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Studie: Wissenschaftler warnen vor Präsentationen mit PowerPoint

Bei Präsentationen der unterschiedlichsten Vorgänge greifen viele Menschen gern zu dem Präsentationstool PowerPoint. Doch Wissenschaftler an der Universität in Rostock haben in einer Studie festgestellt, dass solch eine Präsentation gar nicht gut ist.

Die bunten Tabellen und Diagramme sowie auch multimediale Einbindungen überfordern das Arbeitsgedächtnis derjenigen, die sich die Präsentation anschauen, sehr schnell. Laut den Forschern hat das Gedächtnis nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit. Durch PowerPoint gehen viele Infos verloren.

Besser ist die Präsentation mit einer herkömmlichen Folie auf einem Projektor. Dabei werden die meisten Informationen im Gedächtnis abgespeichert. Danach folgt die Präsentation ohne Hilfsmittel. Die Studie wurde, wegen des überraschenden Ergebnisses, zwei Mal durchgeführt. Prof. Nieke sagte: "Vorsicht also mit PowerPoint."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Wissenschaftler, Gehirn, Vortrag, PowerPoint
Quelle: winfuture.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2011 09:45 Uhr von artefaktum
 
+69 | -2
 
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Und das Ergebnis dieser Studie wurde bestimmt als PowerPoint vorgestellt. ;-)

PowerPoint ist völlig überbewertet. Eine Präsentationssoftware kann nur so gut sein wie der, der sie einsetzt.

Das PowerPoint da grundsätzlich schlechter ist, ist Quatsch. Wenn der Präsentierende sich an einfachste Regeln einer guten Präsentation hält (nicht zu viel Details, Sprechen in Bildern, Grundregeln guter Gestaltung. usw) kann das jede Software leisten. Da kann ich sogar ohne jede technische Hilfe rein durch einen Vortrag meine Zuhörer sehr gut erreichen.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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04.09.2011 09:51 Uhr von Again
 
+18 | -5
 
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Scheinbar kommt es ja dann darauf an, was projeziert wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Präsentation besser wird, wenn ich ein PP Präsentation auf Folien ausdrucke und dann einzeln auflege. Kommt ja aufs gleiche.
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04.09.2011 09:52 Uhr von zabikoreri
 
+16 | -0
 
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Vielleicht will der: eine oder andere Präsentator ja genau den Effekt erreichen. Würde jedenfalls so manche Entscheidung gewisser Leute erklären ;)
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04.09.2011 10:04 Uhr von Strassenmeister
 
+12 | -6
 
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Prof. Nieke sagte: "Vorsicht also mit PowerPoint.": Von welcher Softwarefirma wird er bezahlt?
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04.09.2011 10:19 Uhr von unomagan
 
+11 | -4
 
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Aber: aber, aber aber... ES IST BUNT UND SIEHT TOLL AUS!!!!!0101010

Leider alltag, in vielen Bereichen, es gilt wie überall im Leben: Kleider machen Leute (oder hier Farben) was dahinter ist, interessiert keine sau.

In der Schule bei Testberichten zur Elektrotechnik, haben die Bunten auch bessere Noten bekommen, ich hab alles maximal zwei farbig gemacht, naja thats life... UND NUMMERN GEHÖREN IN EINER TABELLE NACH RECHTS, VERDAMMT NOCH EINS!

Nicht nur die infos an sich lenken ab, sondern auch der "Folien" wechsle bei powerpoint, wo gefaltet, gedreht, gezick zackt und co wird, das Gehirn kriegt das nicht auf die Reihe weil der Folienwechsel alle Aufmerksamkeit auf sich zieht.
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04.09.2011 10:24 Uhr von TheRoadrunner
 
+7 | -1
 
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Wichtig ist die Präsentation nicht zu überladen
... wenig Text, viel visuelle, und das Visuelle einfach halten
... Schriftgröße groß genug (möglichst 18 oder mehr)
... nicht nur Präsentation, auch andere Aktivitäten
... Einbeziehen der Teilnehmer

So klappts mit Powerpoint ebenso wie mit jeder anderen Präsentations-SW.

Ich kann mir lediglich vorstellen, dass (handgeschriebene?) Folien für einen Projektor zwangsläufig kürzer gefasst sind und man sich, da das Herumverschieben nicht so einfach ist wie in Powerpoint, automatisch mehr Gedanken über das macht, was man präsentieren will und wie.
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04.09.2011 10:45 Uhr von KingPiKe
 
+8 | -2
 
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Was ein Quatsch: Die Überschrift suggeriert, dass allein PP schlecht für Präsentationen ist. Das ist aber nicht der Fall. Es geht generell um solche Software.

Desweiteren ist die Studie auch quatsch.
Schon in der SEK 1 habe wir gelernt, dass man die Folien einer Präsentation nciht zu Bunt machen soll, und nicht zu viel draufpacken darf.
Auch auf einer Folie für den Projektor kann cih 20 Fabren und 12 Tabellen benutzen...

Der gute Wissenschaftler hat einfach nur herausgefunden, dass man einfach sparsam mit Fakten und Farben in der Präsentation umgehen soll...herzlichen Glückwunsch... Wissen aus der 10. Klasse.
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04.09.2011 11:57 Uhr von totseinmachtimpotent
 
+1 | -1
 
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die Vortellung der Studie wurde bestimmt: beim ersten mal mit PowerPoint gemacht ;D und musste wiederholt werden weil sie sich keiner behalten konnte^^.
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04.09.2011 12:20 Uhr von Pssy
 
+2 | -0
 
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Ich denke das liegt daran, da die meisten auf einer Folie direkt alle Informationen von vorherigen und noch kommenden Themen/Unterthemen anzeigen.
Wenn ich da an die meisten PP-Präsentationen denke, wird immer nur die aktuelle Themaseite + die 4-6 genannten Infos angezeit. Wenn man dann nochmal kurz auf ältere Sachen zur bessern Verständnis zurückgreifen will, sind diese meistens schon weg.
Von den "guten" und "unterhaltsamen" Animationen mal ganz abgesehen.

[ nachträglich editiert von Pssy ]
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04.09.2011 12:27 Uhr von mueppl
 
+2 | -0
 
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naja so neu ist diese Feststellung nun auch wieder nicht.

Edward Tufte hat das schon länger festgestellt:
"Powerpoint macht dumm"

einfach mal danach googlen.
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04.09.2011 13:03 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
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Aufmerksamkeitsspanne: liegt beim Menschen sowieso nur bei ca. 20 Min. Wenn dann noch eine schlechte Präsentation dazu kommt, wird sie noch verkürzt.

Kann mich noch an Vorträge an der Uni erinnern, an den der Prof. Pyramiden und Tabellen mit 8 Spalten und 8 Zeilen mit riesig viel Text gefüllt hat. Das war Spitze...
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04.09.2011 13:45 Uhr von Phoenix87
 
+4 | -1
 
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Powerpoint ist ein Instrument, ein Medium was man damit letztendlich macht, ist jedem selbst überlassen.

-Fernsehen macht nicht dumm, es gibt ausgezeichnete Dokumentation, Talkshows etc..
-Internet bildet; solange man nicht den ganzen Tag Flashgames spielt.
-Zeitschriften können lehrreich sein, wenn sie gut recherchiert und interessant geschrieben sind (also nicht Bunte, Bild, etc.)
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04.09.2011 14:02 Uhr von raterZ
 
+1 | -2
 
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oh man: ich glaube das belastet nur das gedächtnis dieser schmalspur-wissenschaftler.
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04.09.2011 14:44 Uhr von unomagan
 
+0 | -0
 
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Oh verdammt: ich war so aufgeregt, zahlen kommen nacht links in einer Tabelle :p
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04.09.2011 14:53 Uhr von Molotov_HH
 
+0 | -0
 
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man muss ja keine bunten bildchen oder ähnliches reinbauen^^

die sollen sich mal um andere sachen kümmern..korrupte schweinebande..
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04.09.2011 20:44 Uhr von aminosaeure
 
+1 | -1
 
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In der Firma heisst es immer: PowerPoint Ingenieur
oder
Death by PowerPoint
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04.09.2011 20:52 Uhr von Polyhymnia
 
+1 | -0
 
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Raff ich nicht: Was ist denn bitte der fundamentale Unterschied zwischen PP und herkömmlichen Folie? Man kann doch einfach normale Folien mit PP leserlicher und leichter durchwechselbar darstellen.
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05.09.2011 01:35 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@unomagan: Und trotzdem sehen Farben an beiden der dir genannten Stellen tierisch scheiße aus ;)

Alles Geschmackssache
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05.09.2011 07:13 Uhr von dommen
 
+0 | -0
 
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Das Schlimmste bei solchen: Präsentatiopnen ist immer, wenn die Leute vorne erzählen, was hinten steht...
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05.09.2011 17:22 Uhr von amidam
 
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Dummes Gekritzel in Computerschrift: Das Problem an Powerpoint ist, es gibt ein bestimmtes Muster vor, wie die Informationen aufbereitet werden müssen. Es kann manchmal zutreffend sein, meistens ist es aber für das darstellen komplexerer Schemata einfach ungeeignet.

Bei uns an der Uni haben alle Räume so einen Projektor bekommen und die Studis packen da ein paar Überschriften und Zahlen hin, vielleicht noch Fotos das wars. Von Zusammenhängen (sic!) keine Spur. Und genau darum geht es eigentlich bei allen anspruchsvolleren Vorträgen, Zusammenhänge darstellen.

Damals, zu den guten alten Zeiten eines Diplomstudiums gab es Thesenpapiere die jeder bekommen hat. Das war gleichzeitig Merkhilfen und Notiz/Schmierzettel.Man hatte eine grobe Übersicht vor Augen und konnte sie mit eigenen Gedanken ergänzen. Mit Powerpoint mündet das ganze eher in einer Konsumkultur bei der man sich von vorne berieseln läßt. Eine relativ komplexe Struktur wird vorgetragen während man noch damit beschäftigt ist sich die Folie anzuschauen. In meinen Kopf mündet das regelmäßig in ein wirres durcheinander. Entweder man kann den Vortrag folgen oder nicht, wenn nicht hilft auch keine Folie mit paar Thesen und Pfeilen in bunt. Und wen man nicht folgen kann, ist man entweder schlecht vorbereitet oder der Vortrag schlecht gemacht. Meistens Beides.

Schlecht gemacht ist er meistens, weil die Vortragenden Wesentliches von Unwesentlichen nicht unterscheiden können. Dieser schlechte Stil setzt sich auch auf der Folie fort. Da werden unwichtige Zahlen mit Kernaussagen vermischt, auf jedes Anschauliche Beispiel verzichtet oder viel zu deskriptiv berichtet.

Kurzum, dummes Gelaber ist dummes Gelaber ist dummes Gekritzel ist dummes Gekritzel.

Powerpoint ist also kein Allheilmittel wie er von Lobbyverbänden gepriesen wird und das blinde Abschauen iregendwelcher Techniken ersetzt kein Nachdenken. Wer das Thema verstanden hat und sich gründlich drüber Gedanken gemacht hat wie man es den Publikum näher bringt, der kann die meisten Themen auch mit einen Filzstift und einer Folie vortragen. Wer nur wichtig scheinen will nicht, dem hilft auch kein PP. Meiner Meinung gehört PP da auch hin, in die Kultur des Scheins. Zum Beeindrucken von Vorgesetzten die sich kein Bild davon machen ob die Zuhörer auch etwas verstanden haben. Den, die wissen sowieso wovon die Rede ist und prüfen den Vortrag darauf ob dadrin alles vorkommt. Und bei Powerpoint kann man so schön mit Copy und Paste alles mögliche reinpacken. Ich könnte jedes Mal ausrasten.

[ nachträglich editiert von amidam ]
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05.09.2011 19:02 Uhr von Winkle
 
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@Artefaktum: "Da kann ich sogar ohne jede technische Hilfe rein durch einen Vortrag meine Zuhörer sehr gut erreichen."

... also das ist jetzt bei mir irgendwie nicht angekommen... ;-)
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11.09.2011 19:28 Uhr von MiaCarina
 
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naja power point ist ja auch nichts anderes als folien..

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