Libysche Rebellen inhaftieren Schwarzafrikaner ohne Angabe von Gründen
In Libyen werden Tausende von dunkelhäutigen Libyern und Einwanderern in provisorischen Gefängnissen eingesperrt. Ihnen wird vorgeworfen, das alte Regime um Muammar al-Gaddafi unterstützt zu haben. Beweise für diese Vorwürfe haben die Rebellen aber nur in den seltensten Fällen.
Die Afrikanische Union und Amnesty International werfen dem Nationalen Übergangsrat von Libyen nun vor, dass viele der Gefangenen von den Rebellen systematisch misshandelt und getötet wurden.
Aladdin Mabrouk, der Sprecher des Militärrats in Tripolis konnte zudem keine genauen Angaben machen, wie viele Gefangene zurzeit inhaftiert sind. Seit dem Februar gibt es Berichte von willkürlichen Verhaftungen seitens der Rebellen.