CIA soll Terrorverdächtige zur Befragung nach Libyen geschickt haben
In Libyen wurden brisante Dokumente über die Zusammenarbeit von CIA und MI-6 mit dem Gaddafi-Regime gefunden. Laut der "New York Times" wurden Terrorverdächtige von den Amerikanern nach Libyen zur Befragung gebracht. Das Land ist für seine Folterpraxis bekannt.
Die Dokumente aus den Jahren 2002 bis 2007 wurden in den aufgegebenen Büros des ehemaligen libyschen Geheimdienstchefs entdeckt. Ob sie echt sind, könne derzeit nicht überprüft werden. Es gäbe aber Hinweise, die auf die Echtheit hinweisen.
Auch eine Rede von Gaddafi über den libyschen Verzicht von Massenvernichtungswaffen soll von den Amerikanern formuliert worden sein. Die CIA wollte den Bericht nicht kommentieren, verwies aber darauf, dass im Kampf gegen den Terror auch mit anderen Ländern kooperiert wurde.