01.09.11 14:45 Uhr
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Physik: Theorie der Supersymmetrie steht auf wackeligen Beinen

Im Interview mit "science.orf.at" bestätigt der deutsche Physiker Michael Schmelling, dass die Supersymmetrie (SUSY), also die Theorie der Symmetrie von Materie und Kräften "zwar geschwächt - aber noch nicht tot" sei. Neue Hinweise seien aber künftig eher aus der Flavor-Physik zu erwarten.

Die Hoffnungen der letzten Monate, mittels des Teilchenbeschleunigers am LHC supersymmetrische Teilchen zu entdecken, sind einer Ernüchterung in der Wissenschaftsgemeinde gewichen. "Man hat erwartet, dass der Effekt der Supersymmetrie groß ist. Nun zeigt sich: Er ist nicht groß", meint Schmelling.

Erste Ergebnisse des LHCb zeigen, dass der B-Mesonen-Zerfall nicht so hoch ist wie angenommen. In den nächsten Jahren aber soll die Messgenauigkeit um den Faktor zehn verbessert werden. Schmelling spricht der Theorie jedoch zu viel Flexibilität zu, als dass sie vollständig widerlegt werden würde.


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WebReporter: bORGkING_ALPha
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Physik, Theorie, Teilchenbeschleuniger
Quelle: science.orf.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2011 14:45 Uhr von bORGkING_ALPha
 
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Gerne möchte man das Standardmodell erweitern, um diese ganzen Parameter endlich nicht mehr einbeziehen zu müssen - wer weiß, vielleicht ist das Universum letztlich einfach unsymmetrisch - so sehr es uns auch widerstrebt den Gedanken anzunehmen
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01.09.2011 16:35 Uhr von Again
 
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bORGkING_ALPha: "vielleicht ist das Universum letztlich einfach unsymmetrisch"
Naja, so würd ich das nicht unbedingt ausdrücken. Soweit ich weiß hat jede Symmetrie die sich errechnen ließ eine reelle Relvanz. Aus der Translationsinvarianz der Zeit folgt etwa die Energieerhaltung.
Die Supersymmetrie ist glaub ich die letzte nach derzeitigem Stand mögliche Symmetrie und auch wenn sie keine Relevanz hat, widerlegt es nicht die anderen Symmetrien und die daraus folgenden Erhaltungssätze.

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