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Gencomputer entwickelt, der Krebszellen erkennen und zerstören kann

Forschern der ETH Zürich ist ein gewaltiger Fortschritt in der Krebsbekämpfung gelungen. Sie haben einen biologischen Computer entwickelt und konstruiert, der durch bestimmte Rechenvorgänge Gesunde Zellen von Krebszellen unterscheiden kann. Danach zerstört er sie.

Das Team um Yaakov Benenson hat die Arbeit zusammen mit einem Kollegen vom Massachusetts Institute of Technology durchgeführt. Die Schaltkreise sollen aus verschiedenen Genen bestehen und scannen, sobald in eine Zelle eingesetzt, den Zustand von fünf Faktoren auf molekularer Basis.

Sollten diese fünf Pegel, die für Krebszellen typisch sind, überschritten werden, leitet das Netzwerk durch einen Impuls die Zerstörung der Zelle ein.


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WebReporter: Darmverschluss
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Computer, Krebs, Krankheit, Gen
Quelle: www.20min.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2011 10:32 Uhr von Hanmac
 
+6 | -1
 
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GOIL!!! hoffentlich gibts das bald als Nano-Version

oder am besten gleich in das menschliche Immunsystem integiert
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02.09.2011 11:06 Uhr von Didatus
 
+6 | -0
 
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Zu schön: Das klingt zu schön um wahr zu sein und wenn ich mir dann die Quelle anschaue, bekomme ich Zweifel. Hat jemand eine seriöse Quelle für diese News? So spontan habe ich noch nichts bei Google gefunden, was diese Nachricht auf eine seriöse Quelle zurückführt.
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02.09.2011 11:10 Uhr von Darmverschluss
 
+1 | -0
 
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Didatus: Science magazine.
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02.09.2011 11:49 Uhr von Bender-1729
 
+3 | -1
 
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Wär echt toll. Der Ansatz klingt wirklich sehr vielversprechend und ich hoffe, dass sich daraus relativ zeitnah eine praxistaugliche Behandlungsmethode entwickeln lässt. Krebs ist wirklich eine grausame Krankheit und die momentanen Behandlungsmethoden bringen meistens leider nícht viel und belasten den Patienten zudem enorm. :(

Jedenfalls bestätigt diese Meldung für mich wieder, dass es der richtige Entschluss war, keine Kirchensteuer mehr zu zahlen und den gleichen Betrag stattdessen monatlich an die Forschungsabteilung der Deutschen Krebshilfe zu spenden. Je mehr Wissenschafter an dieser Krankheit forschen, desto besser.
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02.09.2011 13:10 Uhr von Polyhymnia
 
+1 | -0
 
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Didatus: Für genau diese Nachricht habe ich keine Quelle, aber in der "Spektrum der Wissenschaft" irgendwan letztes Jahr war ein Artikel über eine Heidelberger Gruppe die genau das selbe erfolgreich in vitro getestet hat.

Diese neue Technologie entspringt der "synthetischen Biologie", die Gentechnik mit Ingenieurswissenschaften verbinden will. Dazu werden große Datenbanken mit genormten Genen aufgesetzt, die in beliebiger Kombination in ein genormtes Bakterium eingebaut werden können. Durch diese Vereinfachung der Komplexität des Themas können nun höherrangige Verschaltungen wie in diesem "Computer" hergestellt werden.
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02.09.2011 13:36 Uhr von cheetah181
 
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