02.09.11 09:34 Uhr
 717
 

Trotz Euro-Krise: Die Deutschen wollen ein gemeinsames Europa

In einer Umfrage von Infratest dimap äußerten viele Deutsche, dass sie wegen der Eurokrise Sorgen um die Zukunft hätten. Dies bedeutet aber nicht, dass sie ein gemeinsames Europa ablehnen - Im Gegenteil.

Fast zwei Drittel der Befragten wünscht sich mehr gemeinsame Politik in Europa. Richard Hilmer von Infratest resümiert, die Deutschen seien europafreundlich und befürworten eine eine tiefere Integration.

Zudem befürwortet die große Mehrheit der Deutschen die Kritik von Altkanzler Helmut Kohl an der derzeitigen unklaren Außenpolitik der Bundesregierung.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Europa, Krise
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Internetguru verrät: So steigert man die Reichweite einer Webseite
Dakota-Pipeline: Donald Trump wird Baustopp wohl aufheben - Er hat Anteile
Sparmaßnahmen: Air Berlin streicht Flüge nach Mallorca

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.09.2011 09:51 Uhr von applebenny
 
+11 | -7
 
ANZEIGEN
lol? ich glaub nicht dass es viel sinn macht mehr gemeinsame politik zu machen, dafür sind wir zu verschieden glaub ich, und es wird zu sehr auf der vergangenheit herumgeritten und es gibt nach wie vor noch viel zu viele vorurteile, ich bezweifle dass man so gemeinsam gute politik machen kann
Kommentar ansehen
02.09.2011 09:59 Uhr von ManiacDj
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
Sicher: Deutsche und Franzosen eine Politik wie soll das denn gehen???!?!??!!!!
Wie mein vorredner schon erwähnte dazu sind wir zu verschieden.
Kommentar ansehen
02.09.2011 09:59 Uhr von John2k
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
Europa und Euro: sind schon nicht schlecht, man hätte nur entsprechend mit Wechselkursen arbeiten müssen. Dann wäre alles auch nicht so gravierend. Man kann nunmal nicht alle Währungen zusammenrühren und hoffen, dass es klappt.

Außerdem müsste das Volk mehr Abstimmungsrecht bekommen, um zu entscheiden was sinnvoll ist und was nicht.
Ich bin der Meinung es wäre schon möglich alles zusammen zu lösen, nur muss man es auch wollen und nicht Einzelinteressen vertreten.

[ nachträglich editiert von John2k ]
Kommentar ansehen
02.09.2011 10:03 Uhr von Urrn
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
@applebenny: Klar gibt es Meinungsverschiedenheiten, aber grade die Deutsch-Französiosche Politik der letzten Jahrzehnte war doch ein Paradebesipiel von Aussöhnung und gemeinsamer Politik.
Dass unsere Außenpolitik gerade jedoch zimelich desaströs ist, muss der Bundesregierung angelastet werden.

Ich denke, FR und DE werden auch in Zukunft die quasi-Vormachtstellung im geeinten Europa behalten.
Kommentar ansehen
02.09.2011 10:12 Uhr von BigVirt
 
+19 | -2
 
ANZEIGEN
reine Propaganda: Da die EU kurz vorm Zusammenbruch ist will man natürlich noch Stimmung dafür machen... komisch nur, egal mit wem man sich unterhält, dass keiner die EU will... Man hätte schreiben sollen einzig die schlechten deutschen Politiker wollen die EU und kein vernünftig denkender Mensch!!!!!
Kommentar ansehen
02.09.2011 10:12 Uhr von Gwildor
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
Propaganda und Meinungsmache.
Kommentar ansehen
02.09.2011 10:16 Uhr von Urrn
 
+1 | -7
 
ANZEIGEN
@BigVirt: Wer sagt denn, dass die EU vorm Zusammenbruch steht? Ist das eine ähnlich weitsichtige Phrophezeiung wie der in n-Monaten stattfindene Irankrieg? Weltkrieg 3? Ok... :)
Kommentar ansehen
02.09.2011 10:32 Uhr von FlatFlow
 
+4 | -7
 
ANZEIGEN
Ich Teile das: es ist nichts schlimmes an einem Europa fest zu halten und es zu formen.
Kommentar ansehen
02.09.2011 10:45 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
Deutsche m. großer Mehrheit gegen Rettungsfond "Meiste Deutschen sind gegen Rettungsschirm", heißt es in der Studie weiter.

In der Berliner Morgenpost heißt es:
"Die Mehrheit der Deutschen ist zwar für eine verstärkte europäische Zusammenarbeit, aber gegen eine Erweiterung des Euro-Rettungsschirms und eine Beteiligung an möglichen Euro-Bonds". (Siehe: http://www.morgenpost.de/...)

Hätte das nicht auch in die News gemusst?

So ist das halt, wenn man Meinungen verfälscht wiedergibt, indem man den wesentlichen Teil einfach weglässt....

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen
02.09.2011 10:48 Uhr von Urrn
 
+1 | -6
 
ANZEIGEN
@Baron: SN hat eine Zeichenbegrenzung bei News, zudem ist es nicht verboten, bei größerem Interesse einfach mal auf die Quelle zu klicken...

[ nachträglich editiert von Urrn ]
Kommentar ansehen
02.09.2011 11:50 Uhr von Alh
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Die: EU, und mit ihr der Euro, sind Blasen die künstlich am Leben gehalten werden.
Sofort aufplatzen lassen und fertig.
Nein, das kann kein Mensch glauben, dass die Deutschen ein Europa wollen.
Und es ist auch nicht notwendig!
Der Zahlmeister sein und dann noch abbeleidigt zu werden, das braucht sich niemand geben, auch kein Deutscher dem das Rückgrat sukzessive gebrochen wurde.
Weg mit der EU.
Kommentar ansehen
02.09.2011 12:00 Uhr von Akaste
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wuaha: das ist fast schon zu vergleichen mit dem erfolg der SED bei Wahlen. Wer soll denn das glauben?
Kommentar ansehen
02.09.2011 12:31 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Nivellieren, was nicht zu nivellieren ist: Man muss doch mal realistisch sein.

Die Mahner und Warner um den Euro gab es vor 10 Jahren und damals hat sich mit der Initiative Pro DM sogar eine Partei gegründet, die genau die Bedenken äußerte, die heute eingetreten sind.

Und die 4 Professoren, die gegen den Euro klagen, hatten diese Bedenken ebenfalls immer geäußert und nicht erst seit der Fall der Fälle eingetreten ist.

Bisher wurde immer eine Transferunion abgelehnt, weil das politisch nicht zu vermitteln sei. Ist ja auch logisch. Mit welchem Recht sollen Staaten mit höherem BIP die anderen Staaten dauerhaft mitfinanzieren? Offiziell wird den Bürgern und Steuerzahlern vorgegaukelt, es sei keine Transferunion, aber in Wirklichkeit ist es eine mit geschickter Fassade.
Der wer kapiert schon, was es heißt, wenn die EZB Staatsanleihen aufkauft oder Euro-Bonds ausgegeben werden?
Solange die Schlagzeile nicht lautet: Deutschland überweist Geld an Griechenland, hat es offiziell keinen Transfer gegeben. Dass die Mechanismen mit der EZB usw. eine versteckte Überweisung sind, kapieren vielleicht 15-20% der Leute (was in den Augen vieler Akteure immer noch zu viel ist).

Man kann sich ja Statistiken zurechtlügen und Methoden verschleiern. Die Mathematik aber ist unbestechlich. Schon Goethe fragte, was die Welt im Innersten zusammenhält und viele kamen schon zur Antwort: Es ist die Mathematik. Alles, was in der Welt existiert und funktionabel erscheint, kann berechnet und in Zahlen ausgedrückt werden, ob das die Anzahl von Molekülen und Atomen sind, die Uhrzeit oder eben die Staatsfinanzen.

Es bringt nichts, die Zahlen zu schönen, zu verklausulieren oder sonstwie zu tricksen. Das ist nur eine temporäre Fassade, die Mathematik wird aber die Fakten irgendwann wieder an die Oberfläche spülen. Griechenland konnte sich auch lange durch Trickserei durchmogeln und seit 2 Jahren funktioniert eben dies nicht mehr. Und genau dasselbe wird bei der EZB-Finanzpolitik passieren.

Die Probleme sind fundamental. Dem Süden Europas fehlt die Industrie. Ohne diese keine Duale Ausbildung, höhere Jugendarbeitslosigkeit, usw.

Außerdem hat Spanien jahrelang quasi unbegrenzt Immigration vom Maghreb aus zugelassen und wundert sich jetzt über die Folgen.

Es ist nicht möglich, Europa zu nivellieren. Das lässt sich anhand von Referenzen schon ableiten. Seit 1990 zahlen die Deutschen für den Wiederaufbau Ost. Mehrere Billionen Euro sind da schon reingesteckt worden, nur an direkten Staatsgeld. Von der Industrie her ist es ein Mehrfaches dessen.

Trotzdem hinkt der Osten Deutschlands noch in manchen Teilen dem Rest der Republik hinterher, ob das die Lohnentwicklung ist oder die Arbeitslosigkeit. Bisher konnte sich eigentlich nur Sachsen so richtig gut positionieren. MV, SA, THÜ und teilweise Brandenburg ragen bei manchen Negativstatistiken immer noch raus.

Wenn Deutschland es schon nicht schafft, in einem Zeitraum von 25 Jahren mit BILLIONEN Euro den Osten auf Westniveau zu nivellieren, hat sich schon mal jemand umgerechnet, wieviel Ressourcen notwendig sind, um den Balkan, Südeuropa, usw. auf nordeuropäisches Niveau zu hieven?

Es ist eine unmögliche Aufgabe, es ist nicht zu stemmen.

Schaut euch mal diese Grafik an:

http://h4.abload.de/...

All diese anderen roten Säulen ab 2012 müssen noch umgeschuldet werden. Sprich: Es müssen neue Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit ausgegeben werden, die diese Schulden dann in den Bereich von 2021-2030 verlagern. Ab dann muss wieder umgeschuldet werden, sprich: Die dann aufgetürmten Schulden müssen dann mit wieder neuen Anleihen auf 2031-2040 verlagert werden.

Getilgt wird hier gar nichts. Man schiebt den Berg Jahrzehnte lang vor sich her und die anderen Staaten dürfen auf UNABSEHBARE ZEIT !!! für die hohen Zinsen aufkommen.
Und neben Griechenland geht das mit Portugal, Irland, Spanien und Italien genauso. Dieses Problem löst man nicht mehr mit den konventionellen Methoden.

Das ist ein Brand, der unterirdisch schwelt und irgendwann kommen die Flammen an die Oberfläche. Dann aber brennt es nicht lichterloh, dann gibt es ein Inferno.
Unter diesen Vorzeichen bezweifele ich demnach, dass ein dauerhaft friedliches Europa geschaffen wird, so wie es die in dieser Umfrage Befragten Deutschen sich vorstellen.
Kommentar ansehen
02.09.2011 12:45 Uhr von DichteBanane
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
wer wurde den da bitte sehr befragt Banker und Politiker aber sicher keine normalen Bürger ....
Kommentar ansehen
02.09.2011 13:34 Uhr von Urrn
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
@ImmerNurIch: Und 95% der Shortnewser wählen "Großdeutschland" oder wie? :D
Kommentar ansehen
02.09.2011 19:48 Uhr von Tinnu
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
abstimmung: nun möchte ich mal genau wissen was shortnews-leser möchten.

wer für europa ist, bitte auf "+" klicken
wer gegen europa ist, bitte ein "-"

[ nachträglich editiert von Tinnu ]
Kommentar ansehen
02.09.2011 20:18 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Urrn: du hinterlässt hier den Eindruck als ob du die hier getroffenen Aussagen nicht wirklich ernst nimmst.

Aber mal ehrlich. Hier auf SN sind wir alle anonym. Hier tummeln sich Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten und mit vielen unterschiedlichen Meinungen.

Die Tendenz hier geht eindeutig pro Staatenbund Europa aber contra "Superstaat" Europa.


Wieso du das ins Unsinnige verzerrst kann ich nicht nachvollziehen.

Wo sonst bekommt man so ehrliche Aussagen wie in einem Newsforum wie diesem?

Diese News hier stützt die Vermutung übrigens.

http://www.shortnews.de/...


Meine Meinung dazu: Die EU hätte sehr gut funktionieren können.

Innerhalb der EU hätte man auch ohne Euro den Handel stark vereinfachen können.
Die Währungen waren / sind doch eh schon an die einheitliche Währung gekoppelt. Damals der ECU, heute der Euro.
Das hätte man beibehalten können und so die Wechselkurse innerhalb Europas im Grossen und Ganzen stabil gehalten.

Wegfall der Grenzkontrollen, vereinheitlichte Verkehrsregeln, Europaweit anerkannte Schul/Universitätsabschlüsse, usw.

Das alles hätte sein können und gut funktionieren können.

Auch eine günstigere Kreditvergabe untereinander hätte es geben können.

Statt dessen haben irgendwelche übereifrigen Gierschlünde das angerichtet was jetzt gerade eben passiert.

Auch wenn es dir nicht gefällt Urrn, die EU existiert nicht auf ewig. Keine 10 Jahre mehr vermute ich, könnten aber natürlich auch 20 werden.
Aber ein gut funktionierender "Bundesstaat" wird daraus niemals.
Europa ist eine geographische Bezeichnung, keine kulturelle.

Schon allein Frankreich und Deutschland haben grosse kulturelle Unterschiede, trotz Nachbarschaft.

Man kann zwar über alles reden aber aus Nachbarn wird niemals eine Grossfamilie.

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Soziale Netzwerke wollen gemeinsam Terrorpropaganda aufspüren
Skisport: Kreuzbandriss bedeutet für Thomas Fanara das Ende der Saison
Die "Tagesschau" berichtete über den mutmaßlichen Vergewaltiger von Bochum


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?