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Gehirnerschütterungen fördern möglicherweise Demenz-Erkrankungen

Demenz-Erkrankungen werden möglicherweise von Gehirnerschütterungen gefördert. Das ist das Ergebnis von zwei Studien aus den USA. In der ersten Studie der Universität von San Francisco in Kalifornien wurden die Krankheitsakten von 281.540 Kriegsveteranen ab 55 Jahren untersucht.

Man fand heraus, dass bei den Veteranen, die eine Gehirnerschütterung erlitten, mehr als 15 Prozent an Altersdemenz erkrankten. Bei Veteranen ohne Gehirnerschütterungen waren es nur sieben Prozent. Die zweite Studie wurde vom Medizinischen Institut Loyola in Chicago durchgeführt.

Dabei wurden 513 ehemalige American-Football-Profispieler ab 61 Jahren, die im Laufe ihrer Karriere mehrmals Gehirnerschütterungen erlitten hatten, einem Gedächtnistest unterzogen. Bei 35 Prozent der Getesten vermutete man anschließend ein höheres Demenz-Risiko.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Risiko, Demenz, Gehirnerschütterung
Quelle: www.rp-online.de

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