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Denver: Alte Plastikflaschen filtern arsenverseuchtes Trinkwasser

Tsanangurayi Tongesayi von der Monmouth University in New Jersey stellte beim 242. Treffen der American Chemical Society in Denver ein einfaches Trinkwasser-Filtersystem vor, das 100 Millionen Menschen weltweit vor Arsenvergiftungen und damit vor Übelkeit, Erbrechen und Krämpfen schützen soll.

"Um Arsen-Belastungen im Trinkwasser in Entwicklungsländern beseitigen zu können, braucht man eine einfache Technologie mit lokal verfügbaren Materialien". Zusammen mit Kollegen zerschnitt der Forscher alte Plastikflaschen und beschichtete die kleinen Stücke mit der Aminosäure Cystein.

Das Arsen bindet sich wie ein Magnet an diese Stücke und kann danach problemlos aus dem Wasser gesiebt werden. Der Wirkungsgrad dieser Methode liegt bei 99 Prozent, was eine fast 20%ige Steigerung gegenüber der bisherigen Zitronensaft-Technik bedeutet. Das Wasser muss weiterhin abgekocht werden.


WebReporter: bORGkING_ALPha
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Welt, Vergiftung, Filter, Trinkwasser, Arsen
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2011 11:23 Uhr von bORGkING_ALPha
 
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Der Forscher kann sich auch vorstellen andere Schwermetalle mit dieser Technik aus dem Wasser zu filtern. Ich finde es genial, dass es so einfach möglich ist. Zitronensaft-Technik ist übrigens auch so einfach: Zitronensaft in Wasser und dann mitsamt Arsen ausfiltern. Sie ist aber eben nur zu 70 % effektiv.
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01.09.2011 16:30 Uhr von Dracultepes
 
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Die News finde ich gut, besser als die Alm.

Allerdings ist das für mehr eher Weltfremd.

Das ist so wie:" Forscher entwickeln als alten Ziegeln Sonnenkollektoren indem sie sie mit Solarzellen bekleben".

Oder kann man Cystein so einfach gewinnen das es selbst die können die sich nichtmal sauberes Trinkwasser leisten können?
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01.09.2011 22:51 Uhr von Thalis
 
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@Dracultepes: Cystein scheint auch nicht ganz so schwer zu finden sein, siehe Wiki
http://de.wikipedia.org/...

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