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Nach ARD-Bericht: Geflügelschlachter Wiesenhof weist jetzt alle Schuld von sich

Nach der in der ARD ausgestrahlten Reportage, "Das System Wiesenhof" (ShortNews berichtete), hat das Unternehmen nun alle Vorwürfe zurückgewiesen und seine Unschuld erklärt.

Vor allem mit den Vorkommnissen auf einem Hof in Twistringen, bei denen Puten zu Tode getreten wurden, will Wiesenhof nichts zu tun haben. Ein Wiesenhof-Sprecher sagte: "Amtsveterinäre haben im Juli die Farm in Twistringen kontrolliert und die Haltungsbedingungen als tierschutzkonform bestätigt."

Paul Heinz Wesjohann, Chef von Wiesenhof, lehnte jegliches Schuldeingeständnis ab, weil die Beschäftigten auf diesem Hof von einem Subunternehmen stammen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: ARD, Schuld, Bericht, Wiesenhof
Quelle: www.bild.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2011 07:42 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+65 | -2
 
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Genial! Das also ist der wahre Grund für Outsourcing an Subunternehmen. Erst kräftig Schei*e bauen, und wenn´s einer merkt: "Da können wir nichts dafür. Das ist ein Subunternehmen."

In der Folge wird das betroffene Subunternehmen dezent aufgelöst, und unter neuem Namen neu gegründet, und alles ist in Butter.

Schnöde neue Welt.

[ nachträglich editiert von Kepas_Beleglorn ]
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02.09.2011 07:42 Uhr von Doraymefayzo
 
+28 | -0
 
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ich frage mich warum der Bericht jetzt erst kam.
Das ganze mit Wiesenhof ist doch schon seit Jahren bekannt. Aber evtl. ging es da ja um einen anderen Hof.
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02.09.2011 07:50 Uhr von Navel1337
 
+15 | -18
 
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is halt so: war so..ist so..wird immer so sein,die gründe sind ja hinreichend bekannt,solang jeder für 1,99 nen hähnchen will wird sich daran auch nix ändern. Die doppelmoral die hier betrieben wird was das angeht is allerdings net auszuhalten,aufeinmal sind alle empört und wollen davon nix gewusst haben ...kommt mir bekannt vor,so machen das die unternehmen schliesslich auch :) die meisten leute die hier sone möchtegern tierlieb kommentare schreiben sind nich besser
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02.09.2011 08:58 Uhr von korolev
 
+11 | -9
 
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wahnsinn erst werden hier bei SN die Quellen von bild.de ständig kritisiert, aber hier ists scheinbar okay. scheint ja sehr stark von der thematik abzuhängen... naja...
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02.09.2011 08:59 Uhr von DrOtt
 
+25 | -0
 
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hmmm Habe mir die Reportage extra aufgenommen und gestern Abend angesehen... Das ist einfach pervers, wie mit dem "essen" umgegangen wird...

Und es läuft so gut wie überall so ab wie bei Wiesenhof... Ich persönlich boykottiere schon seit langem solche Unternehmen und das rate ich auch jedem anderen...

Das kann einfach nicht gesund sein solche Tiere zu essen, die ihr ganzes leben unter Stress leben und in ihrer eigenen scheiße aufwachsen...

Erst sagen, dass das alles nicht so ist, aber den Kamerateams nicht erlauben auf den Höfen zu Filmen... Warum wohl???

Diese Perversion wird schon fast auf der ganzen Welt betrieben...
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02.09.2011 09:06 Uhr von DrOtt
 
+7 | -2
 
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@korolev: ist doch richtig... die bild geht hier zu wenig auf das thema ein...
es wird doch so dargestellt, das nur das eine Subnternehmen so handelt, was aber leider nicht so ist.

Wiesenhof versucht wohl mit dem Bild-Artikel noch was zu retten.

In der ARD Reportage war ja auch eine Pressekonferenz eingerufen worden, zu der nur "handverlesene" Journalisten kommen durften... Anscheinend gehört die Bild dazu... sehr objektiv!!!!
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02.09.2011 09:09 Uhr von GoWithTheFlow
 
+16 | -0
 
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Ekelhaft: Diese Gier nach Gewinn auf Kosten von Mensch und Tier.
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02.09.2011 09:29 Uhr von aktiencrack2009
 
+9 | -2
 
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Wir sind: doch alle selber schuld(auch ich) ,jeder will billig und soviel Auswahl wie möglich ,Tag und Nacht .
Und nun wieder die grosse Betroffenheit sobald eine Reportage Dinge hinterfragt die jedem klar sein müssen !!!
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02.09.2011 09:29 Uhr von Perisecor
 
+3 | -6
 
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@ DrOtt: Zu dieser Pressekonferenz durften alle Journalisten kommen - nur die ARD eben nicht.

Warum, wird deutlich, wenn man sich das Gespräch in voller Länge ansieht:
http://www.youtube.com/... ab 04:04.
Ich hätte den Reporter dann ebenso nicht ins Haus gelassen.


Ohne jetzt über Wiesenhof urteilen zu wollen - dafür kenn ich mich mit dem Thema schlicht nicht gut genug aus - finde ich es doch bezeichnend, wie unreflektiert und uninformiert hier manche ihre Meinung bilden bzw. sogar zum Boykott aufrufen.
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02.09.2011 09:30 Uhr von hulda
 
+2 | -2
 
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und trotzdem essen alle weiterhin hühnchen oder das filet.... ich find das schwachsinn was hier abgezogen wird als ob es das nur bei wiesenhof gibt... wer sagt mir das das schweinefleisch oder rindfleisch sauber ist oder ob es dort auf den höfen nich anders zu geht?????? ich find es auch nich toll wie sie mit den tieren umgehn, dann sollen se aber die leute zur rechenschaft ziehn die diese tiere so fies behandeln... ich glaub nich das PHW zu den fängern hingeht und sagt "los tretet die tiere kräftig in den A.... und schmeisst sie in die kisten" !!!!!
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02.09.2011 09:38 Uhr von gmanuell
 
+6 | -1
 
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Subunternehmen: habe den Bericht auch im TV gesehen und finde es total schwachsinnig einfach alles auf die "Subunternehmen" zu schieben. Als würde ein Subunternehmen nicht auch zum eigentlichen Unternehmen gehören. Wenn die PHW-Gruppe es mit dem Tierschutz ernst nehmen würde, würde sie ja passende Richtlinien definieren. Und was als "tierschutzkonform" bewertet wird, hat ja heute nichts mehr mit Tierschutz zutun.
@Naval1337, muss dir leider voll zustimmen, wenn jeder nur 1.99€ für sein Hähnchen ausgeben will, muss halt auf Masse und nicht auf Qualität produziert werden.
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02.09.2011 09:44 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ gmanuell: "Wenn die PHW-Gruppe es mit dem Tierschutz ernst nehmen würde, würde sie ja passende Richtlinien definieren"

Diese Richtlinien gibt es und die jeweiligen Subunternehmer haben das auch unterschrieben; hier das Formular der diskutierten Firma:
http://www.scribd.com/...


Ernsthaft, Leute. Ich hab mich gestern 5 Minuten mit dem Thema beschäftigt und maße mir nicht im entferntesten an, darüber zu urteilen - ihr hingegen habt ja noch nichtmal so viel Plan und hetzt fleißig drauf los? Gerade auch bei Punkten, die man bei Recherche sofort findet? (Repoter-Team, Richtlinien für Subunternehmen)

Das ist doch wirklich erbärmlich.
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02.09.2011 09:53 Uhr von gmanuell
 
+2 | -1
 
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@Perisecor: Nunja, aber meinste nicht das das Unternehmen auch Verantwortung dafür tragen muss das diese Richtlinien auch umgesetzt werden ?
Es geht ja auch nicht darum hier in den Kommentaren irgendwelche hochqualifizierten Fakten zu diskutieren, hierbei handelt es sich nunmal um ein emotionales Thema, da ist es völlig normal.
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02.09.2011 09:56 Uhr von JuergenII
 
+4 | -1
 
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Ganz ehrlich? Das was da geigt wird ist doch fast schon Human. Wie soll den bei knappem Personal und 50.000 Hennen pro Stall im Akkord alle Toten oder halbtoten Hennen aussortiert werden. Und wenn die einmal am Tag das gründlich machen, liegen in der Nacht wieder ein paar tote Tiere im Stall. Und das Leute, die kaum bezahlt werden bei ihrer Arbeit etwas robuster vorgehen, sollte auch eigentlich verständlich, wenn auch nicht tolerierbar sein. Bei einem Verdienst von28 Cent pro Kilo schlachtreifem Geflügel und Knebelverträgen vom Küken bis zum fertigen Produkt wird sich wohl jeder überlegen ob er noch eine zusätzliche Lüftungsanlage einbauen will um den Tieren wieder einigermaßen "Lebensqualität" zu liefern. Aber daran ist nicht nur der Verbraucher schuld, sondern im großen Maße unsere Lebensmittelketten. In einem gesättigten Markt, in dem noch dazu ein Verbraucher einkauft, denen die Qualität der Produkte am Allerwertesten vorbei geht - Hauptsache es sieht gut aus - wird halt alles über den Preis reguliert. Da aber die Rohstoffe immer teurer werden, muss halt an anderer Stelle Geld eingespart werden. Und wer schon Horrorszenarien bei dem lächerlichen Wiesenhofbeitrag hatte, dem empfehle ich Food inc. anzusehen (http://www.youtube.com/... ). Und wer das durch hat sollte sich noch "we feed the world" (http://www.youtube.com/... ) antun. Dazu dann noch den Beitrag Plastik-World (http://www.youtube.com/... ) und man kann erahnen was da in Zukunft auf die Menschen zukommt, nur weil sie am wichtigsten Produkt ihres Lebens sparen: Beim Essen. Würden wir genauso sorglos beim Thema Auto sein, Logan, Lada und Co. wären die Marktführer auf unseren Straßen. Und die wären Qualitativ noch besser als dieses Kunstprodukt Nahrung, dass wir für viel Geld im Supermarkt kaufen.
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02.09.2011 10:16 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
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@ gmanuell: "das das Unternehmen auch Verantwortung dafür tragen muss das diese Richtlinien auch umgesetzt werden ?"

Natürlich. Aber Wiesenhof hat ja nicht nur einen Hof der sie beliefert, sondern tausende. Und selbst wenn man theoretisch in jedem Hof eine eigene Person hätte, wer garantiert, dass diese nicht auch wegschaut (wie im Falle dieses speziellen Hofes geschehen)?. Bei zwei Personen ebenso. Also selbst wenn man eine hohe Anzahl eigenen Personals einsetzen würde, wäre eine vollständige Sicherheit nicht gegeben.

Wie hier schon jemand gesagt hat - Wiesenhof oder auch die Subunternehmer geben bestimmt keine Direktive heraus, dass die Tiere absichtlich besonders schlecht zu behandeln sind. Warum auch sollte das jemand tun?

Aber wo Menschen arbeiten, geschehen eben unerfreuliche Dinge. Das ist in der Tierhaltung natürlich gravierender, weil man dort nicht mit Plastik oder Flüssigkeiten hantiert, sondern mit Lebewesen - vermeiden lässt sich das jedoch nicht.


"hier in den Kommentaren irgendwelche hochqualifizierten Fakten zu diskutieren"

Mag sein dass es für manche nicht darum geht. Aber bevor ich zum Boykott aufrufe oder den Weltuntergang nahen sehe, informiere ich mich doch?
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02.09.2011 11:08 Uhr von gmanuell
 
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@Perisecor: ohne dich angreifen zu wollen, aber so eine Einstellung von wegen: "Aber wo Menschen arbeiten, geschehen eben unerfreuliche Dinge" oder, "vermeiden läst sich das jedoch nicht" bringen die Sache doch überhaupt nicht weiter. Richtig wäre: Wo Menschen mit Lebewesen arbeiten DÜRFEN keine Fehler passieren, oder: es muss alles getan werden damit es vermieden wird, wären der richtige Ansatz. Oder würdest Du eine solche Rechtfertigung auch anführen wenn ein Lehrer einem Schüler eine Ohrfeige gibt ? Der einzigste Weg um solche Misstände zubeheben ist nunmal der Boykott, letztendlich kann nur der Kunde druck auf das Unternehmen ausüben.
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02.09.2011 11:14 Uhr von Alh
 
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Nein: so kann und darf man nicht mit Tieren umgehen!
Es fehlt an Würde und Respekt vor der Natur.
Es wird einfach vergessen, dass wir alle zu einer Welt gehören und was wir der Natur und ihren Tieren antun, wird sich umkehren und den Mensch schädigen.
Da hilft nur eines, wir als Verbraucher haben es in der Hand woher wir unsere Lebensmittel beziehen.
Und wenn schlechte Produkte nicht mehr gegessen werden, müssen die Unternehmen dementsprechend reagieren und agieren.
Hoffentlich trägt dieser Beitrag dazu bei, dass der Konsument umdenkt und mehr Wert auf artgerechte Haltung, Qualität, schonendere Transporte, richtiges Tierfutter, kein Mastvieh, etc. legt.
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02.09.2011 11:17 Uhr von Perisecor
 
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@ gmanuell: "Wo Menschen mit Lebewesen arbeiten DÜRFEN keine Fehler passieren"

Das ist utopisch. Der Mensch ist, genau so wie Maschinen, nicht perfekt.
Fehler können, wenn extremer Aufwand betrieben wird, quasi ausgeschlossen oder zumindest die Folgen drastisch reduziert werden - das wird z.B. bei Atomkraftwerken oder extrem sensiblen Militäreinrichtungen gemacht.
Wenn du für dein Fleisch aber nicht das 5-10 fache von dem bezahlen magst, was du jetzt bezahlst, dann wird es dieses extreme Maß an Sicherheit nicht geben können.


"aber so eine Einstellung"

Tut mir leid, dass ich an die Sache realistisch rangehe. Ich arbeite selbst in einer sehr sensiblen Branche und habe davor in einer noch sensibleren Branche gearbeitet und selbst da sind Fehler passiert, die ganz konkret Menschenleben gekostet haben. Nicht, weil wir das lustig fanden und den Body Count hochtreiben wollten, sondern schlicht, weil es keine 100% Sicherheit gibt.


"wenn ein Lehrer einem Schüler eine Ohrfeige gibt"

Das Beispiel erschließt sich mir nicht. Magst du es bitte anders erklären?


"Der einzigste Weg um solche Misstände zubeheben ist nunmal der Boykott"

Nein, ein Boykott sorgt nur dafür, dass dieser eine Betreib aufhört zu existieren. Andere Unternehmen machen das nicht besser und, wie gesagt, wenn der Verbraucher nicht erheblich mehr Geld zahlen wird, dann wird sich das schlicht nicht ändern lassen.


"letztendlich kann nur der Kunde druck auf das Unternehmen ausüben. "

Der Kunde ist für die ganze Situation doch verantwortlich. Wer kauft denn noch seine Fleischwaren ausschließlich beim Metzger oder vom Bauern?
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02.09.2011 11:21 Uhr von Nebelfrost
 
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ich muss jetzt auch mal meinen senf dazu geben. natürlich ist das was dort getrieben wird, alles andere als schön und es ist unnatürlich und verachtungswürdig. vor allem weil ja nicht nur die tiere, sondern auch die mitarbeiter und die umwelt ausgebeutet werden. aber mal ehrlich: wer von diesem TV beitrag geschockt ist, der lebt einfach in einer kleingeistigen, naiven heilewelt-vorstellung. dachtet ihr wirklich, dass eine tägliche versorgung mit fleisch zu dumpingpreisen für 80 millionen menschen durch eine tierhaltung auf der grünen wiese hinter dem haus von bauer lehmann gewährleistet werden kann? dachtet ihr wirklich, dass die tiere glücklich ihr dasein genießen in einer ländlichen idylle aus vogelgezwitscher, hundegebell und kinderlachen? glaubtet ihr ernsthaft, dass bei millionen von tieren ein jedes 10 qm raum für sich hat, oder dass die ställe täglich durch liebevolle bäuerinnen von sich ansammelnden kot gesäubert werden? nein! das sind fantasievorstellungen, die in der realität einfach nicht funktionieren KÖNNEN! nicht bei einer solchen massenproduktion.

das problem liegt dabei noch nicht einmal direkt an konzernen wie wiesenhof. im grunde könnten sie die gegebenheiten ändern, um eine massenproduktion zumindest ohne ausbeutung von mensch und umwelt und zu etwas besseren bedingungen für die tiere zu gestalten. die kosten, die das verschlingen würde, wären jedoch horrend und dieses geld müsste wieder irgendwo reinkommen. und wo kommt es rein? richtig, durch den endverbraucher, wenn ein hähnchen im supermarkt dann nicht mehr 3 euro, sondern 10 euro kostet. aber wer von euch ist bereit, im supermarkt 10 euro für einen broiler zu bezahlen oder 10 euro für ein steak? die wenigsten von euch. die meisten wollen doch billiges fleisch, dass obendrein immer zu bekommen ist, wenn sie gerade appetit darauf haben und der nachschub niemals versiegt.

leute, ein umdenken fängt nicht in den chefetagen von konzernen wie wiesenhof an, sondern in den köpfen der verbraucher, in EUREN köpfen! solange ihr kein gefühl oder verständnis dafür entwickelt, euch gesund und qualitativ hochwertig zu ernähren, so lange ihr über industrielle massentierhaltung meckert, aber im nächsten moment doch wieder eure wurst im kühlregal bei kaufland kauft und auch ja darauf achtet, dass sie möglichst noch im angebot der woche steht, solange wird sich auch da oben bei den konzernen nichts ändern. wenn die da oben merken, dass ihre produkte nicht mehr gekauft werden, dass niemand mehr mit dieser scheiße einverstanden ist und die mehrheit der menschen ein größeres bewusstsein für sich und ihre umwelt entwickeln, dann sind auch die gezwungen, etwas zu verändern, dann werden sie etwas verändern MÜSSEN, weil sie sonst den bach runter gehen. der markt passt sich immer an die mentalität des verbrauchers an, nicht umgekehrt!

DAS ist der punkt. man muss nicht auf fleisch verzichten, man muss sich einfach nur der ganzen sache bewusster werden und sich mal fragen: "was tu ich hier eigentlich? das alles kann doch gar nicht gut sein, was hier abläuft, dagegen muss ich etwas unternehmen und bei MIR anfangen." es geht darum, dass man nicht jeden tag sein 1-euro-steak auf dem teller haben muss, sondern nur zwei mal die woche. und man muss bereit sein, wenn man dennoch TÄGLICH sein steak haben will, dann aber auch ordentlich für diesen luxus in die tasche zu greifen. und dazu sind die leute nicht bereits. aber da sage ich mir: von nichts kommt nichts. und solange die leute das nicht begreifen, solange haben sie auch ihr recht verwirkt, sich über die zustände in den wiesenhof-ställen echauffieren zu dürfen. es ist einfach so.

und das haben auch organisationen wie PETA noch nicht begriffen. ihre aktivistischen aktionen, sei es nun die öffentliche anprangerung der lebensmittelkonzerne, das fanatische propagieren von veganer ernährung, oder das sich-nackt-ablichten-lassen im namen der tierrechte, bringen rein gar nichts und sind völlig fehl am platze. die meisten dieser aktionen schaffen nur unmut (bei den konzernen) oder spott (bei den verbrauchern).

fakt ist, dass der trend wieder zurückgehen muss zu dezentraler nahrungsversorgung, also viele kleine betriebe versorgen wenige, anstatt wie es jetzt ist, dass wenige große betriebe viele versorgen. aber dieser trend fängt bei euch und eurer an, bei niemandem sonst.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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02.09.2011 11:38 Uhr von Nebelfrost
 
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im letzten satz habe ich ein wort vergessen. es sollte heißen "...fängt bei euch und eurer einstellung an....
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02.09.2011 11:56 Uhr von gmanuell
 
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@Perisecor: Punkt1:
Zugegeben, der Satz war nicht genau genug formuliert:
Fehler können passieren, sicherlich, ABER wie in dem Bericht zu sehen, handelt es sich, bei dem Beispiel mit der Putenfarm, nicht um Fehler, sondern offensichtlich um methode.
Ein "Fehler" wäre, wenn ein Mitarbeiter einer Pute auf den Fuß tritt, aber gegen das ganze Tier treten ist kein Fehler, sondern eine absichtliche Handlung, genau da liegt das Problem, wo die Ursachen liegen, Zeitdruck, was auch immer, kann ich nicht sagen. (Damit sollte der von der angeführte Punkt 2 auch beantwortet sein)
Punkt3, das Beispiel:
Der Lehrer verhält sich offensichtlich falsch, dennoch ist, obwohl er ein Mensch ist, dadurch seine Handlung nicht gerechtfertigt.
Punkt4: Das sehe ich anders, sinken die Umsatzzahlen, dadurch das die Kunden das Unternehmen boykottieren, wird das Unternehmen, will es weiter bestehen, zur Handlung gezwungen. Gerade in der heutigen Zeit, wo alles nach "Nachhaltigkeit", "Umweltschutz",.. usw. schreit, kann es sich ein Unternehmen nicht mehr leisten den Meinungen der Verbraucher entgegen zu handeln.
Punkt5: da kann ich Dir teilweise zustimmen, der Verbraucher ist durch seine nicht Wertschätzung des Gutes "Fleisch" mit daran schuld, dass solche misstände herschen, allerdings ist auch die Geldgeilheit des Unternehmens mit schuld.
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02.09.2011 12:41 Uhr von anne100
 
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Wir sollten die Produkte boykottieren! Der Wiesenhofsprecher soll auf die Seite von PETA gehen. Dort stehen Geschichten über stinkende Leichencontainer. Pfui Teufel.
http://bit.ly/...
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02.09.2011 13:35 Uhr von Nix.Wisse
 
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hmm: auf der verpackung müsste "fickschnitzel" stehn... und "fuckfleisch"
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02.09.2011 14:29 Uhr von Perisecor
 
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@ Zeus35: Du behauptest also, dass die Firma Wiesenhof den Zwillingsbruder des ARD Journalisten engagiert hat und dieses Treffen so gefälscht wurde?

Und das Wiesenhof gefälschte Unterlagen in´s Internet stellt?


Das ist deine Argumentation?
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02.09.2011 15:03 Uhr von Marky
 
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@JuergenII: du hast Earthlings vergessen.

http://video.google.de/...

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