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KfW-Chef: Sorge vor dem Absturz - Situation der Banken ernster als im Lehmann-Jahr

KfW-Chef Schröder malt ein düsteres Bild zur Situation der Banken. Sogar führende Institute hätten derzeit Probleme, sich langfristig und somit günstig zu refinanzieren. Anders als im Lehmann-Jahr 2008, so Schröder weiter, sei es Staaten wohl nicht mehr möglich, die Geldinstitute ein zweites Mal zu retten.

Angesichts der Börsen-Talfahrt vieler Banken bestätigt Josef Ackermann gewisse Parallelen zu Herbst 2008, verweist jedoch auf Fortschritte beim Risikomanagement und der Kapitalisierung im europäischen Bankensektor. Der IWF sieht dies anders - demnach fehlen zur Zeit bis zu 200 Milliarden Euro Kapital.

Die Angst vor einer Bankpleite bleibt am Geldmarkt nicht ohne Folgen: Untereinander misstrauen sich die Geldinstitute immer stärker und bevorzugen ihre Gelder zu ungünstigeren Bedingungen als Einlagefazilitäten direkt bei der EZB zu parken. Die Zinsen für unbesicherte Kredite steigen stetig.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Absturz, Finanzen, Sorge, Situation, KfW
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2011 06:46 Uhr von Rechthaberei
 
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Europa krankt sowieso: http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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06.09.2011 07:36 Uhr von LLCoolJay
 
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Baron: Lieber Baron Münchhausen. Du lieferst sehr gute News ein, zeigst die meisten Probleme sehr deutlich auf ohne eine direkte Forderung zu stellen.


Ich hatte dir einige Male eine PM geschrieben, was du denn denkst wie es sich ändern könnte, welche Partei wählbar wäre, usw.
Leider bis heute keine Antwort.

Dabei war das nicht als Provokation gemeint, sondern ernsthaft. Bei dem was du bisher geschrieben hast, stimme ich dir fast vollständig zu.


Also, jetzt hier die öffentliche Forderung an dich:

Zeig nicht nur die Misstände auf, sondern erkläre uns auch mal deine Meinung wie es anders geht, was genau verbessert werden muss.

Denn die Fehler an sich hast du ja schon sehr gut erkannt.

Ich / wir warten auf deine Antwort.

Danke.

LL
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06.09.2011 09:04 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+5 | -1
 
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@LLCoolJay: Wenn uns der arabische Frühling eins gelehrt hat, dann mal wieder, dass die Macht am Ende beim Volk liegt. Die richtige Antwort bei der Wählbarkeit lautet: keine.
Selbst wenn sich eine Partei auf die Fahne schreibt: Wir unterbinden das Treiben der Banken, wird am Ende gesagt, dass dann Arbeitsplätze in D bedroht sind...und das will ja niemand, haha.
Das Problem liegt in der Gesellschaft: Jeder ist sich selbst der Nächste, kaum einer denkt an die Zukunft, sondern eher daran, wie er JETZT seine Schäfchen ins Trockene bringt.
Wenn die Gesellschaft nicht den Arsch hochkriegt und sich weiter veräppeln lässt, wird sich an der aktuellen Situation rein gar nichts ändern.
Aber bevor hier irgendwas passiert, gibts erstmal in den USA eine Kulturrevolution :D
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06.09.2011 10:46 Uhr von Pilot_Pirx
 
+1 | -0
 
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und ich dachte, die Banken wollten sich soo sehr verbessern... war auch nicht mal ein Ehrenkodex für Manager im Gepsräch?(*lol*)

Solange der Staat nicht endlich regulierend eingreift, wird sich nichts ändern.
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06.09.2011 10:50 Uhr von derSchmu2.0
 
+0 | -0
 
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Belanglos dein Text haelt nicht, was dein Name verspricht ;)
Kann ich soweit unterschreiben...jeder ist sich selbst der naechste, eher verpfeiffen wir wieder, wenns uns dreckig geht...den Juden um die Ecke oder den politisch unkorrekten Nachbarn nebenan, als dass wir gemeinsam anpacken...ausser, die Politik wuerde da anpacken, wo es wirklich jeden Weh tut...mir faellt da nur PKW-Maut oder Alkohol-Steuer ein...

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