01.09.11 12:26 Uhr
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Neue Bestattungsmethode: Alkalische Hydrolyse

Von insgesamt sieben US-Bundesstaaten in denen die Alkalische Hydrolyse bereits erlaubt ist, eröffnet nun in Florida die erste kommerzielle Bestattungsanlage dieser Art ihre Tore. Neben Kryonik, Luft-, Erd- und Gruft-Bestattungen ist dies die erste, ökologisch unbedenkliche Beisetzungsform.

Diese Praxis möchte man eigentlich nur den Schurken zuschreiben, die eine Leiche für immer zum Verschwinden bringen wollen. Die Methode leistet nämlich ganze Arbeit, indem der Körper in einer "starken, heißen Lauge" völlig aufgelöst wird.

Die übrigbleibende zähe, braune Flüssigkeit enthält keine DNA mehr, sondern nur "umweltfreundliche Aminosäuren" und kann daher bedenkenlos entsorgt werden. Die wenigen Knochenteile werden zu Asche gemahlen.


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WebReporter: bORGkING_ALPha
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Tod, Methode, Auflösung, Bestattung, Hydroly
Quelle: derstandard.at

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2011 12:26 Uhr von bORGkING_ALPha
 
+7 | -4
 
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Makabere Sache wenn man den Ökotrend nun in der Bestattungsindustrie vorfindet. Aber wenns der Umwelt hilft...
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01.09.2011 12:47 Uhr von Toadinator
 
+15 | -1
 
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jetzt mal davon abgesehen, dass du die News nicht sachlich ausführst, sondern stark deine Meinung integrierst.

Wenn jemand verbrennt, dann bleibt auch nur Asche über. So bleiben Aminosäuren über, die dem Umweltsystem sogar zu gute kommen. Im Endeffekt ist es ja egal was jeder für sich entscheidet. Aber auf den Friedhöfen ist es aktuell so, dass die Menschen die in normalen Särgen unter die Erde kommen, so gut wie garnicht verwesen. Ob das jetzt so super ist, wenn die Miete nach 20 oder 40 Jahren abgelaufen ist, wage ich auch eher zu bezweifeln.

[ nachträglich editiert von Toadinator ]
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01.09.2011 12:49 Uhr von gravity86
 
+12 | -4
 
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hey cool: das mach ich später auch, fand schon immer, dass Verbrennung nicht effektiv genug ist, bleib einfach zu viel übrig... Wenn ich diese Welt verlasse, dann richtig - ohne eine Spur zu hinterlassen ^^
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01.09.2011 13:01 Uhr von muhkuh27
 
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jear: Haben die bei Breaking Bad abgeguckt :D
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01.09.2011 13:25 Uhr von Jlaebbischer
 
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Sollte generell so gemacht werden. Denn wie viele Gräber werden heute noch von Angehörigen versorgt.

War im Sommer erst beim Grab meiner Grosseltern und was usste ich sehen, kaum gepflegt. Dabei haben alle so vollmundig behauptet, sich drum zu kümmern.

Und da ich 500 Km weg wohne, kann ich halt nur einmal im jahr nach dem Rechten sehen.

Ich denke, so wird das bei seeehr vielen Grabstätten ablaufen.
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01.09.2011 13:28 Uhr von Holst3n
 
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interessant, hoffentlich hat von den Unternehmen keiner "silent green" gesehen. lol
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01.09.2011 13:48 Uhr von jpanse
 
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Soylent Green: meinst du bestimmt.

Sehr widerliche Vorstellung.
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01.09.2011 14:20 Uhr von BalloS
 
+8 | -3
 
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hmm Wieviele Leichen dort wohl schon von den Mitarbeiternmorden verschwunden sind :D

Keine Leiche = Kein Mord


Aber für mich ist das nichts. Ich will später auf dem Bauch liegend begraben werden. Damit, falls es nötig ist, die Welt mich noch einmal am Ar*** lecken kann.
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01.09.2011 14:32 Uhr von Getirnhumor
 
+13 | -0
 
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Das klingt fast: als waere DNA eine umweltbedenkliche Substanz...
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01.09.2011 14:55 Uhr von kingoftf
 
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Und was: hat das für Vorteile gegenüber Verbrennen?

Da könnte man wenigsten noch die Verstorbenen zur Energiegewinnung nutzen (wie schon in England)
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01.09.2011 15:10 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -2
 
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Kann mir einer: sagen bzw. erklären, was bitte ne Luftbestattung ist???

Sagt jetzt nicht, dass dann die Asche des Verstorbenen in der Luft verstreut wird, denn dann wärs in meinen Augen trotzdem ne Feuerbestattung.

Mir wärs wohl am liebsten, wenn man mich in nen luftdichten Kasten steckt und einfach raus ins Weltall schiesst mit hoher Geschwindigkeit. Vielleicht werd ich ja auf irgendeine Art und Weise wieder zum Leben erweckt von Ausserirdischen ;)
Besser als auf einem Planeten buchstäblich zu "verrotten"
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01.09.2011 15:10 Uhr von NetReport2000
 
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Soylent Green Der Film heißt in der Originalfassung "Soylent Green" und lief in D unter dem Titel "Jahr 2022… die überleben wollen"

Solange es Menschen auf dem Planeten gibt, muss keiner an Hunger sterben....
http://de.wikipedia.org/...…_die_überleben_wollen
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01.09.2011 15:29 Uhr von NetReport2000
 
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Über Energieeinsparung: und Umweltverträglichkeit müsste man noch diskutieren.

"Öko" wäre aber eher an die Raubtiere im Zoo oder der Natur verfüttern, die "Würmer" beglücken etc.

http://www.resomation.com/
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01.09.2011 16:29 Uhr von Tichondrius
 
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Naja: @kingoftf: Energie kriegt man beim Verbrennen kaum raus, ganz im Gegenteil.

@Spitfire: Such mal nach der tibetanischen Luftbestattung. ;)

zum Thema: So neu ist das auch nicht mehr. Und wo das umweltfreundlicher als andere Methoden sein soll hab ich mich schon gefragt, als ich das erste mal von gelesen habe.
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01.09.2011 16:43 Uhr von kingoftf
 
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01.09.2011 16:58 Uhr von Frostkrieg
 
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Gute Sache: Das Knochenmehl kann anschließend als Phosphordünger auf die Felder gebracht werden und die Aminosäuren können als wertvolles Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau genutzt werden. Eine sonst übliche normale Bestattung wäre doch reine Verschwendung kostbarer Biomasse.
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01.09.2011 17:28 Uhr von K.T.M.
 
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@kingoftf: Die Verbrennung von Toten kostet Energie. Dein Link zeigt nur, dass man die Verschwendung minimieren kann wenn man die Wärme noch anderweitig nutzt.
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01.09.2011 17:33 Uhr von Tichondrius
 
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kingoftf: Krone als Quelle ist mal gewagt, aber mal angenommen das entspricht den Tatsachen, kommt die überschüssige Energie vom Erdgas, nicht von den Körpern, die dort verbrannt werden.
ah, zu spät gesehn, K.T.M. hats schon erwähnt

[ nachträglich editiert von Tichondrius ]
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01.09.2011 18:15 Uhr von dommen
 
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Die "braune Brühe": wäre das ideale Nahrungergänzungspräparat. Das einzige wo das Verkaufsargument "In seiner ZUsammensetzung auf die Bedürfnisse des menschlichen Körpers abgestimmt" seine Berechtigung hätte :D
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01.09.2011 19:21 Uhr von kingoftf
 
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@tichondrius: Quelle Krone ist nicht die einzige, das kam auch im Spiegel und der Welt
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02.09.2011 00:43 Uhr von DuncanGallagher
 
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Sollten man zur STandardbestattung machen: Bei der ganzen Chemie heutzutage die man in uns hinein pumpt, verwesen wir ja nicht mehr richtig und sind daher eine Belastung für die Umwelt. Teile der menschlichen Leichensäfte etc. werden nämlich auf Dauer ins Grundwasser gespült und jeder der mal eine Flasche Wasser getrunken hat, kann sich sicher sein das dieses Wasser auch teile seiner Ur-Ur-Ur-Oma und sämtlichen anderen gestorbenen Menschen beinhaltet.
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02.09.2011 01:31 Uhr von cav3man
 
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Promession: Es gibt noch eine weitere ökologisch vertretbare Bestattungsmethode... die Promession.
Dabei wird der Körper mittels Stickstoff auf -196°C abgekühlt, dann in Pulver zerrüttelt,
gefriergetrocknet,
die Metalle werden dem Pulver entzogen,
der Staub wird in ein biologisch abbaubares Säckchen geschüttet,
anschließend wird dies in 50cm tiefe vergraben und man verwandelt sich in 6-12 Monaten in fruchtbaren Humus.

Leider in Deutschland nicht erlaubt, weil gesetzlich festgeschrieben ist das man mindestens 2m tief verbuddelt werden muss.
Das geht bei der Promession nicht weil dann der Rest vergammeln und wie üblich das Grundwasser belastet.
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02.09.2011 11:24 Uhr von ManuW
 
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Diese "starke heiße Lauge" macht mich da ein wenig stutzig. Ist die Herstellung und/oder Entsorgung dieser Lauge denn auch umweltfreundlich? Bleibt von ihr wirklich keinerlei Rest übrig, oder wie läuft das?
Wenn zwar der Umweltfaktor Leiche damit behoben werden kann, aber dann die Lauge wieder ein Problem darstellt, hätte das ganze ja überhaupt keinen Sinn mehr.
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02.09.2011 12:26 Uhr von Tichondrius
 
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Duncan: Ah, jemand vom Fach :)
Das man in Einzelteilen in den Stoffkreislauf zurückgeht ist völlig normal.

caveman: ökologisch würde ich den ganzen Aufwand aber nicht gerade nennen. Dann doch lieber mit der tibetanischen Methode verschwinden. ;)

[ nachträglich editiert von Tichondrius ]
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21.09.2011 22:30 Uhr von JustMe27
 
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@Toad: Manche Gräber werden bereits nach 10 oder 12 Jahren wieder vergeben, und trotz Maßnahmen wie dünner Särge mit biologischem Material ausgeschlagen kommen da oft noch viele Überreste zum Vorschein, die dann anonym verbrannt und verstreut werden. Hab selbst schon mal an so einem Grab mitgearbeitet, also das mit eigenen Augen gesehen.

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