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35 Prozent libysches Öl soll nach Frankreich fließen

60 Staaten schickten ihre Vertreter zur Konferenz der "Freunde Libyens", um über Nothilfe und die möglichst geordnete Neuorganisation des Landes zu beraten. Nach sechs Monaten Bürgerkrieg droht Libyen das Chaos, auch weil Machthaber Muammar al Gaddafi weiteren erbitterten Widerstand ankündigte.

Dem Wunsch des libyschen Übergangsrates nach einer Freigabe der weltweit gesperrten Gaddafi-Gelder sind einige Staaten bereits nachgekommen. Aufhebung der Sanktionen, Notversorgung der Bevölkerung und die Stabilisierung des Landes waren weitere Diskussionspunkte in Paris.

Vor allem ausländische Ölkonzerne scheinen Interesse an der Stabilität des Wüstenstaates zu haben, da jetzt die Förderverträge neu verteilt werden. Eine Pariser Zeitung hatte zuvor einen geheimen Brief publiziert, in dem der Übergangsrat erklärte, Frankreich 35 Prozent des geförderten Erdöls zuzusprechen.


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WebReporter: GreatManmadeRiver
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Frankreich, Libyen, Öl
Quelle: nachrichten.rp-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2011 09:23 Uhr von Pils28
 
+35 | -1
 
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Militärschlag gegen Öl, gedeckt von Nato und UN: An sich schon bitter, wie sehr vor Allem die UN an integrität zu verlieren scheint.
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02.09.2011 09:27 Uhr von Serverhorst32
 
+43 | -6
 
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Tja Und da haben wir schon den tatsächlichen Kriegsgrund und warum Frankreich sofort Kampfbomber geschickt hat, und warum es Frankreich erst gar nicht interessiert hat ob es einen UN Beschluss oder einen NATO Beschluss gibt.

35% des ÖLs aus Lybien ist der Lohn dafür, dass man ein souveränes Land angegriffen und bombardiert hat. Dazu kommen noch Wiederaufbau-Aufträge in Milliardenhöhe. So kann man auch die heimische Wirtschaft ankurbeln. Machen die Amerikaner ja schon seit Jahrzehnten so.
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02.09.2011 09:40 Uhr von Perisecor
 
+6 | -10
 
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Euch ist bewusst, dass Libyen auch schon vorher einen erheblichen Teil seines Öls nach Frankreich exportiert hat?
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02.09.2011 09:41 Uhr von verni
 
+21 | -1
 
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War klar: dass es genau diesen heuchlerischen Ländern wieder um genau diese Dinge geht. Gerade Frankreich soll sich mal an die eigene Nase fassen und zuerst im eigenen Land kucken wie es da zugeht bevor man in Libyen herumeiert. In den Vorstädten von Paris oder Marseille (schreibt man das so) gehts zu wie bei den frisch vom Baum geschüttelten. Ich hoffe echt, dass wir in Deutschland bald unser Volksrecht einfordern, dieser Regierung einen Arschtritt geben und eigene Politik machen....neutral sind, nach uns kucken und basta. Diese gesamte EU ist doch ein scheinheiliger krimineller Haufen den WIR mit horrenden Steuern finanzieren.
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02.09.2011 09:47 Uhr von halop
 
+8 | -4
 
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Warum das Gaddafi-Regime wirklich gestürzt wurde: http://info.kopp-verlag.de/...
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02.09.2011 10:47 Uhr von faq_
 
+9 | -1
 
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Mir war von Anfang an klar, welche Ziele Frankreich (und die NATO auch) bei der ganzen Sache verfolgt...
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02.09.2011 10:48 Uhr von Serverhorst32
 
+4 | -2
 
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halop: Vielen Dank für diesen Link.

Ich muss sagen, dass ich sowas schon vermutet habe, aber das nochmal bestätigt zu bekommen mit sovielen Details ist schon wirklich ein Hammer.

Traurig, dass sich das Volk so für dumm verkaufen lässt und noch immer das Märchen von den armen Rebellen glaubt die befreit werden mussten.

Wann befreit Frankreich eigentlich arme Afrikaner oder Palästinenser?
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02.09.2011 11:10 Uhr von Perisecor
 
+4 | -8
 
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@ serverhorst32: Hätte der Kopp-Verlag recht, was mal wieder nicht der Fall ist, hätte z.B. die VR China ganz einfach per Veto die Libyen-Resolution verhindern können.

Hat sie aber nicht.


Der Kopp-Verlag behauptet weiterhin, gestoppte Beziehungen zu Frankreich hätten für den Euro Probleme bereitet - und erklärt das damit, dass Gaddafi Verträge mit ENI, einem italienischen Konzern, geschlossen hat.
Italien und somit ENI sind aber ebenfalls der Euro-Zone angeschlossen.



Ich glaube, ich eröffne auch eine zwielichtige Internetseite, sauge mir bisschen Scheiße aus den Fingern und kassiere bei den ganzen Idioten, die hinter jeder Ecke 2-3 Verschwörungen vermuten, kräftig ab.


"arme Afrikaner"

Ist mit Libyen doch geschehen.
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02.09.2011 12:27 Uhr von Staplerfahrer-Klaus
 
+2 | -0
 
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@ halop: Dass Frankreich usw im Libyen Konflikt eigene Ziele verfolgt hat ist doch kein Geheimnis. Sei es wegen dem Öl oder wegen der Bankenrettung.
Aber ich meine diese Revolution hätte ohne das Volk, die Rebellen und einem großteil des Volkes das hinter ihnen stand nicht funktioniert.
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02.09.2011 13:04 Uhr von raterZ
 
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was heißt verschwörung? gab es jemals einen krieg, der aus reinem altruismus gestartet wurde? warum war frankreich so scharf drauf gadaffi das licht aus zu schalten? weil er so böse ist und gedroht hat leute umzubringen? das ist doch komplett lächerlich!
dann müsste der heilige samarita uno bund aber noch hunderte weitere länder angreifen. die kämen aus dem frieden bringen gar nicht mehr heraus.
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02.09.2011 13:29 Uhr von Jaegg
 
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es gibt gibt keine kriege mehr aus humanitären gründen..
hinter jedem anschlag/krieg liegt verborgen ein finanzieller/wirtschaftlicher interessenskoflikt. das alles nur, weil die westlichen genossen ihren verdammten hals nicht voll genug bekommen. man könnte geopolitik als unlauteren wettbewerb betiteln. mehr ist es nicht. nur dass leider bei jedem neuen vorhaben tausende menschen ihr leben geben müssen. das ist wirtschaftsfaschismus unter dem deckmantel der demokratie.
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02.09.2011 14:46 Uhr von MaxBoulet
 
+1 | -2
 
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tja die franzosen waren schlau: der deutsche hat 1. nur gelabert und 2. noch peinliche statements vom ekelhaften außenminister zustande gebracht.

frankreich hat jetzt

1. geholfen, einen diktator zu stürzen
2. zugriff auf öl
3. internationales ansehen.

und wir? immer noch westerwelle.
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02.09.2011 16:01 Uhr von MaxBoulet
 
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@steffi: Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß. Der Eingriff in Libyen hat mehrere Vorteile gehabt.

Du willst doch nicht etwa sagen, du findest Gaddafi gut nur weil es dort auch Öl gibt?
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02.09.2011 17:40 Uhr von sarachanel94
 
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hmmm: waren es nicht 50 staaten ?
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03.09.2011 00:07 Uhr von Perisecor
 
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@ steffi78: "gaddaffi wusste man einzuschätzen"

Das ist bei Gaddafi genau so falsch, wie es bei Saddam Hussein war.

Gaddafi ändert(e) seine Geschäftspartner quasi täglich, mal waren es die Italiener, dann die Franzosen, dann wieder die Russen und am nächsten Tag die Chinesen.

Der jahgelangen Unterstützung des weltweiten Terrorismus hat man sich Anfang der 2000er Jahre abgeschworen, hauptsächlich gegen Geld, nur, um aber genau so weiter zu machen.

Bulgarische Krankenschwestern, Schweizer Ingenieure, unfassbares Benehmen von Diplomaten und diverse Eskapaden vor der AU/UN wie z.B. die ernstgemeinte Aufteilung der Schweiz nur mal als Beispiel.


Das Einzige, was man bei Gaddafi wusste, war, dass jeder Tag neue und spannende Überraschungen brachte.

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