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Banken: Streit zwischen USA und Schweiz eskaliert

Konkret möchten die USA, Daten von allen US-Bürgern, die Kunden bei Schweizer Banken sind, um eine korrekte Besteuerung herbeizuführen. Bisher gibt es bereits ein Abkommen über die korrekte Besteuerung, was aber nur die Fälle ab dem Jahr 2009 erfasst.

Das geht den USA aber nicht weit genug, denn diese fordern die Daten von jedem Amerikanern heraus, welche zwischen 2002 und Juli 2010 ein Geldvolumen von 50.000 Dollar auf ihrem Konto besaßen. Sollten die Daten nicht rechtzeitig bereitgestellt werden, droht den Banken eine Anzeige.

Die Anzeige einer Bank würde für sie praktisch das "Aus" bedeuten. Betroffen sind Credit Suisse, Julius Bär, Wegelin sowie die Züricher und Basler Kantonalbank. Seitens der Schweiz wird für das Begehren der USA aber keine Rechtsgrundlage gesehen, allerdings arbeiten die Banken an einer Lösung.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Schweiz, Streit
Quelle: www.handelsblatt.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2011 20:34 Uhr von ZzaiH
 
+41 | -2
 
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tja: die schweizer achten (noch) auf sich

europa hats alles rausgerückt ;)
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04.09.2011 20:37 Uhr von RickJames
 
+37 | -0
 
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Wirtschaftsterrorismus.
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04.09.2011 21:04 Uhr von kingoftf
 
+32 | -2
 
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Und demnächst: findet das CIA Massenvernichtungswaffen (woanders als Appenzeller Käse bekannt) und schon marschiert die Army in die Schweiz
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04.09.2011 21:20 Uhr von Soref
 
+7 | -11
 
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@king: SO dumm sind nicht einmal die Amis ;)
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04.09.2011 21:34 Uhr von Petabyte-SSD
 
+3 | -4
 
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50.000 Dollar: Zum Glück haben die meisten 50000.08 Dollar auf den Konten und sind somit nicht betroffen.
Denke mal, die meisten die Schwarzgeld besitzen legen das an, auf die derzeit einziggst anonyme Art: Gold.
http://www.gold-eagle.com/...
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04.09.2011 21:38 Uhr von XvT0x
 
+16 | -0
 
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lol: "Sollten die Daten nicht rechtzeitig bereitgestellt werden, droht den Banken eine Anzeige."

die fürchten sich sicher schon sooo unglaublich ; )

es würde das viel schnellere "aus" für sie bedeuten wenn sie das vetrauen der hochkarätigen kunden verlieren. der ruf der schweizer banken ist unbezahlbar. denke nicht das die so einfach aufgeben werden...


aber vielleicht war ja einer der geschäftsführer unlängst mal in schweden und hatte nicht-verhüteten sex.... ; )
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04.09.2011 22:31 Uhr von FlatFlow
 
+8 | -1
 
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Erpressung ?? oder wie soll man das verstehen ohne eine rechtlichen Grundlage.
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04.09.2011 23:16 Uhr von kingmax
 
+7 | -3
 
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drecks sau pack: diese amis. das nenn ich puren terrorismus
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04.09.2011 23:50 Uhr von verni
 
+6 | -3
 
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Tja liebe USA: da gibts leider nur 1 Problem.....die Schweizer sind nicht blöd!!! ;) und erpressen lassen die sich auch nicht so schnell, schon gar nicht von Pleitegeiern.
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05.09.2011 04:03 Uhr von Berufspsycho
 
+1 | -0
 
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Was konkret heißt denn hier "Aus"? Dass die in den USA keine Geschäfte mehr machen dürfen? Wers glaubt wird seelig, denn der Fiskus dar wird garantiert keine gut betuchten Banken zur Konkurrenz schicken! Womit wollen die denn drohen? Lächerlich...
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05.09.2011 04:13 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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Lustig finde ich, dass Deutschland zur Zeit mit ähnlichen Mitteln gegen die Schweiz vorgeht und das gleiche Ergebnis vor Augen hat.


Da wundert dann die typische Hetze gegen die USA doch noch etwas mehr. Auf der anderen Seite dürfte natürlich jedem klar sein, dass der Bodensatz der deutschen Intelligenz, welcher sich da vor mir zusammengebraut hat, nicht für die gesamtdeutsche Bevölkerung steht.
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05.09.2011 09:15 Uhr von Scare4t2
 
+1 | -2
 
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...ich sag nur SCHEISS GLOBALISIERUNG! Mich hat keiner gefragt, ob ich mit Gott und der Welt verbunden sein will! Und bitte komm mir keiner jetzt mit Import/Export...Technologien etc...!!

[ nachträglich editiert von Scare4t2 ]
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05.09.2011 10:30 Uhr von Gorli
 
+2 | -1
 
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"Mich hat keiner gefragt, ob ich mit Gott und der Welt verbunden sein will!"

Mich haben sie gefragt. Nachdem ich grünes Licht gegeben habe, sind alle sofort an die Arbeit gegangen um die Globalisierung auf den Weg zu bringen.
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05.09.2011 10:58 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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Gegenseitigkeit: Perisecor stellte fest, dass auch Deutschland etwas ähnliches von der Schweiz möchte.

Egal wer das mcöhte, gerne, wenn Gegenseitigkeit herrscht.

Die USA scheinen oft an ausländischen Daten interessiert.
- EU Flugpassagierdaten
- EU Überweisungen (SWIFT)
- Schweizer Bankkundendaten
etc

Bekommt die Schweiz die daten de Schweizer die in den USA Geld anlegen?
Bekommt die EU die Überweisungsdaten der US-Banken oder die Passagierinformationen für Flüge innerhalb der UsA?

Wenn ja, gut, dann kann man das machen.

Steuerbetrüger gibts wohl überall, was will man da machen?
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05.09.2011 11:19 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ nokia1234

Wie gesagt. Deutschland hat das gleiche mit Liechtenstein und Luxemburg gemacht und setzt gerade die Schweiz erheblich unter Druck, ebenfalls neuen Steuerabkommen beizutreten.

Warum also hältst du nicht mal die Klappe, wenn du offensichtlich keine Ahnung vom Thema hast, hängst weiter auf der Couch herum und lässt die Leute, die über etwas mehr Bildung als du verfügen, über sowas reden?



@ psycoman

"Bekommt die Schweiz die daten de Schweizer die in den USA Geld anlegen?"

Das US amerikanische Bankwesen ist, ähnlich dem Deutschen, deutlich transparenter als das schweizer Bankwesen. Das macht es für Steuerbetrüger nicht nur unattraktiv, es sorgt auch dafür, dass sie sich kaum verstecken können.


"Bekommt die EU die Überweisungsdaten der US-Banken oder die Passagierinformationen für Flüge innerhalb der UsA?"

Euroäische Behörden können Zugriff auf diese Daten erlangen, ja. Ein kompletter Zugriff für jeden Hinz und Kunz haben auch die USA nicht auf europäische Daten - nur falls das jetzt wieder als "Argument" kommen sollte.


@ Scare4t2

Sich im _Internet_ über Globalisierung beschweren ist immer ein wenig... dämlich.
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05.09.2011 11:49 Uhr von Scare4t2
 
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@Perisecor *dämlich* ist dann doch etwas zu persönlich...und das im _Internet_! Ich glaube dass ein Comment hier nicht gleichzustellen ist mit solcherlei Datenpoker! Oder muss ich mir bei Shortnews über Datenschutz Gedanken machen?!
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05.09.2011 15:13 Uhr von KleinMatthias
 
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@Peri: >>Ein kompletter Zugriff für jeden Hinz und Kunz haben auch die USA nicht auf europäische Daten

Doch. Genau das haben sie - und genau das ist ja auch Gegenstand einer EU-weiten Kritik und Bestrebungen für eine Novelle.
Die EU hat den USA - einfach gesagt - das Master-Passwort für die Datenbank gegeben und die USA haben ganz brav versprochen, sich nur solche Daten zu beschaffen, die von Fluggästen sind, die in die USA einreisen.
Es findet hier ein "Pull" und kein "Push" statt.
Auch findet keine Protokollierung durch die EU oder die USA statt.
Auch kontrolliert die EU nicht die Löschung der Daten in den USA.

Man verlässt sich einfach auf die "Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit der USA".
Genau das ist ja auch Bestandteil des Skandals.

Wie ehrlich und vertrauenswürdig die USA wirklich sind, haben die letzten 10 Jahre ja eindrücklich gezeigt.

Da kann ich auch einen Heroinabhängigen in die Drogen-Asservatenkammer des LKA einsperren - da er ja versprochen hat, die Finger von dem weißen Pulver zu lassen ist doch alles prima.
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05.09.2011 15:45 Uhr von Perisecor
 
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@ KleinMatthias: "Doch. Genau das haben sie"

Nein. Ich hab z.B. keinen direkten Zugriff darauf, auch nicht über mil-Zugänge :)


"Wie ehrlich und vertrauenswürdig die USA wirklich sind, haben die letzten 10 Jahre ja eindrücklich gezeigt."

Die letzten 10 Jahre bestanden aus etwas mehr als Afghanistan, Irak oder auf was auch immer du anspielst.


@ nokia1234

Jemand, der andere Staaten und deren Regierung beleidigt, während die eigene Regierung gleiche Ziele mit gleichen Mitteln verfolgt, kann ich einfach nur schwer ernstnehmen...
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05.09.2011 16:28 Uhr von KleinMatthias
 
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@Peri: >>Nein. Ich hab z.B. keinen direkten Zugriff darauf, auch nicht über mil-Zugänge :)

Arbeitest Du für die USA bzw. eine Abteilung, die mit der Verarbeitung dieser Daten betraut ist?

Und: wenn die USA - wie Du sagst - keinen vollumfänglichen Zugriff darauf hat, wieso wurde dann genau das bei der EU Parlamentsdebatte vom 04.07.2011 kritisiert? Zitat:

<i>"...bisher nicht imstande, ein Push-System durchzusetzen, wonach ausschließlich auf Anfrage lediglich ausgewählte Daten von europäischen Bürgern an die US-Behörden weitergegeben werden.

Derzeit können die US-Behörden uneingeschränkt auf die gesamten Flugdatenbestände zugreifen. Das schließe auch ein, dass durch mangelnde Zweckbindung die US-Behörden die Daten „für alles" verwenden können, bei einer viel zu langen Speicherfrist von 15 Jahren."<i/>
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05.09.2011 17:00 Uhr von Perisecor
 
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@ KleinMatthias: "Arbeitest Du für die USA bzw. eine Abteilung, die mit der Verarbeitung dieser Daten betraut ist?"

Ich habe so viel, wie ich dazu sagen möchte, bereits in meinem letzten Kommentar gesagt.


"wenn die USA - wie Du sagst - keinen vollumfänglichen Zugriff darauf hat"

Ich sagte, nicht jeder Hinz und Kunz hätte Zugriff. Das schließt offensichtlich auch Leute mit hoher Geheimhaltungsfreigabe in wichtigen allgemeinen Diensten mit ein.

Es wird sicher speziell geschulte Leute in speziellen Behörden geben, die Zugriff darauf haben. Die interessieren sich aber idR nicht für dich... und wenn doch, dann hast du ganz andere Probleme.


"Derzeit können die US-Behörden"

Es gibt tausende ´US-Behörden´. Das ist das, was ich eigentlich kritisieren will. Genau so, wie in Deutschland nicht jeder Zugriff auf geheime BND oder MAD Daten hat, hat in den USA nicht jeder Zugriff auf Flugdaten.

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