]

Die Finanzmärkte reagierten nach der SNB-Ankündigung um 10 Uhr sofort. Der Wert der europäischen Einheitswährung schoss innerhalb von kurzer Zeit von 1,12 Franken auf über 1,20 Franken. Das Tageshoch des Umtauschkurses lag bei 1,2162 Franken, ein Wert, den der Euro zuletzt Anfang Juli hatte."

So ist es meiner Meinung nach deutlicher, wie die Meldung zu verstehen ist.
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06.09.2011 17:53 Uhr von alicologne
 
+4 | -0
 
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Es geht um den Franken aber das Bild zeigt 100 türkische Lira?
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06.09.2011 20:10 Uhr von UICC
 
+0 | -0
 
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lol: Heute Morgen noch ne Reportage gesehen wie die Schweizer alle in Deutschland einkaufen gehen weil so billig :D

Vorbei der Mai
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06.09.2011 20:51 Uhr von AnotherHater
 
+2 | -0
 
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Dieser Schritt wurde schon vor mehreren Wochen angekündigt und durch die schweizerische Regierung, -Zentral und Notenbank vorbereitet. Hintergrund ist einfach, dass der SWF eine typische Fluchtwährung ist und in letzter Zeit stark angezogen hat, wodurch die Exporte eingebrochen sind. Es ist, aus diesem Standpunkt gesehen, also keine Fehlentscheidung, wie es von manchen hier dargestellt wird. Über die Hintergründe darf jeder frei spekulieren - wie die Börsianer. :D
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06.09.2011 21:53 Uhr von Vladi2030
 
+0 | -0
 
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Was für ein Witz das ganze momentan ist...leider: Ist doch alles so gewollt, nun hilft die Schweiz andererseits damit auch noch den ach so tollen Euro am Leben zu erhalten indem sie investiert um somit die Wirtschaftskrise und die folgende Depression mal wieder in die Ferne zu rücken, fällt dabei jedoch gleichzeitig trotzdem damit auf die Schnauze , da ihr Geld trotzdem dank des fallenden Euro zunehmend wertlos werden wird.

[ nachträglich editiert von Vladi2030 ]
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06.09.2011 22:19 Uhr von lastfirst
 
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Denken in Arbeitsleistung nicht in Geld: Der Nutznießer einer schwachen Währung ist doch der die Ware erwirbt, also der Importeur.
Drücken wir es einmal in Arbeitsleistung aus.
Zwei Personen stellen jeweils ein Produkt her, welches zur Herstellung die gleichen Kosten verursacht und somit auch den gleichen Arbeitsaufwand. Nun könnten die Hersteller die Produkte direkt gegenseitig eintauschen. Wird aber nun die Währung einer Seite gedrückt, kann der eine Produzent mehr vom anderen erwerben ohne selbst einen Handschlag mehr zu tun.

Wir reden immer vom Exportweltmeister. Ja das sind wir auch, aber was bedeutet das eigentlich. Es gehen mehr Industrie- und Konsumgüter aus unserem Land als hinein.
Nun sollte wenigstens aus dem Gewinn der Lebensstandart erhöht werden. Also müsste ja hieraus auch Ware im gleichen Wert importiert werden. Ist aber nicht so. Wo fließen dann die Gelder hin?
In die Taschen der Unternehmer, denn nicht wir sind Weltmeister sondern sie. Wir sind nur Weltmeister in schuften für andere.
Der andere Teil des Exporterlöses dient der staatlichen Zinstilgung an die Banken, wofür unsere Lohnsteuer herhalten muss.

Wir schuften wie die blöden für andere und bejubeln uns am Ende noch selbst.

[ nachträglich editiert von lastfirst ]
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07.09.2011 05:44 Uhr von Perisecor
 
+2 | -0
 
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@ Wil: http://www.shortnews.de/...

Äußere dich doch dort mal mit deinem umfassenden Wissen?


Außerdem hat die Schweiz den Franken nicht an den Euro gekoppelt. Ein so fähiger Finanzexperte wie du sollte das doch wissen :D

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