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Griechenland: Sparauflagen werden nicht eingehalten

Die Verhandlungen zwischen den Kreditgebern und Griechenland wurden unterbrochen, da seitens Griechenland immer noch nicht genug gespart wird und die versprochenen Einsparungen nicht vorgenommen werden. Obwohl mehrere Milliarden eingespart werden müsste, ist bis heute nichts passiert.

Es wird davon ausgegangen, dass die griechische Regierung nicht wie angekündigt privatisiert, unnötige Staatsbetriebe schließt und spart. Allerdings wäre ein solcher Fortschritt notwendig, da sonst nicht die vereinbarten 110 Milliarden Euro für Griechenland von der EU und dem IWF freigegeben werden.

Derweil nimmt die Schrumpfung der griechischen Wirtschaft ein ungeahntes Ausmaß an, diese lag laut einer Schätzung aus dem Jahre 2010 für das Jahr 2011 bei 2,6 Prozent, nun wurde sie sogar auf fünf Prozent korrigiert. Für die Griechen gibt es nur noch zwei Optionen, den Bankrott oder die Transferunion.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Geld, Griechenland, Sparmaßnahme, Bankrott
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2011 22:54 Uhr von Klassenfeind
 
+9 | -5
 
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Das Griechenland unter diesen Optionen: es nie schaffen würde, war doch klar.
Alles was Griechenland aufoptriniert bekam,war Einsparen..und Steuern erhöhen...nur nicht bei den Reichen, da war man sich ja einig...das Ergebniss war vorraus zu sehen..die Wirtschaft in Griechenland ist praktisch tod und damit auch das Land..das hat man nun davon, wenn mann die FDP mitregieren lässt..
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02.09.2011 23:15 Uhr von evildeeds
 
+10 | -2
 
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In letzter zeit hört man den spruch
"Deutschland profitiert von dem Euro"
immer seltender. Vor einem oder zwei jahren kam das bei jeder diskussion
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02.09.2011 23:39 Uhr von Xbatuz
 
+8 | -0
 
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Man sollte die Griechen endlich Pleite gehen lassen und dann raus aus der Eurozone mit ihnen.
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03.09.2011 00:10 Uhr von internetdestroyer
 
+5 | -3
 
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Wo sind: eigentlich die ganzen SN´ler hin, die noch vor zwei Jahren mir Minuse gegeben haben und meinten der Euro wird NIEEEE untergehen!!

Mein Tipp liegt immer noch bei 2018! ;)
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03.09.2011 00:48 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -1
 
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@xbatuz: Zu schön um wahr zu sein.

Laut Wilhelm Schönfelder, ehemaliger EU-Botschafter, bei einer Phönix-Talkrunde ist das Euro-Recht sogenanntes Primärrecht. Staaten können den Euro nur verlassen, wenn sie aus der EU rausgehen.

Dies bedeutet, daß Griechenland die EU verlassen müsste, um seine Ruhe zu bekommen.

Eine hohe Hürde!

Man sollte das EU-Recht so ändern, daß Staaten den Euro-Verbund verlassen können, ohne daß sie aus der EU raus müssen.

Es gibt einfach zuviele Fanatiker. Das ist ungesund.
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03.09.2011 08:41 Uhr von dagi
 
+7 | -0
 
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wenn: es umgedreht wäre, und mit deutschland ginge es bergab, wie hätten die griechen wohl reagiert??
hätten sie auch eine milliarde nach der anderen nach deutschland gepumpt, oder uns nach 2 tagen aus der EU geworfen??
ich glaube das deutschland sang und klanglos in der versenkung verschwunden wäre!!
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04.09.2011 00:48 Uhr von pappas30
 
+0 | -0
 
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@Xbatuz: Pleite? bist nicht gerade sehr helle denk nochmal drüber nach dann schreiben!
Wie schaut es den in echt aus die industriestaaten locken Länder in die Eurozone mit zuschüssen und spielen sich als Retter auf. Die Dutschen schlucken sowiso jeden rotz was von oben kommt Hauptsache sie haben etwas herum zu kauen!
War doch klar das die Länder die nicht viel Industrie haben nicht mit den EU vorgaben mithalten können Benzin, Lebensmittel ect kosten teilweise in Griechenland mehr als in Deutschland nur die Löhne sind halb soviel.
und dann muss ich so ein geschwätz lesen.
@Xbatuz Aus der Eurozone raus das wäre das beste was Griechenland passieren kann und Italien und Spanien auch dann kannste die den Euro dahin schieben wo keine sonne scheint.
Der Euro bringt dem normalen volk nichts das bekommste aber auch irgenntwann mit.
Ich bin hir geboren aber Fakt ist wenn es um das dumm reden und lästern geht sind einige Deutsche an vorderster front wenn es um das Handeln geht bekommen sie die zähne nicht auseinander zahlt ihr mal schön weiter das ist erst der anfang wird noch teuerer aber hauptsache ihr habt euer Bier und den Fernseher!
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04.09.2011 12:16 Uhr von Xbatuz
 
+1 | -0
 
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Viele Staaten allen: voran Griechenland sind in ihrer Geschichte mehrmals in den Staatsbankrott geschlittert, dass gab es oft in der Geschichte und wird sich noch oft wiederholen.

Zitat: Mit dem Staatsbankrott entledigt sich der Staat seiner finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber seinen verschiedenen Gläubigern. Dies führt naturgemäß zu einer Entlastung des Staatshaushalts um die Höhe der Zinsen und Tilgungen. Andererseits ist mit dem Staatsbankrott immer auch ein langfristiger Image- und Vertrauensverlust verbunden: Der Staat wird eine gewisse Zeit keine (oder nur sehr teure) Kredite am Kapitalmarkt aufnehmen können. Darum werden oft Vergleiche geschlossen. /ende

Griechenland bekommt so oder so kein Kapital von den Internationalen Märkten. Der Vertrauensverlust ist wegen der Überschuldung, den gefälschten Bilanzen und zweimaligen Bankrottes schon längst gegeben.

@pappas30
Viele anerkannte Wirtschaftsfachleute sind dafür und es ist sicher vernünftiger als in eine Leiche weiter Milliarden reinzupumpen. Bevor sie rumpoltern wie im Wirtshaus, sollten sie sich etwas mit der Materie beschäftigen.
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04.09.2011 20:26 Uhr von pappas30
 
+1 | -0
 
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@Xbatuz Zuviel sätze? Ich stimme dem voll und ganz zu sicherlich sollte Griechenland aus der Eurozone raus und nicht nur Griechenland Spanien, Italien usw auch.
Den die Eurozone hat die Länder erst in die miese gebracht aber das ist ihnen mit sicherheit entfallen.
Allen voran war Deutschland auf der suche nach teilnehmern die sich der Eurozone anschliessen womit Geld ein wirksames lockmittel hergenommen wurde auch das ist ihnen mit sicherheit entfallen. Fakt ist wenn die schwachen Länder aus der Eurozone austreten gibt es in Deutschland nur noch trocken brot das ist ihnen auch entfallen nehme ich an.

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