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Weltwirtschaft: Weltbank-Chef warnt vor neuer Rezession

Weltbank-Präsident Robert Zoellick hält die Probleme in den USA und die Schuldenkrise in Europa für noch nicht ausgestanden. Die Weltwirtschaft wird "in diesem Herbst in eine neue Gefahrenzone" eintreten, warnte Zoellick auf einer Konferenz in Peking.

Die Entscheidungen einzelner Staaten und Staatenbündnissen haben in der Weltwirtschaft Auswirkungen auf alle. Deshalb hält Zoellick die Politiker dazu an, nicht nur kurzfristiges Krisenmanagement zu betreiben, sondern auch die mittel- und langfristigen Probleme in Angriff zu nehmen.

China müsste durch Reformen die Inlandsnachfrage stärken und sich nicht mehr nur auf den Export und Investitionen aus dem Ausland stützen. Anderenfalls würde das Land gegenüber der Konkurrenz aus Niedriglohnländern und Ländern mit hohen Einkommen zurückfallen.


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WebReporter: Trolltech
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Lösung, Rezession, Weltwirtschaft, Weltbank
Quelle: www.focus.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2011 10:26 Uhr von Trolltech
 
+5 | -0
 
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Eine wirkliche Lösung hat Herr Zoellick leider auch nicht. Dass viele Leute an ein verschärfen der Wirtschaftsprobleme glauben, haben wir ja gestern an der Börse gesehen (DAX -3,4%).
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03.09.2011 10:51 Uhr von :raven:
 
+5 | -2
 
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Wie sagt man im Finanzbereich? Steht es erst in der Boulevardpresse, ist es für die Massen zu spät!

Wer noch so lustige Dinge wie Lebensversicherungen, Riester-/Rürup-Blödsinn, VWL-Produkte oder andere Finanzprodukte monatlich brav einzahlt, anstatt sie schleunigst aufzulösen, dem dürfte plötzlich ganz schnell die Zeit knapp werden.
Bereits jetzt betragen bei einigen Lebensversicherern die Auszahlungen mehrere Wochen...

[ nachträglich editiert von :raven: ]
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03.09.2011 11:48 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -0
 
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Wenn man sich ein bisschen mit Karl Marx: auskennt, war einem klar das die nächste Krise kommt, so sicher wie der nächste Regen nach einem Hochdruckgebiet.

Und da man die Ursachen der letzten großen Krise um´s verrecken nicht angehen wollte..kommt jetzt halt die nächste Krise und solange die Banken und Großindustrielle die Regierungen beherrschen und die den Regierungen anweisen, was zu tun ist, wird sich das Auf und Ab zw. Krise und Aufschwung nicht ändern.

Das einzige das sich ändert ist, das die Aufschwünge zeitlich gesehen immer kürzer werden und immer weniger Menschen von den Aufschwüngen irgendwas haben...
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03.09.2011 12:16 Uhr von Gwildor
 
+0 | -2
 
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Scheitel und Bärtchen hat er ja schon.
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03.09.2011 13:42 Uhr von Copykill*
 
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@bertl058: Es wird nicht schlimmer als 2008.
Wir sind immer noch mittendrin in dem Scheiss den die Banken angestellt haben.
Wir haben nur gerad ein kleines hoch erlebt, welches künstlich herbeigeführt wurde. (Wie bei kleinen Kindern, "Wenn ich die Augen zu mache und es nicht mehr sehe, dann ist es auch nicht da"

Unsere Wirschaft ist noch immer wie ein altes Haus, was nur durch die Farbe zusammengehalten (Schulden) wird , mit der die Regierungen 2008-2010 den alten Schrott schön gestrichen hat.
Und denen geht die Farbe langsam aus.
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03.09.2011 14:10 Uhr von Copykill*
 
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@ephemunch: Ich denke nicht das es etwas mit "Schisser" zu hat,
wenn Menschen eine Situation analysieren.

Wenn das Ergebniss eben mal Negativ ist hat das werde was mit Schisser oder Pessimisten zu tun.
Sondern Wahrscheinlich mit Realitätsnähe.

Und sollte es Schisser geben, dann ist das auch in Ordnung.
Denn ich denke das es 2008-2010 genug Menschen gab, die Ihren Job verloren haben.
Und vor einen erneuten Jobverlust Schiss zu haben ist nicht verwerflich.

Aber wenn auf deinen Planeten immer nur die Sonne scheint, dann soll das auch in Ordnung sein.

Und du bekommst sogar noch ein Plus von mir, damit deine Sonne etwas heller scheint ;-)

[ nachträglich editiert von Copykill* ]
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04.09.2011 03:56 Uhr von Copykill*
 
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@ephemunch: Bei uns der in der Firma (Motorenhersteller) wurden auch Leute entlassen, und zwar nicht um unliebsame Arbeitnehmer zu entlassen.
(Ich hatte Glück und war nicht dabei)
Sondern weil die Nachfrage von 140.000 (2008) auf 56.000 (2009) zurückgefallen ist.

Wir hatten Kurzarbeit, teilweise nur mit 5 Arbeitstagen im Monat, damit die Personalkürzung nicht so drastisch ausfällt.

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