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Experte erklärt Guido Westerwelles Unbeliebtheit

Bei der bald statt findenden Herbstklausur der FDP auf Schloss Bensberg soll es um die Euro-Rettung, Bildung und Bürgerrechte gehen. Die gerät in Gefahr in den Hintergrund zu gelangen, weil die Diskussionen um Außenminister Westerwelle nicht abreißen.

Parteienforscher Prof. Gerd Langguth von der Universität Bonn meldete sich nun zu Wort und erklärte, was Westerwelles größten Probleme seien.

Deutschlands Haltung zur Libyenkrise sei nicht von ihm allein entschieden, dennoch werde er am meisten kritisiert, so Langguth. Westerwelle besitze keine Sympathie, weil er unseriös wirke und die FDP bisher nur Gesetze zu Gunsten von Unternehmen wie Hotels erlassen habe.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Experte, Guido Westerwelle, Image, Unbeliebtheit
Quelle: www.express.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2011 07:04 Uhr von :raven:
 
+41 | -14
 
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In drei Punkten 1. Realitätsfremd und arrogant
2. Lobbyistenhure
3. Homosexuell

[ nachträglich editiert von :raven: ]
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01.09.2011 07:06 Uhr von Aggronaut
 
+9 | -0
 
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alta sind: das grottige news. wobei ich nich weiss welche schlimmer ist, die hier oder das original ^^
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01.09.2011 07:14 Uhr von ElChefo
 
+18 | -12
 
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raven: Wenn das die Gründe für deine Meinung zu Westerwelle sein sollten, sollte einem zumindest Punkt 3 über dein Mindset zu denken geben.
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01.09.2011 07:45 Uhr von JesusSchmidt
 
+14 | -2
 
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wieso nur westerwelle? die ganze fdp ist weitestgehend unbeliebt. "partei der besserverdienenden", möllemann, westerwelle, ... mit etwas überlegen käme man auf eine vielzahl unbeliebter themen und persönlichkeiten der "liberalen".
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01.09.2011 08:15 Uhr von zuschauer263
 
+17 | -1
 
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westerwelle: er ist der falsche mann für diesen posten!

er spricht nur schlecht englisch und sein standpunkt im libyen konflikt ist total verkehrt.

und ja seine homosexualität ist ein problem, zwar nicht für uns aufgeklärte deutsche aber die arabische und asiatische welt wissen eben nicht wie sie damit umgehen soll (man gucke sich die videos der besuche in japan an) und dies sind nun einmal die größten handelspartner deutschland

aber er ist ja nicht die einzige fehlbesetzung in der regierung. man könnte ja gleich beim finanz-, innen- und verteidigungsminister weiter machen!
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01.09.2011 08:23 Uhr von Perisecor
 
+4 | -6
 
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@zuschauer263: Westerwelle´s Englisch gilt zumindest in Diplomaten-Kreisen als überdurchschnittlich gut.

Die Tatsache, dass er es auf einer deutschen Pressekonferenz nicht sprechen wollte und daraufhin dann 1-2 schlechte Beispiele hochgepuscht wurden, ändert daran nichts.


Und Deutschland hat sich im Libyen-Konflikt doch perfekt an den Willen des Volkes gehalten? Das Volk, welches sich alle Naselang über militärische Einsätze beschwert, die Abschaffung der Bundeswehr propagiert und Gaddafi für den netten Kerl von nebenan hält.
Genau dieser Volkeswille wurde durch Westerwelle bzw. die deutsche Regierung im Gesamten doch mustergültig umgesetzt?! Worüber also jetzt beschweren?
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01.09.2011 09:01 Uhr von NGC4755
 
+1 | -1
 
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oder nur: Gisela Schwesterwelle
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01.09.2011 09:15 Uhr von lina-i
 
+5 | -1
 
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oder Ein Trottel als Dienstherr aller Diplomaten.
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01.09.2011 09:15 Uhr von ElChefo
 
+8 | -0
 
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Originell, zuschauer, peri: Originell

Natürlich steht es jedem selbst zu, seine Meinung zu haben. Aber wieviel hat es mit Meinung zu tun, wenn es um die Beurteilung eines Aussenministers geht, ihm seine sexuelle Ausrichtung als Malus vorzuhalten?!
Man fühlt sich an General Kießling erinnert, der mit diesem Vorwurf in Person und Amt vernichtet wurde - nur um später dann in aller Peinlichkeit für die Verantwortlichen drucksend rehabilitiert zu werden. Das ist allerdings schon rund 30 Jahre her - man sollte denken, wir sind da ein wenig weiter.

Mal ehrlich, alle Nase lang wird nach Toleranz und Akzeptanz geschrien - aber wenns um einen dieser fiesen Kapitalisten-Bonzen-Politiker geht, ist das gleich wieder ausgesetzt? In was für Zeiten leben wir eigentlich?


zuschauer

Also sollte man besser kuschen, auf die eigenen Persönlichkeitsrechte verzichten und demnächst auch noch Einstellungsrichtlinien nach Geschlecht, Sexualität, Religion etc festsetzen, nach welchen man bestimmte Posten besetzt? Oder ist es vielleicht doch eher das Pech derer, die da ein Problem haben (wollen)?
Um das mal weiter bzw. ad absurdum zu führen:
Es gibt Menschen in der Welt, die mögen keine Schwarzen. Also schon mal keinen "Neger" als Aussenminister.
Allerdings sind Weiße auch nicht überall so beliebt, vielleicht also doch besser weitersuchen.
Es gibt Menschen, die finden Christen doof. Also fallen bekennende Christen auf dem Posten auch aus.
Natürlich gibt es auch Islamfeinde. Also auch kein Moslem.
Es gibt Menschen, die essen kein Fleisch. Also sollte auch nur ein Vegetarier, noch besser, Veganer Aussenminister sein.
Nicht alle Menschen sprechen deutsch geschweige denn Englisch. Also sollte dieser Aussenminister alle Sprachen der Welt kennen.
In Teilen der Welt würde man den Menschen mit einem weiblichen Aussenminister vor den Kopf stossen. Allerdings in anderen Teilen der Welt würde die Festschreibung auf männliche Besetzung wieder auf Ablehnung stossen.
...Westerwelle mag eine Fehlbesetzung sein, keine Frage. Ist sogar auch meine Meinung. Aber ich brauche dazu nicht erst untersuchen, welches Geschlecht der Mensch hat, in den er seinen Willi hängen möchte.

Peri

...es ist doch so: Man kann seine Prinzipien haben. Natürlich. Aber wenns um das Meckern über die fiese Politikerkaste geht, da ist doch alles recht.
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01.09.2011 10:26 Uhr von verni
 
+4 | -2
 
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Westerwelle? Wenn hier ein Experte eine Aussage getroffen hätte dann würde die heissen:

Deutschland hat eine Parteiendiktatur die unfähig, unsozial, unbeliebt und bis hinter beide Ohren kriminell ist!

wobei.....das weiss inzwischen eh bald jeder auch ohne Experten.
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01.09.2011 11:40 Uhr von Enny
 
+3 | -1
 
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Experte erklärt: Da braucht man keinen ´Experten´ um das zu erkennen.
Er ist ein Unsympath erster Klasse Fernab jeglicher Realität.
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01.09.2011 11:55 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -0
 
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er ist ein: unfähiger, unsympathischer, tölpelhafter oppositionspfuscher?

braucht es dafür wirklich einen experten?
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01.09.2011 13:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -2
 
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Auch wenn seine Homosexualität in Europa kein Thema darstellt und hier niemanden interessiert - so gibt es sehr viele Länder auf der Welt bei denen Homosexualität strafbar ist, und man solche Leute einsperrt.
Westerwelle ist Aussenminister - und wird in diesen und anderen Ländern als Schwuler nicht akzeptiert. Defakto als Aussenminister untragbar.
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01.09.2011 13:16 Uhr von tenge
 
+2 | -2
 
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lustig hier: seit wann ist sexualität ein kriterium anhand derer sich politische kompetenz messen lässt?

er ist ne lobbypfeiffe, das ist klar - ob schwul oder nicht!

und die diskussion hier "in manchen ländern ist das nicht so anerkannt und die leute haben damit noch ein problem", allein die tatsache dass hier darüber noch diskutiert werden muss zeigt schon dass wir wohl auch zu diesen ländern gehören.

die 18% bei der BTagswahl müssen ja wohl von irgendwoher gekommen sein oder? aber hier hat ja sicher keiner fdp gewählt... nein nein nein.. diesen bösen homo da...
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01.09.2011 14:32 Uhr von ElChefo
 
+5 | -1
 
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ThomasHambrecht: Stell dir doch bitte die Frage, welcher Aussenminister überhaupt tragbar wäre, wenn du so argumentierst:

- Schwule, Frauen, Christen, Juden kannst du nicht in den Nahen/Mittleren Osten schicken

- Schwarze oder Sozialisten kannst du nicht nach Amerika schicken

- Moslems und Juden kannst du nicht nach Russland und ehemalige Sateliten schicken

- Weiße kannst du nicht in einige afrikanische Länder schicken

...plus beliebige Schnittmengen aus allen, die in wiederum einigen anderen Ländern ganz schlecht ankommen.

Frage: Wieso sollte es uns scheren, welche Probleme irgendwelche Länder mit unseren gesellschaftlichen Ansichten haben?

Es gibt sooo(...)oooo viele Politiker, die wegen ihrer Politik nicht tragbar sind (inklusive Westerwelle, Stoiber, Westerwelle, Ernst, Lötzsch, Gysi, Roth, Künast, Biedenkopf, Wagenknecht, und viele weitere mehr),... allerdings spielt es nicht im geringsten dabei eine Rolle, welche PRIVATE Ausrichtung diese Menschen haben. Wenn sie gerne Pornos schauen, Computerspiele spielen, rauchen, Fleisch essen oder meinetwegen Gartenzwerge züchten ist das eine absolute Privatsache und geht zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit als Politiker jeden Menschen einen feuchten Kehricht an.

Untragbar dagegen ist die Heuchelei bei dem üblichen Geseier von Toleranz und Freiheit solange es doch bloß nicht um Öffentlichkeit und Politik geht. Danke da noch mal an Springer und den Bruch des Pressekodex als es um Schröders´ Ehefrauen ging.
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01.09.2011 16:39 Uhr von ElChefo
 
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ephe: Schön, das du genau auf zwei Namen aus einer nicht vollständigen, deutlich längeren Liste angesprungen bist.

Was macht denn in deinen Augen eine Stalinistin, die ihre Ansichten schon selbst als unvereinbar mit der freien Marktwirtschaft und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bezeichnet hat, tragbar für die hiesige Politik? Jemand, für den eine Diktatur nur dann vorhanden ist, wenn sie sich im deutschen Faschismus begründet?

...oder etwa dem Überdemagogen, der meint, das die PDS sich nie zum Antikommunismus bekennen darf, selbst wenn der Kommunismus gescheitert ist? Hurra, wir feiern weiter auch wenn wir schon in den Abgrund fallen? Jemand, der nichts kann ausser meckern, egal über was, aber hauptsache laut? Derjenige, der am lautesten nach Überprüfungen der Doktorarbeiten von MdBs schreit, aber seine eigene Dissertation in seiner Alma Mater selbst auf Dauerleihe hält und nicht rausrückt...

...also komm, das kannst du besser. Wieso kein Gemecker bei der Aufstellung von Stoiber? Der hat doch schliesslich Bayern nach vorne gebracht (zwar nicht ohne Länderfinanzausgleich, aber hey, pssst). Ups, stimmt, der ist ja von der Gegenseite. Kein Aufheulen bei Lötzsch und Ernst (die führen die LINKE doch gerade ins Licht)? Was ist mit Roth und Künast (die uns am liebsten für ein paar Stimmen mehr an jeden verkaufen würden, der noch besser Parolen skandieren kann [Atomkraft, nein danke... unser Strom kommt aus der Steckdose])...
Nein, nein, das wäre ja zu formell und diskutabel gewesen.
....ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Danke. Du hast mit deiner Antwort mehr gesagt als die 5 Zeilen einen denken lassen, etwa dieselbe ideologische Illusioniertheit (...Borniertheit) die den genannten Persönlichkeiten anhaftet.
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13.10.2013 14:15 Uhr von Paganini
 
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Das Problem war nicht Westerwelle an sich, denn verglichen mit Rösler und Brüderle macht er einen geradezu herzerfrischenden Eindruck.

Das Problem ist, dass die FDP eine Partei der opportunistischen Mittelstandsarschabwischer sind, und sie scheinen auch noch stolz darauf zu sein. Immerhin haben sie dadurch einen Standpunkt bezogen, der ansonsten vollkommen verwaist wäre. Dass man allerdings als unbedeutende Randpartei Gefahr läuft, dass niemand mehr was mit einem zu tun haben will, weil man während der Regierungsbeteiligung samt und sonders die gesamte Parteienlandschaft durch unsachliches und kindisches würdeloses Verhalten ständig vor den Kopf stößt, damit sollte man dann schon rechnen.

Die Grünen waren während ihrer Zeit in der Regierung wenigstens unbequem, aber nicht würdelos.

Christian Lindner ist mir wenigstens als Mensch symphatisch, und er strahlt auch eine große Kompetenz aus, allerdings werden mir die "liberalen" (sprich: wirtschaftsgerichteten Küsse auf die Arbeitgeberhintern) Standpunkte niemals zusagen. Und es wird immer mehr Arbeitnehmer als Arbeitgeber geben.

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