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Wenn sich Tiere unter der Haut einnisten: Studie zur mysteriösen Morgellonen-Krankheit

Bei der Morgellonen-Krankheit handelt es sich um eine Krankheit, bei der die Betroffenen denken, dass sich kleine Tiere unter ihrer Haut eingenistet haben. Bis zum Jahr 2002 gab es für diese mysteriöse Krankheit werder eine Diagnose, noch einen Namen.

Erst eine Biologin aus Pittsburgh, die glaubte, dass ihr Kind von Tieren unter der Haut befallen ist, nannte die Krankheit Morgellonen-Krankheit. Um die Krankheit zu erforschen, gründete sie die "Morgellons Research Foundation". Immer mehr Betroffene meldeten sich, sodass die US-Regierung 2008 eine Studie in Auftrag gab.

Diese Studie soll demnächst veröffentlicht werden. Zwischenzeitlich gab es aber auch eine weitere Studie, die schon veröffentlicht wurde. Dabei wurde bei der Untersuchung an 108 Patienten festgestellt, dass es die Eindringlinge nur im Kopf, aber nicht real gibt. Es wurde nur eine Laus entdeckt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Studie, Krankheit, Haut, Tiere
Quelle: www.gmx.net

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2011 19:35 Uhr von raterZ
 
+3 | -3
 
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klingt nach anti-propaganda: warscheinlich gabs wirklich ein paar trittbrett hypochonder - aber ich bin mir fast sicher, dass die story wahre hintergründe hat.
aus dem nichts entwickelt sich doch sowas nicht einfach - und interessanterweise nur in den USA.
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04.09.2011 20:33 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+4 | -1
 
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Also bei: web.de stand, dass es vermehrt bei Menschen die spezielle Medikamente nehmen und bei Frauen in den Wechseljahren auftritt. Dies wurde damit begründet, dass Patienten ein Kribbeln in/ unter der Haut verspüren. Ausscheidungen und eingeschickte Proben sollen jedoch alle samt negativ sein.
Theoretisch kann man sich sowas schon einbilden.
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04.09.2011 21:39 Uhr von Montrey
 
+8 | -5
 
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Man: muss nur fest genug drann glauben, dann glaubt man jede scheisse wie in Religionen/Sekten usw.
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04.09.2011 22:02 Uhr von Akaste
 
+2 | -6
 
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n Opa hier im Dorf hat sich auch mal das bein aufgeschnitten weil er dachte da wären Maden drin. Aber mal ehrlich, für so n Quatsch extra einen Namen zu erfinden zähle ich eher zu übersteigertem Geltungsbewusstsein. Es reicht wenn man das als Spinnerei abtut.
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05.09.2011 00:11 Uhr von Kappii
 
+5 | -0
 
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@Akaste: Du hast es doch selbst gesagt. Jemand hat sich deswegen das Bein aufgeschnitten und du nennst das Spinnerei? Psychische Störung wäre wohl die bessere Bezeichnung.
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05.09.2011 02:49 Uhr von mcSteph
 
+2 | -0
 
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Mal zur Info: http://www.zeitenschrift.com/...

Kurzer Auszug aus dem Artikel:

Werden Dermatologen mit Morgellons konfrontiert, haben sie meist noch nie etwas davon gehört. Oft diagnostiziert man bei diesen Patienten einen eingebildeten „Parasitenwahn“ und sie erhalten Psychopharmaka statt Antibiotika. Das Problem, so glauben die Mediziner, liege in deren Kopf, und nicht unter deren Haut. Eine häufig vorschnelle „Diagnose“, wie eine Studie an der weltberühmten Mayo-Klinik in Rochester (Minnesota) ergab: Nahmen sich die Ärzte nämlich genügend Zeit, bereits mit Parasitenwahn abgestempelte Patienten zu untersuchen, so verließen mehr als die Hälfte von ihnen das Konsultationszimmer mit Rezepten gegen reale Ursachen für ihren Juckreiz in der Tasche.

[ nachträglich editiert von mcSteph ]
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05.09.2011 03:05 Uhr von mcSteph
 
+2 | -0
 
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Übrigens: wurde im Web vor ca. 1-2 Jahren über eine Frau in Süddeutschland berichtet, die sich aufgrund dieser Leiden während einer Ballon-Fahrt durch einen Sprung aus der Gondel das Leben nahm.

Ist also nicht nur auf die USA beschränkt.
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05.09.2011 08:02 Uhr von MacGT
 
+2 | -0
 
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Keine Tiere: Ich wusste doch, dass ich darüber schonmal was gelesen habe. Es geht dabei nicht um "Tiere unter der Haut", sondern um Fasern, welche aus der Haut wachsen und einen extremen Juckreitz verursachen. Wer bei der Google Bildersuche mal "Morgellons" eingibt, findet dazu jede Menge Bilder.
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05.09.2011 08:58 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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schlimm Kokain löst ähnliche Fehlempfindungen aus...das fühlt sich an, als hätte man Insekten unter der Haut. Dieses Phänomen ist sicher auch anders auslösbar...