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Erhöhtes Krebsrisiko bei 9/11-Helfern

Eine neue medizinische Studie hat nun bestätigt, dass Feuerwehrleute und andere Helfer, die am und nach dem 11. September 2001 am Ground Zero beteiligt waren, unter einem erhöhten Krebsrisiko leiden. Ursache soll der toxische Staub der Trümmer der einstürzenden Zwillingstürme gewesen sein.

Die Gefahr an einem lebensgefährlich Tumor zu erkranken, sei demnach 19 Prozent höher als bei anderen Feuerwehrleuten. In den ersten sieben Jahren erkrankten die Helfer am World Trade Center viel häufiger an zehn bis 15 verschiedenen Krebsarten als ihre Kollegen.

Im Trümmerstaub befanden sich Dioxine und Polychlorierte Biphenyle (PCB), die allesamt als Krebserreger bekannt sind. Tumore, chronische Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen sind die Folge. Insgesamt wurden 9.000 beteiligte Helfer und 900 Unbeteiligte als Vergleichsgruppe untersucht.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: September, Helfer, 9/11, Krebsrisiko
Quelle: www.focus.de

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