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WDR-Bericht: IKEA nutzte in der DDR politische Gefangene als Arbeiter

Der schwedische Möbelkonzern IKEA unterhielt zahlreiche Standorte in der ehemaligen DDR. Laut Stasi-Aufzeichnungen, die dem Westdeutschen Rundfunk vorliegen, wurden in der Fabrik Waldheim politische Gefangene zu Arbeitszwecken eingesetzt.

Die Filiale stand unweit eines Gefängnisses, deren Insassen ohne Bezahlung engagiert worden sind. IKEA-Gründer Ingvar Kamprad waren laut Stasi-Angaben diese Maßnahmen nicht bekannt. Sollten die Gerüchte jedoch stimmen, so wäre es laut Kamprad im Sinne der Gesellschaft gewesen.

Hans Otto Klare, ein ehemaliger Gefangener, beschrieb die Bedingungen in der Fabrik als sehr rau. So gab es während der Arbeitszeit keine Möglichkeiten zum Sitzen oder keinen Gehörschutz. Er bezeichnete die Arbeit als Sklavenarbeit. IKEA teilte mit, von solchen Praktiken sei ihnen nichts bekannt.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bericht, DDR, Arbeiter, WDR, Gefangene, IKEA
Quelle: www.telegraph.co.uk

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2011 21:09 Uhr von ZzaiH
 
+19 | -4
 
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na sowas: ein unternehmen nimmt die aller aller günstigsten arbeiter, wo gibt...

deshalb gibts in de auch die 1€
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05.09.2011 21:10 Uhr von Sir.Locke
 
+18 | -2
 
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lol: denken einige wirklich die devisenbeschaffer der ddr wären so bescheuert gewesen und hätten den ausländischen unternehmen die wirklichen betriebe und umstände der produktion gezeigt? und wieso sollten sie sich auch dafür interessieren, das was zählt ist qualität und preis, der rest wird stillschweigend hingenommen und nicht weiter erfragt. so haben das unter anderem bosch, siemens und viele weitere unternehmen gehalten.
ähnlich ist es ja nach wie vor in china, indien, und fast sämtliche afrikanische staaten...
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05.09.2011 21:11 Uhr von el_padrino
 
+25 | -0
 
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schon lange bekannt: ein komiker hat mal was gesagt in die richtung: die mauer war eine membrane,die billigen arbeitskräfte sind drüben geblieben,nur die billigen sachen habens durch geschafft...krass aber so wars
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05.09.2011 21:19 Uhr von sicness66
 
+5 | -4
 
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@el_padrino: Das war Volker Pispers ;-)
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05.09.2011 21:28 Uhr von SNnewsreader
 
+1 | -7
 
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Ja, das wusste wirklich keiner. Auch die jetzigen Politiker, die FDAJ-Führung, wussten es nicht. Das ist doch die selbe DDR gewesen, die sich für den Holocaust nicht verantwortlich fühlte und deren Stasi-Mitarbeiterin "Engel" eine hohe Funktion hier hat.

Ja, wie damals: Arbeit macht frei und keiner hat es gewusst.

[ nachträglich editiert von SNnewsreader ]
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05.09.2011 22:01 Uhr von Registrator
 
+1 | -0
 
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@ el_padrino @ sicness66: Volker Pispers - Bis neulich 2010
http://www.youtube.com/...

Sollte sich jeder mal angucken.
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05.09.2011 22:12 Uhr von anderschd
 
+2 | -1
 
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Wir haben in PA: mit 15J an Möbel für OTTO oder Quelle bauen dürfen. 1983-84

Ohne Sch*

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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05.09.2011 22:19 Uhr von lastfirst
 
+6 | -1
 
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Steine sind zum werfen da: Hat man nicht lauthals verkündet, dass alle Bürger der DDR in diesem Land gefangen waren, nur dass die Gefängnisgröße eine Fläche der Republik hatte. Na dann haben sich doch alle Firmen, die Waren aus dem DDR-Knast holten, schuldig gemacht.

Auch wenn es sich in der News um ein richtiges Gefängnis handelte, klingt mir das irgendwie nach Doppelmoral.

[ nachträglich editiert von lastfirst ]
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05.09.2011 22:25 Uhr von anderschd
 
+8 | -0
 
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@lastfirst: Natürlich alle Firmen.
Vor der Wende gut genug. Nach der Wende platt gemacht, weil Konkurrenz. Kohl sei dank.

TAKRAF bestes Bsp.
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05.09.2011 23:18 Uhr von fraro
 
+4 | -2
 
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Eine: IKEA-Filiale in der DDR? Was ist das denn für ein Schwachsinn? Oder meinte man mit "Filiale" eine Fabrik?

Die ganze News finde ich sehr wirr und kann die genaue Aussage auch nach mehrmaligem Lesen nicht so richtig verstehen - kann natürlich an meiner eigenen Dummheit liegen.

"So gab es während der Arbeitszeit keine Möglichkeiten zum Sitzen" - Hallo, die produzieren für IKEA und haben nichts zum Sitzen;-)
Leider gibt es so einige Berufe, wo man beim Arbeiten nicht sitzen kann oder sollte.
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05.09.2011 23:56 Uhr von fraro
 
+6 | -1
 
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@Xence: Wenn man im Beruf schon bei der Arbeit nicht sitzen kann, warum soll man als Gefangener das Recht dazu haben?
Man kann zwar endlos darüber palavern, was es mit politischen Gefangenen auf sich hatte, aber darum geht es hier nicht. Daß das nicht rechtens war (aus heutigeer Sicht), ist schon klar.

Außerdem ist es üblich, das Gefangene zum Arbeiten herangezogen werden - und das finde ich auch gut so. Warum sollen die sich in der Zelle einen fetten Lenz machen und wir für sie Werte schaffen?
Ich persönlich würde es begrüßen, sollte ich mal einsitzen müssen, daß ich tagsüber arbeiten könnte und mich deshalb nicht nutzlos finden würde. Außerdem hätte ich das Gefühl, noch etwas am normalen Leben teil zu haben.
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06.09.2011 00:05 Uhr von sicness66
 
+0 | -5
 
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@fraro: Mir schon klar, dass du meine News wirr findest, wenn du schon nichts mit Begriffen wie der Filiale anfangen kannst. Denn diese bezeichnet nichts weiter als eine Niederlassung, oder auch steuerrechtlich Betriebsstätte eines Unternehmens genannt. Dass dann eine Fabrik eben auch eine Filiale sein kann, ergibt sich im Kontext.
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06.09.2011 07:36 Uhr von fraro
 
+4 | -0
 
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@sicness66: Eine news, in der steht: "Sollten die Gerüchte jedoch stimmen, so wäre es..." kann ich nicht ernst nehmen.
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06.09.2011 13:26 Uhr von sicness66
 
+0 | -4
 
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@fraro: Stimmt. Du hasst die News wirklich nicht verstanden...
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06.09.2011 23:44 Uhr von Osceola
 
+3 | -0
 
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Der WDR: berichtet über Schweden, die in der Deutschen Demokratischen Republik produziert haben. Die Quelle der News ist natürlich aus... England!
Was für eine besch... News!

@sicness66: brauchst Dich nicht so künstlich über andere User aufregen, nur weil die Wahrheit schreiben. Manchmal ist Einsicht der erste Weg zur Besserung.

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