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Landgericht Köln: Deutsche Musik- und Filmindustrie steckt herbe Pleite ein

Laut einem Gerichtsurteil des Landgerichts Köln kann die deutsche Musik- und Filmindustrie die Internet-Provider nicht dafür verantwortlich machen, wenn auf Warez-Seiten Urheberrechtsverletzungen begangen werden.

Auch Netzsperren brauchen die Provider auf Drängen der Rechteinhaber nicht einrichten. Die Musik- und Filmindustrie wollte genau dies vor dem Landgericht erreichen und verklagte einen Internet-Provider.

Doch das Gericht lehnte die Forderung der Rechteinhaber mit der Begründung ab, dass der Aufwand für solche Sperren für die Provider unzumutbar wären. Die Kläger wollten sogar durchsetzen, dass Geschäftsführer beklagter Provider bei Zuwiderhandlungen ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro zahlen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Musik, Pleite, Landgericht, Filmindustrie
Quelle: www.gulli.com

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2011 09:07 Uhr von Rechthaberei
 
+7 | -45
 
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06.09.2011 09:36 Uhr von NGC4755
 
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Richtig: So!
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06.09.2011 09:37 Uhr von Lucianus
 
+78 | -1
 
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juhu: die Musik und Filmindustrie hat ihre Forderung nicht durchsetzen können!

Selten genug, ich finds gut.

ps. Das geht jetzt sicher ans nächsthöhere Gericht.
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06.09.2011 09:51 Uhr von Marius2007
 
+54 | -0
 
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Das Urteil! Die Richter haben nämlich argumentiert, das man dann jedes Mal nachrüsten müsste, wenn wieder irgend eine neue Möglichkeit zur Verbreitung besteht oder sich neue Wege eröffnen. Das würde einem "Wettrüsten" gleichkommen und den Providern unwirtschaftlich hohe Kosten aufbürden!.
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06.09.2011 09:57 Uhr von applebenny
 
+5 | -3
 
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scheiß geldsäcke!
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06.09.2011 10:05 Uhr von Tuvok_
 
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Tja: beim nächsten mal wieder zum Landgericht Hamburg gehen.... die sind doch PRO Content Mafia...
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06.09.2011 10:17 Uhr von Norman-86
 
+24 | -0
 
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"Jetzt müssen die nur noch komplett untergehen samt der GEZ. "

GEZ wird auch mal zeit..^^
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06.09.2011 10:22 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+17 | -0
 
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marius: recht haben sie denn die kosten dafür würden alle kunden zahlen zwar würde dann der "hass" auf die downloader in der breiten öffentlichkeit größer werden usw. aber wieso sollten die provider für ihre kunden zahlen das is schon sehr seltsam..

na ja ich verstehe diesen industriezweig eh nicht mehr anstelle gegen zu arbeiten und halt selber angebote online zu stellen klammern die sich an ein veraltetes geschäftsmodel und versuchen es mit ach und krach durch zu setzten...

die haben den internetrend verpennt so einfach ist das und ich wette wenn die sich mal einigen würden auf ein angebot ala hulu oder so hier in deutschland dann hätten die gewinne der kunde ist happy und alle sind glücklich .. aber wozu sich die arbeit machen wen man gerichte mit so einen müll beschäftigen kann
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06.09.2011 10:45 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -7
 
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Lieber GEMA weg, als GEZ denn die GEMA versaut das Bild des "Internetpiraten" total...nehmen wir einen Teil derer, die sich Lieder aus dem Netz als Probe ziehen, die es ja auch gibt...dann tragen solche mafiaartigen Organisationen, wie die GEMA, dazu bei, dass diese Leute eben nur ueber Downloads an "Hoerproben" und Weiterempfehlungen ran kommen, da ja jedweder GEMA-Pflichtige Inhalt ohne Zahlung gesperrt wird...alleine, was da an Potential fuer die Wirtschaft floeten geht, sollte eigentlich schon zeigen, wie Paradox das System der GEMA ist..dann lieber weiter GEZ zahlen und hoffen, dass die von den Gebuehren den Radiosendern mal mehr als nur eine CD jeden Monat fuers Musikprogramm sponsorn...aber Moment, vieleicht haben die Sender ja auch nur die GEMA-Rechte fuer insgesamt eine CD...
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06.09.2011 11:11 Uhr von Chuzpe87
 
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Musikindustrie: Reicht schon, dass nicht alle Videos bei Youtube in unserem Land laufen. Mehr bekommt ihr nicht!
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06.09.2011 11:44 Uhr von Glitzerfratze
 
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Wen trifft das schon Die Produkte der deutschen Musik- und Filmindustrie lädt man sich doch nichtmal geschenkt runter, geschweige denn konsumiert sie!
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06.09.2011 11:57 Uhr von derleo
 
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endlich: haben die Kohlegeier mal einen auf den Sack bekommen.
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06.09.2011 12:25 Uhr von Inc.
 
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@steffi78: So ganz versteh ich deine Aufregung nicht, es gibt so viele Seiten mit Filmkritik. Da schreiben User die den Film gesehen haben, da kann man sehr oft rauslesen ob einem das zu sagt oder nicht. Auserdem gabs vor ein paar Jahren nur die Videothek, da war und ist es nicht billiger und die Fehlgriffe kamen gefühlt viel öfter vor.

Grundsätzlich hast du Recht, die Qualität hat wirklich sehr nachgelassen. Aber genau da sollte man den mainstream verlassen und abseits suchen. Da findet man eben doch noch gute Sachen.

Zur News:
Ich finde es gut das sie es nicht durchdrücken konnten.
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06.09.2011 12:43 Uhr von deraufdersucheist
 
+5 | -0
 
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Wie man: darauf kommen kann, dass die Provider die Schuld am Verhalten ihrer Kunden übernehmen soll, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben.

Schliesslich ist auch nicht der Erbauer und Betreiber der Autobahn schuld wenn ich zu schnell fahre. Obwohl ich im Falle der Autobahn nichts gegen dieses Prinzip der Schuldigkeit hätte....

[ nachträglich editiert von deraufdersucheist ]
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06.09.2011 14:19 Uhr von raterZ
 
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was wollen die sperren? einzelne download seiten? dann wirds nen markt geben für proxys. und man kann nicht so schnell alle proxys sperren, wie die neue ips bekommen können. die forderung ist völlig absurd und die richter haben diesmal tatsächlich richtig entschieden.
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06.09.2011 14:38 Uhr von Pssy
 
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@steffi78: kann dir nur zustimmen und muss dazu noch ergänzen:

Hatte mir mal eine CD einer Band im Internet gekauft. Hatte keine Probleme damit bis ich sie gedownloadet hatte. Da fing der Mist an.
Durch den Kopierschutz war es mir nur erlaubt die Musik auf 4 unterschiedlichen PCs abzuspielen. Ich benutzte zu dieser Zeit einen PC mit 2 verschiedenen Betriebssystemen und einen Laptop, also 3 Lizenzen waren weg.
Nach einem Jahr und einer BS-Neuinstallation später hatte ich keine Möglichkeit mehr diese Musik auf einem anderen PC zu hören, ausser ich hätte sie auf CD gebrannt und immer ins Laufwerk geschoben.
Habe mir dann das Album im Internet illegal herruntergeladen und hatte keine weiteren Probleme :)


Es ist wie bei vielen Spielen heutzutage: Der Käufer hat Probleme und das kann ja wohl nicht richtig sein!

[ nachträglich editiert von Pssy ]
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06.09.2011 18:31 Uhr von p0rtal
 
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was: wenn wir einfach die seiten von sony und so sperren? die besucht doch eigentlich doch niemand oder? ^^
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06.09.2011 20:47 Uhr von MBGucky
 
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@Pssy: von diesen DRMs sind die Portale ja mitlerweile abgesprungen. Was man sich heutzutage da kauft, kann man als MP3 beliebig oft verwenden. Man sollte es nur nicht übertreiben mit dem Kopieren, da die Dinger mitlerweile sicherlich Wasserzeichen enthalten und man Dich somit am A. kriegen kann, wenn die MP3s irgendwo öffentlich zugänglich gemacht werden.
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07.09.2011 07:26 Uhr von Enki77
 
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@Zeu35: Den Richtern Korruption zu erstellen .... Woraus ziehst du diesen Schluss? Schon bewusst das das Diffamierung ist und zudem anscheinend absolut grundlos.
Sag mal merkst du noch was?
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07.09.2011 07:38 Uhr von CurseD
 
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@Enki77: Was denkst du bitte wie das abläuft? Da wird er besucht, zum Essen oder zum Urlaub eingeladen, natürlich ganz freundschaftlich - und schon kippt das Urteil leicht in die Richtung des Lobbyisten.

Ich bin auch in einem Gewerbe tätig, in dem Korruption an der Tagesordnung ist und ich denke bei Richtern wird es nicht anders sein.
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07.09.2011 09:30 Uhr von Marco Werner
 
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@CurseD: Und wenn schon nicht Bestechung im Spiel ist,dann wird zumindest mit äußeren Reizen gekämpft. Nicht selten schicken gerade Behörden/Institutionen Prozessbevollmächtigte,die ins Beuteschema des jeweiligen Richters passen. Ist´s ein männlicher Richter,wird eine junge hübsche Prozessbevollmächtigte geschickt, bei einer Richterin entsprechend ein männlicher Vertreter Modell Brad Pitt (hab inzwischen 5 Prozesse miterlebt und es war jedesmal so).
Dadurch entwickelt sich auch so eine Art "Dauerbekanntschaft" zwischen Prozessbevollmächtigten und Richtern. Was soll man wohl als Gegenpartei davon halten,wenn man miterleben muss,wie sich Richter und Behördenvertreterin vor dem Gerichtssaal mit Bussi Bussi begrüßen ?
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07.09.2011 09:37 Uhr von Enki77
 
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@CurseD: Na warum dann nur leicht gekippt und nicht ganz?

Ein Richter hat schon ein anständiges Gehalt und wenn er bei einer Bestechung erwischt wird ist er seinen Job, inkl. Pensionsansprüche los.
Die Bestechung muss da schon riesig sein, damit sie das Risiko überhaupt wert ist. Mal davon abgesehen, das davon auszugehen ist, das sich ein Großteil sicherlich Ihrer ethischen und moralischen Verantwortung bewusst sind und dieser auch nachkommen.

Sicher gibt es Ausnahmen und Politik- und Staatsverdrossenheit kann ich auch verstehen, aber vorschnell jedem zu unterstellen er sei korrupt, betrügt, etc. mit dessen Meinung / Entscheidung man nicht übereinstimmt ist klein geistig.
Gerade im Rechtssystem entstehen auch Entscheidungen die nicht auf Anhieb nach zu vollziehen sind (siehe das Schmerzensgeld für den Kindermörder kürzlich) und dennoch kann man die Entscheidung bei näherer Betrachtung Schritt für Schritt nachvollziehen, wenn man auch mit ihr nicht übereinstimmt.
Man darf nicht verkennen das es Leute mit unterschiedlichen Meinungen und Grundsätzen gibt und die entsprechend Ihrer Überzeugung auch intelligent und logisch begründet Ihre Entscheidungen treffen.

Ich unterstelle auch nicht jedem Kinostreamuser ein Ladendieb und/oder asozial zu sein. Das wäre genauso falsch und dumm.
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14.09.2011 15:55 Uhr von Enki77
 
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@Zeus35: Ich schließe es nicht aus und es ist sogar sehr wahrscheinlich das das häufig vorkommt.

Das aber als Pauschalurteil bei jeder Gelegenheit mit der Schrotflinte in die Menge zu schießen ist schlichtweg unverschämt.
In jedem Unternehmen gibt es die unterschiedlichsten Charaktere. Selbst in einer Bank alle dort als Geld geil und hinterlistig zu bezeichnen ist ebenso realitätsfremd und naiv.
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15.09.2011 09:24 Uhr von Enki77
 
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@Zeus: Es geht einfach nur darum das man nicht pauschal Personengruppen etwas unterstellen kann. Wobei die Bezichtigung der Korruption dabei zusätzlich noch ein schweres Geschütz ist.

Das Thema Downloads und Urheberrecht ist für die meisten Richter ein schwieriges Thema, da sie meiner Ansicht nach in den meisten Fällen nicht richtig (zu 100%) wissen worum es wirklich geht. Und welche Bedeutung dem Thema eigentlich zukommt. (der letzte Satz ist hier besonders hervorzuheben)

Die Übertragung des Rechtsverständnisses aus der offline in die online Welt ist nicht immer möglich und vielen Fällen schlichtweg falsch.
Was aber langsam (sehr langsam) einsickert ist, das man ein fast völlig neues Rechtssystem braucht. Das betrifft die Gesetzte, deren Verfolgung (meines Erachtens noch im Aufbau, Stichwort Bekämpfung Onlinekriminalität), die Rechtsprechung und auch die Strafen (da gibt es im Moment nur die Wahl zwischen grober Keule und Fingerklaps).

Bis dieses Thema vollends in der Gesellschaft ankommt wird es mit Sicherheit auch einige Fehlurteile geben.
Wobei nicht außer acht lassen sollte, das Urheber tatsächlich auch Rechte haben.

Ich bin dafür das man Filme irgendwann auch mal sehr kostengünstig online erwerben kann. Bei Amazon kann ich mittlerweile Songs Online erwerben und sofort runter laden und das für wenige Cents (beim Albumkauf), die kann ich überall hin Mitnehmen (auf verschiedene Geräte übertragen), ich kann sie sogar erneut runter laden und in dem üblichen Rahmen (wie beim Kauf einer CD) gehören mir auch die Rechte.
Ich denke da hin muss das mal gehen.

Zurück zu den Urhebern, die haben in der Tat auch Rechte,
die auch Geschützt werden müssen.
Und nach den Pionieren der Tauschbörsen aus der Anfangszeit, die das uneigennützig gemacht haben verfolgen die Betreiber der Tauschbörsen heutzutage wohl eher kommerziellen Interessen.
Dabei handeln Sie oft mit schlecht abgefilmten Kinofilmen, was ziemlich ähnlich zu den chinesischen Plagiatverkäufern hinter der polnischen Grenze ist.

Ich habe auch die Leute gehasst die auf dem Schulhof Disketten mit Spielen verkauft haben (heutzutage wohl dann CDs/DVDs mit Spielen und Filmen).
Es ist ein unterschied zum kostenlosen kopieren für einen Freund und zum Verkauf von Kopien um damit Geld zu machen.
Richtig ist aber beides nicht.

Eine Grauzone hat es schon immer geben, früher hat man auch Platten auf Kassetten kopiert, wobei das eigentlich auch nicht rechtens war.
Diese Grauzone wird es in abgewandelter Form wohl immer geben und schließlich sind im Preis von Druckern, Brennern, Kopierern, DVDs, CDs, etc. schon GEMA Gebühren enthalten.

Wenn man die meisten Kommentatoren in anderen Threads liest müsste es mit dem o.g. Amazon Modell wohl keine Kopien mehr geben. Ich denke da betrügen sich einige wohl selbst.

Wohl so ziemlich jeder hat irgendwann mal eine Kopie in der Hand gehalten und in kleinem Umfang wird das wohl auch in Zukunft so bleiben, dazu ist die Verlockung/der praktische Vorteil etwas kostenlos bei fast null Risiko zu bekommen einfach zu groß.

Klar ist, das die Tauschbörsen ähnlich den Plagiatverkäufern irgendwann verschwinden müssen. Vorzugsweise zu einem Zeitpunkt zu dem ein vernünftiges und kostengünstiges Bezahlsystem für Filme erschienen ist.

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