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Dortmund: Schwere Ausschreitungen gegen Polizisten durch linke Randalierer

Bei einer Aktion gegen den Aufmarsch von rechten Neonazis kam es in Dortmund zu massiven Ausschreitungen linker Randalierer. Die Rechten trafen sich anlässlich des Antikriegstages wie jedes Jahr in Dortmund.

Polizei und andere Ordnungskräfte wurden mit brachialer Gewalt angegriffen. Es mussten Wasserwerfer und Schlagstöcke eingesetzt werden.

Aufgerufen zu der linken Aktion hatte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider von der SPD. Er war beim Start der Gegendemo auch vor Ort. Schneider hält es für "unerträglich, dass Dortmund jedes Jahr von Neonazis heimgesucht werde".


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WebReporter: NetReport2000
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dortmund, Demonstration, Randalierer
Quelle: www.stern.de

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2011 19:36 Uhr von linuxu
 
+36 | -21
 
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schlechte wiedergabe der news: so wie du das schreibst könnte man meinen wenn man die Quelle nicht liest das es die Rechten waren die gegen die Polizei mit brachialer Gewalt vorgingen,aber es waren die
Linken.

"Randalierer aus der linken Szene griffen nach Angaben der Polizei die Ordnungskräfte mit massiver Gewalt an."

[ nachträglich editiert von linuxu ]
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03.09.2011 19:40 Uhr von NetReport2000
 
+38 | -8
 
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Nun ich würde behaupten, es steht dreimal konkret darin, von wem die Gewalt aus ging.

Schwere Ausschreitungen gegen Polizisten DURCH linke Randalierer

... zu massiven Ausschreitungen LINKER Randalierer.

Aufgerufen zu der LINKEN Aktion...

[ nachträglich editiert von NetReport2000 ]
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03.09.2011 19:46 Uhr von NetReport2000
 
+3 | -8
 
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Btw: ich hab auch schon News noch schlechter eingekürzt.
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03.09.2011 20:06 Uhr von ElChefo
 
+42 | -15
 
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Danke liebe Antifanten!
Danke für die Demokratisierung meiner Heimat!
Danke für den Schutz des Rechtsstaats indem ihr mit Pfefferspray, Steinen und Böllern gegen die fiese, imperialistische Polizei vorgeht!
Danke, das ihr willkürlich festlegt, wer demonstrieren darf und wer nicht.
Danke auch, das ihr erklärt, wem Dortmund gehört und wem nicht.
...
Ihr seit hier genauso unerwünscht wie das Gesindel, das ihr "bekämpfen" wollt.
Und unsere gewählten Vertretern habt ihr mittlerweile soviel Sand in die Augen gestreut, das ihr auch noch unterstützt werdet. Danke dafür, Herr Sierau.

Manchmal weiss ich gar nicht, wo ich das ganze Essen herkriegen soll, soviel möchte ich kotzen.

Spätestens ab heute sollte doch klar sein, das die "Antifaschistische Aktion" mal direkt aufgelöst gehört - genauso wie damals die Wehrsportgruppe Hoffmann oder die Wiking-Jugend. Verbieten, alle in einen Keller und gut ist. Spricht für ein Donnerkuppel-Revival.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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03.09.2011 20:07 Uhr von Lornsen
 
+8 | -12
 
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sind die Urenkel von Adolf Hitler und Josef Stalin.
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03.09.2011 20:16 Uhr von maki
 
+7 | -24
 
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03.09.2011 20:43 Uhr von Marie52
 
+14 | -11
 
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mit Volksabstimmungen wär das nicht passiert: In der Schweiz klappt das besser als bei uns. Dort treffen die Menschen wichtige Entscheidungen und nicht allein Politiker.
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03.09.2011 21:40 Uhr von ElChefo
 
+10 | -3
 
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chorkrin das Problem daran ist allerdings, das man dann weder von einem Rechtsstaat noch von Gerechtigkeit reden könnte. Stell dir vor, alle Extremisten sind tot - gegen wen will man dann noch vorgehen? Irgendwann bleibt dann nur noch eine vordefinierte "Mitte" über, die sich selbst zerfleischt, weil es in alle Richtungen Denkverbote gibt. Schliesslich steht ja jeder, der andere Gedanken als ebenjene "mittigen" hat zwangsweise auf der schlechten Seite der Waffen, die eigentlich nur den Staat vor Radikalen schützen sollten.


PS: kleine Klugscheisserei am Rande: Das Ausführungskommando "Feuer frei" kommt immer am Schluss des (Feuer-)Auftrags :P
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03.09.2011 21:42 Uhr von DarkBluesky
 
+7 | -5
 
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wenn man das: Photo sieht, sind es eher Islamisten linker grupierungen, als nur Linke Extremisten. Aber wer weiß was dieses Bild vom BVB soll obe um die Gewalt von Götze ging wegen ROT????? Deswegen wurde der DAB+ Sender von Florianturm abgeschlaltet.
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03.09.2011 21:46 Uhr von ElChefo
 
+16 | -2
 
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Dark: Die Abschaltung war damit begründet, das die DAB+ Übertragung nachweislich den Polizei-/Feuerwehr-/Rettungswagenfunk stört und bei so großem Problempotential man diese Störung nicht hinnehmen wollte.
...das man den öffentlichen Funkverkehr nicht längst modernisiert bzw. digitalisiert hat ist eine andere Frage. Aber man wollte ja unbedingt sparen - wie üblich am falschen Ende.
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04.09.2011 00:01 Uhr von ElChefo
 
+16 | -5
 
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Chorkrin, TwoTurnTablez: Chorkrin

Tjoa,... aber besser wird dadurch nichts. Dann lieber so wie es jetzt ist. Alternativ wäre eine Lockerung des Waffengesetzes prima, so das ich nächstes Mal nicht mit der grossen MagLite bei meinem Auto stehe um dem Vermummten klarzumachen, das ich Sachbeschädigung doof finde.


TwoTurnTablez

Spätestens wenn diese ach so nötige Revolution dich, deine Familie und deinen Besitz überrollt und Verwüstung hinterlässt wirst auch du nach den doofen Bullen rufen. Dummerweise werden die dann keine Zeit für dich haben, weil ja deine Kumpel am randalieren sind. Schon blöd, oder?
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04.09.2011 00:02 Uhr von Golan
 
+12 | -4
 
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Spiele für das Volk Die Polizei sollte beide Demonstrantengruppen in ein Stadion treiben und die Türen abschliessen. Aja, und in der Mitte des Feldes müssten unsere treuen Volksverräter stehen.

Für das Spektakel würde ich sogar 100 € Eintritt bezahlen :-D
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04.09.2011 01:04 Uhr von Frudd85
 
+5 | -19
 
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04.09.2011 01:11 Uhr von BigVirt
 
+9 | -8
 
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Und das vom Integrationsminister die Linken und die SPD sollten sich schämen, die sogenannten Gutmenschen!!! Leitet endlich ein Verbotsverfahren gegen die LINKE ein, umsonst werden die nicht vom Verfassungsschutz beobachtet, genauso wie die NPD!!!! Das man denen nicht trauen kann, sieht man schon am Parteinamen, die sind "LINK"!!!

[ nachträglich editiert von BigVirt ]
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04.09.2011 01:31 Uhr von ElChefo
 
+14 | -5
 
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Frudd: "FALSCH!
Das kannst du in deinem eigenen Staat so handhaben, aber hier gibt es den Straftatbestand der Volksverhetzung. Du machst es dir mit deiner Meinung also verdammt leicht."

Äpfel und Birnen.
Wer demonstrieren will, darf das. Man kann es ihm nicht einfach so mal eben verbieten. Diese Demo war auch angemeldet und zugelassen. Wer sich innerhalb der Demo nicht an Recht und Ordnung hält, indem er zB gegen §130 verstösst, wird halt herausgeholt und festgenommen. So ist es auch geschehen.

"die den Unterschied zwischen Links und Rechts nicht kennen"

Da gibt es keinen Unterschied - zumindest juristisch nicht. Wer seine Meinung äussert, hat das absolute und vollkommene Recht dazu. Das nennt sich Rechtsstaat. Da gehört auch zu, das man eine angemeldete Demo auch ohne Störung durchführen darf. Egal, ob diese Meinung "Ich finde Gemüse doof", "Solar-Lutscher für alle" oder halt sonst was ist. Verlässt eine Demo den rechtsstaatlich-legitimierten Boden, wird sie aufgelöst und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen - allerdings durch die dafür vorhandenen Institutionen und nicht durch einen Haufen marodierender Steinewerfer. Dasselbe gilt auch für die Zecken, die Freitag unter meine Fenster mit "Deutschland verrecke"- und "Bomber Harris, do it again"-Plakaten langzogen.

Wer anfängt, Meinungen und Denkweisen nach "gefällt mir" und "finde ich doof" zu sortieren und zuzulassen oder zu verbieten, hat den Gedanken der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht verstanden. Denk mal drüber nach.

"Was verstehst du eigentlich unter "richtigen Deutschen"?!"

Allein das du diese Frage stellst, lässt deine Vorwürfe an Johnny direkt wieder auf dich zurückfallen.

"Wer aus diesem Post eine Apologie der linken Krawallmacher rausliest, "

Dann formulierst du dein Post am besten beginnend bei "Kommentar abgeben" neu, schliesslich sprichst du einer Bevölkerungsgruppe pauschal Bürgerrechte ab. Was sonst ausser Apologien für mehrfach als rechtswidriges Verhalten stellt es denn dar?

Fakt ist: Es wurde durch Gerichte desöfteren festgestellt, das Blockaden von Demonstrationswegen nicht rechtens sind, solange die Demo angemeldet und zugelassen ist. Von tätlichen Angriffen brauchen wir erst gar nicht zu reden. Aber: Zu was macht es die Aufforderung einiger Regionalpolitiker, sich dem Demo-Zug in den Weg zu setzen, wenn es gerichtlich delegitimiert wurde? Anstiftung zu Straftaten? ...wie blöd, das du Straftaten gut findest.

Und sei mal ganz kurz ehrlich zu dir selbst:
Wieso sollte man sich an rechten Demos stören? Die Machtverhältnisse im Land sind recht klar, die Parteien, die zu diesen Demos aufrufen haben momentan und werden in Zukunft niemals mehrheitsfähig an irgendeiner Art Regierungsarbeit beteiligt sein, sondern immer belächelt und verspottet ein Schattendasein fristen, das zu nicht mehr geeignet ist, als uns klarzumachen, was man nicht wählt. Mit jeder weiteren Kundgebung, wo die ihre Parolen schreien und ihre Reden schwingen wird auch dem letzten immer klarer, das deren Ideologie nicht im Geringsten praktikabel, funktionell und noch weniger unterstützenswert ist. Von daher: Lass sie sich doch ruhig selbst demontieren. Da braucht man sich doch nicht die Finger dran schmutzig und mit unrechtlichen Methoden sich selbst noch angreifbar machen.
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04.09.2011 01:44 Uhr von holycow
 
+10 | -3
 
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die polizei soll sich raushalten! ich hab kein problem wenn sich das gesindel gegenseitig erledigen würde!
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04.09.2011 02:07 Uhr von Lucianus
 
+9 | -8
 
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also Mein Vorschlag dazu wäre absolutes Ignorieren.
1. Die Route der rechten Demo rausfinden. (ist recht eifnach)
2. Mit Kreide "Ihr seid nicht erwünscht" auf die Straße schreiben .. ruhig öfter. (Wichtig ist dabei Kreide, und nicht irgendwas was nicht durch wasser weggeht).
3. Im Erdgeschoss die Jalousinen runter, Türen zu und die Geschäfte für die 3 Stunden schliessen.
4. Die Anwohner bitten ihre Autos für die dauer der Demo umzuparken.
5. Nicht am Fenster stehen, nicht beachten.
6. Weit weg von der Demo wird eine "antidemo" gemacht,
im Rombergpark oder so wird eine große Wiese mit nem Grill und ner Band, gesponsort von einer der Parteien die dagegen sind aufgestellt, und es wird gefeiert.



Wenn da einigermassen alle mitmachen marschieren die jungs durch tote Straßenzüge.
Es kostet fast nichts, und keinen Juckts.

Aber nein...
Es muss ja Randaliert werden.
Man muss die Allgemeinheit ja darauf Aufmerksam machen das Rechts scheisse ist, und zwar indem man sich mit der Polizei prügelt, Steine und anderes wirft alles was einem vor die Füße kommt wegtritt ... etc.



Ich finde diese Demos der Rechten ... für was auch immer ... genauso unnötig wie Tofu (Sorry an alle die Tofu mögen, ich hasse es :) )
Aber die Links Radikalen, gehen mir Aufgrund ihrer Aktionen echt auf den Zeiger, sie lenken meine Aufmerksamkeit nicht darauf wie scheisse NPD etc. ist, sondern darauf wie Assozial, nervig und Stupide die andere Seite sein kann.
Also eigentlich tun sie das exakte gegenteil von dem, was sie erreichen wollen.

Just my 2 Cents...

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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04.09.2011 02:10 Uhr von Golan
 
+12 | -3
 
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Ah, Frudd, bin wieder da Ohne Dir diese Apologie zu unterstellen, das hier geht an die Befürworter dieser Bekloppten:
Steine und Molotov Cocktails auf Polizisten zu werfen, Schaufenster einzuschlagen, Läden zu plündern und die Autos hart arbeitender Menschen anzuzünden hat mit freier Meinungsäusserung nichts zu tun. So etwas nicht zu verurteilen oder sogar zu befürworten, nach dem Motto "im Kampf gegen das Böse scheissen wir auf Kollateralschäden", ist für mich unterste Schublade. Und offenbar gibt es hier einige die diese Methoden für angebracht halten. Ich kann das ja an meinen negativbewertungen mitzählen.

Frage an Dich (nochmal):
Warum ´gegendemonstrieren´ diese Spinner nicht, wenn islamistische Hassprediger öffendlich zum Kampf gegen die "ungläubigen Schweinefresser" aufrufen? Das Ausbleiben solcher Gegendemos werte ich als stille Akzeptanz. Die "Staatsform" die diese religiösen Spinner anstreben ist nicht weniger menschenverachtend als das Nazitum. Oder ist es für diese Spinner okay wenn die ungläubigen (die neuen Juden) gesprengt oder erhängt werden? Ohne Scheiss, wenn du die Antwort darauf kennst wäre ich Dir für eine Erklärung dankbar.
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04.09.2011 03:23 Uhr von CardiBa75
 
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Wer hier: die Randale versucht zu erklären, hat für mich nicht mehr alle Latten am Zaun.
@Frudd
Die Rechten haben die Demo völlig Demokratiekonform angemeldet. Unter Auflagen wurde diese Demo genehmigt. Daher hat die Polizei bei begründeten Befürchtungen (und Aufforderungen zur Blockierung der Demo sind begründete Befürchtungen), es könne zu Störungen oder gar Angriffen auf die Demo kommen, die gottverdammte Aufgabe, diese Volltrottel zu schützen. Das ist nunmal in einer Demokratie so. Und du kannst den Leuten dieses Demozugs nicht pauschal Volksverhetzung oder sonstwas unterstellen - tust es aber. Das zeigt eins: Du hast von der Rechtslage nicht den Hauch einer Ahnung, von einer funktionierenden Demokratie sowieso nicht. Ein grundlegendes Prinzip einer Demokratie ist es, das jeder seine Meinung äussern und dafür demonstrieren darf, solang er sich dabei nicht strafbar macht.
Nur nebenher: Wer im rechten Demozug Straftaten (z.b. Hitlergruss) begangen hat, wurde rigoros aus der Menge geholt, vorläufig festgenommen und es wurde eine Anzeige gegen denjenigen gefertigt. Komischerweise gab es da nicht viele Festnahmen, weil sich die Scheissnazis an die Regeln gehalten haben.
Ich wohne direkt an der Demostrecke, an der es zu Ausschreitungen kam. Die Polizei hat mehrfach mit Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, vernünftig und friedlich zu bleiben. Die vermummten Chaoten waren aber schlicht auf Randale aus. Dabei wurden Fahrzeuge, Fensterscheiben und andere Sachgegenstände wahllos zerstört. Die Polizei hat nach mehrmaliger Vorwarnung knall- und knüppelhart durch gegriffen - richtig so. Andererseits auch wieder zu spät, in Deutschland gibt es nicht umsonst auf Demos ein Vermummungsverbot. Wäre dies ebenso rigoros geahndet worden, wie Hitlergruss, etc., wären viel mehr Chaoten gar nicht erst zum Zuge gekommen. Solche Randale hat nichts mit (politischer) Meinungsäusserung zu tun. Solche linken Autonome sind ähnlich staatsfeindlich, wie randalierende Neonazis. Nur ist es leider eine Tatsache, das eben diese linken Autonomen immer, jedes Jahr aufs Neue für Gewaltexcesse, Ausschreitungen und Sachschäden sorgen, nicht die Nazis.

@ElChefo:
"Aber: Zu was macht es die Aufforderung einiger Regionalpolitiker, sich dem Demo-Zug in den Weg zu setzen, wenn es gerichtlich delegitimiert wurde? Anstiftung zu Straftaten?" Sicherlich ist dies eine Anstiftung, dennoch wird sie (leider) ohne Konsequenzen bleiben. Aber es zeigt auch recht deutlich, wie Politiker hierzulande denken, "Wer anfängt, Meinungen und Denkweisen nach "gefällt mir" und "finde ich doof" zu sortieren und zuzulassen oder zu verbieten, hat den Gedanken der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht verstanden" triffts da ganz gut.
Aber obwohl Blockaden von genehmigten Demonstrationswegen nicht rechtens sind, hat die Polizei diese heute mehrfach als Spontanveranstaltungen "durchgehen lassen" um jeglichen "Krawallgrund" im Keim zu ersticken, hat leider nicht funktioniert. Denn im Anschluss an diese Sitzblockaden kam es in der Schillerstrasse/Schützenstrasse/Haydnstrasse und Umgebung zu massiven Ausschreitungen. Die Polizei hatte die Rechten nämlich über eine Ausweichroute geleitet, um ein Aufeinandertreffen zu verhindern. Komischerweise haben sich die Nazis auch hier an die Vorgaben gehalten.

Wer andere auf Grund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Aussehen, Denkweise oder Gesinnung diskriminiert, ihnen Grundrechte abspricht oder gar körperlich angreift, ist ein Faschist. Ob er sich selbst nun politisch links, rechts oder auf dem Mond sieht, ist dabei unerheblich. Scheisse bleibt scheisse, auch wenn ich sie lackiere...
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04.09.2011 04:09 Uhr von ElChefo
 
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Cardiba gibts eigentlich wenig hinzuzufügen.
Triffst den Nagel auf den Kopf.
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04.09.2011 09:43 Uhr von quade34
 
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Demokratie zu leben: ist eine schwierige Sache, wenn Ideologien alles zu überlagern versuchen.
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04.09.2011 16:24 Uhr von Felixus
 
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Die Antifa hat großartig gekämpft was man in diesem "gewaltfreien Video" direkt vor Ort sehen kann...
http://bit.ly/...
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04.09.2011 18:20 Uhr von Frudd85
 
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@elchefo: @elchefo

"Wer anfängt, Meinungen und Denkweisen nach "gefällt mir" und "finde ich doof" zu sortieren und zuzulassen oder zu verbieten, hat den Gedanken der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht verstanden. Denk mal drüber nach."

Das tue ich ständig und muss dich daher korrigieren: Es ist integraler Bestandteil einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, sich gegen solche Meinungen und Denkweisen zur Wehr zu setzen, welche sie unterwandern.
Mir zeigt es, dass anscheinend du Demokratie-Nachhilfe brauchst, denn was du forderst, sind Verhältnisse, in denen einfach jede Partei und jede Meinung zugelassen ist, ganz egal, wie sie zur Demokratie, zur Republik, zu den Menschenrechten und zum Rechtsstaat stehen.
Wenn du das möchtest, solltest du, bevor du es weiter propagierst, einen Griff zum Geschichtsbuch wagen, denn du wünschst dir Weimarer Verhältnisse. Aber ein Staat, der keine gesellschaftlich-parteiliche Bindung an seine Verfassung verlangt, ist nicht mehr als eine Hülse, ein Kartenhaus ohne Fundament.
Es ist also nicht nur erlaubt, sondern auch verdammt noch mal nötig, Meinungen und Denkweisen radikaler Gruppen dahingehend zu erforschen, inwiefern sie das Ziel verfolgen, den Staat zu überwinden.
Ich muss sagen, dass ich sehr überrascht bin – denn wenn es um eben jene linke Krawallmacher geht, scheint die Bereitschaft zur Überwachung, zur Vorsicht und zur Gegenwehr vieler Aktiver hier um einiges größer zu sein. Da sollte man doch auch den kognitiven Schritt mehr erwarten können und die Gefahr von rechts sehen. Zumal diese um einiges subversiver daherkommt. Es ist leicht, Idioten festzusetzen, die zu nicht mehr in der Lage sind, als Steine zu werfen. Diese Gefahr wirkt subjektiv auf viele hier größer, sind die Folgen (kaputte Autos, Fenster und auch verletzte Menschen) ja evident. Aber es zeugt meines Erachtens eben von nur geringer Reflexionsfähigkeit, wenn man seine sensorische Gefahrenabwehr auf solch „oberflächliche“ (im wahrsten Sinne des Wortes) Angriffe reduziert.

Und von jemandem, der argumentiert wie dir, sollte man doch auch erwarten können, dass er sich etwas differenzierter mit Freiheit und Demokratie beschäftigt und auch die historischen Bezüge kennt. Es überrascht mich daher etwas, dass ich an dieser Stelle auf Weimar verweisen muss-
Und noch eines: Die subjektiven Kategorien „gefällt mir“ oder „finde ich doof“ findest du in meiner Argumentation nicht. Nur insoweit, wie wir sie alle teilen sollten, nämlich im usuellen Rahmen, dass ich demokratisch eingestellt bin und mir die Demokratie daher gefällt. Es geht mir nicht um ging mir nicht um ein pikiertes Naserümpfen ob einer mir nicht passenden, da vielleicht zu konservativen Einstellung – nein, es geht um das Verteidigen der Demokratie gegen Rassisten, Menschenfeinde, Geschichtsfälscher und Revisionisten. Und da man diesen Satz problemlos auch auf viele linke Idioten anwenden kann, solltest du den eigentlich unterschreiben können.

„Zu was macht es die Aufforderung einiger Regionalpolitiker, sich dem Demo-Zug in den Weg zu setzen, wenn es gerichtlich delegitimiert wurde? Anstiftung zu Straftaten? ...wie blöd, das du Straftaten gut findest.“

Kannst du mir die Textstelle zeigen, in der ich das guthieß? Wenn nein, unterlass solche Insinuierungen gefälligst.

„Und sei mal ganz kurz ehrlich zu dir selbst: Wieso sollte man sich an rechten Demos stören?“

Jemand in diesem Forum sagte mal in Bezug auf die Antifa-Randalierer: Wehret den Anfängen!
Es geht hier nicht darum, dass die NPD (noch?) eine Splitterpartei ist. Es geht hier um’s Prinzip. Und selbst wenn du einen pragmatischen Grund hören willst – Leute wie Johnny hier sind der Grund, weiter und immer weiter gegen rechte Dystopien vorzugehen. Dummbeutel wie er, deren Gedankengut so große Schnittmengen mit rechten Parteien aufweisen, dass man fast schon von Kongruenz sprechen muss. Für die harsche Wortwahl bitte ich um Entschuldigung, die Sache lässt aber eine drastische Formulierung durchaus zu.
Man sollte sich an der NPD stören, weil sie eine geschichtsverfälschende, menschenverachtende, friedenszerstörende Gefahr für Demokratie und den Frieden in Europa ist. Ginge es nach denen, wären wir doch bald wieder im Kampf um Ostpreußen.
Es überrascht mich wirklich sehr, dass man hier sogar noch begründen muss, warum man gegen die NPD respektive Nazis ist und warum eine aktive Gegenwehr nötig ist… das ist extrem alarmierend!
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04.09.2011 18:20 Uhr von Frudd85
 
+1 | -9
 
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@golan: @golan
„Ohne Dir diese Apologie zu unterstellen, das hier geht an die Befürworter dieser Bekloppten:
Steine und Molotov Cocktails auf Polizisten zu werfen, Schaufenster einzuschlagen, Läden zu plündern und die Autos hart arbeitender Menschen anzuzünden hat mit freier Meinungsäusserung nichts zu tun. So etwas nicht zu verurteilen oder sogar zu befürworten, nach dem Motto "im Kampf gegen das Böse scheissen wir auf Kollateralschäden", ist für mich unterste Schublade. Und offenbar gibt es hier einige die diese Methoden für angebracht halten. Ich kann das ja an meinen negativbewertungen mitzählen.“

Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Was mich nur aufhorchen lässt, ist die Tendenz, linke Krawallmacher so weit zu verteufeln, dass es umschlägt in eine Apologie der Rechten („Die Linken sind viel schlimmer!“). Wie oben geschrieben, der Kampf gegen zum Beispiel den Schwarzen Block ist ein recht einfacher. So schlimm es auch ist, was die Idioten tun – greift die Polizei durch und kassiert die Deppen, die Sacheigentum und Menschenleben gezielt gefährden, ist die Gefahr gebannt. Will heißen, das Mittel dieses Kampfes ist das eine des harten staatlichen Durchgreifens. Für den anderen Kampf sind jedoch viel differenziertere Mittel nötig, weil er von den Rechten viel subversiver geführt wird. Rechte Schläger, die Jagd auf fremdländisch aussehende Menschen machen, sind da ja nur die Spitze des Eisbergs. Viel schlimmer sind die Nazis in Anzügen, die im Stile der späten zwanziger Jahre die Parlamente zu unterwandern suchen. Der „Schwarze Block“ und die Antifa haben keine parteiliche Vertretung (ich hoffe, jetzt kommt niemand mit der Partei „Die Linke“, das wäre äußerst schwachsinnig) – die Nazi-Skinheads, die Klischees und Stereotypen brauner Schläger aber sind nicht viel weniger als der rechte Arm dieser gesellschaftlichen Bewegung, die menschenfeindliches Gedankengut wieder hoffähig machen will. Und an Vollidioten wie Johnny hier, die Türken, Libanesen – wohl alles wirklich und vermeintlich Arabische, als „Gestrüpp“ bezeichnen, sieht man, dass das Ganze nicht fruchtlos ist.

[ nachträglich editiert von Frudd85 ]
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04.09.2011 18:21 Uhr von Frudd85
 
+2 | -8
 
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@golan (zum Zweiten): Sorry, war zu lang für einen Kommentar.

„Frage an Dich (nochmal):
Warum ´gegendemonstrieren´ diese Spinner nicht, wenn islamistische Hassprediger öffendlich zum Kampf gegen die "ungläubigen Schweinefresser" aufrufen? Das Ausbleiben solcher Gegendemos werte ich als stille Akzeptanz. Die "Staatsform" die diese religiösen Spinner anstreben ist nicht weniger menschenverachtend als das Nazitum. Oder ist es für diese Spinner okay wenn die ungläubigen (die neuen Juden) gesprengt oder erhängt werden?
Ohne Scheiss, wenn du die Antwort darauf kennst wäre ich Dir für eine Erklärung dankbar.“

Die Frage könnte ich dir vielleicht zu hundert Prozent beantworten, wenn ich einer dieser vermummten Steinewerfer wäre. Das bin ich aber gottlob nicht. Ich bin auch nicht ihr Anwalt. Insofern wäre ein anderer Adressat hier wohl angebrachter.
Was ich tun kann, ist aber zumindest mutmaßen:
Du musst die gesellschaftliche Relevanz berücksichtigen. Das ist zuallererst ein subjektiver Faktor und daher diskussionswürdig. Du kannst aber per se niemandem einen Vorwurf machen, der aus der deutschen Geschichte die Verantwortung für uns heute ableitet, insbesondere gegen Rechts zu agitieren. Das impliziert keinerlei Kollektiv- oder generationsübergreifende Schuld, schlichtweg eine Verantwortung. Diese Meinung habe ich zum Beispiel. Es ist auch jedem selbst überlassen, ob nun die rechte Gefahr oder die islamistische eine größere darstellt (ich würde da im Moment keine Wertung wagen).
Einen weiteren, vielleicht wirkmächtigeren Faktor (da pragmatisch relevanter), sehe ich in den Auslösern solcher Gewaltexzesse. Es sind ja stets Gegendemos zu rechten Demonstrationen. Nun gibt es zwar zahlreiche islamistische Hassprediger, die öffentlich zum Kampf gegen uns Ungläubige aufrufen, du findest aber selten (bzw. nie!) eine Demonstration von vielen solcher Deppen, die durch Bottrop laufen und „Allahuakbar“ rufen.
Je öffentlicher diese Aufrufe sind, je mehr Menschen das gemeinsam öffentlich skandieren, desto weiter entfernt von Deutschland findet das in der Regel statt. Wenn also in Algier eine Menschenmenge durch die Straßen marschiert, sieht man das hier eventuell mal kurz in den Abendnachrichten, es tangiert uns jedoch eher peripher.
In Deutschland gibt es solche Hassprediger auch, ja – aber du musst zugeben, dass die eher selten so öffentlichkeitswirksam auftreten wie z.B. eben die Nazis. Es sind dann Einzelpersonen, die so etwas z.B. in einem Interview loslassen – meistens aber eher im stillen Kämmerlein einer Moschee, von wo es nicht nach außen dringt.
Da gibt es also in meinen Augen zwei Gründe: Einen der Schwerpunktsetzung und einen geographischen. Den geographischen Aspekt kann man sogar noch ausweiten:
Es ist ja durchaus ein Argument zu sagen, dass die geographische Entfernung heute kein Faktor sein kann, da entschlossene Angreifer auch aus dem hintersten Buschlands Kirgisiens einen folgenreichen Angriff auf uns starten können – man also jeden islamistischen Aufruf ernst nehmen und als Anlass für öffentliche Gegendemos nehmen sollte.
ich wäre nur äußerst äußerst vorsichtig mit einem Satz wie: „Das Ausbleiben solcher Gegendemos werte ich als stille Akzeptanz.“
Damit implizierst du, dass alles, wogegen nicht protestiert wird, insgeheim gutgeheißen wird. Das kannst du aber nicht ernst meinen, denn nach der Logik müsste ja ein jeder von uns ständig auf der Straße sein und dürfte nichts anderes mehr tun als gegen alles Mögliche zu protestieren.
Ich wäre also zumindest vorsichtig mit der Kausalkette: Dagegen protestieren sie nicht, also finden sie das gut. Ich will mich nicht aus dem Fenster lehnen, aber auf wie vielen Demos warst du schon?
Ich denke tatsächlich, dass die Schwerpunktsetzung hier das Entscheidende ist. Und ich sehe nichts Schlimmes darin, die subjektive Agitation gegen Feinde der Demokratie auf ein spezielles Feindbild zu konzentrieren – wenn dabei aber solche Exzesse entstehen wie jetzt in Dortmund, verlassen wir das Themenfeld Demokratie und Schutz derselben aber ja sofort und befinden uns bei Straftaten.

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