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Studie: Piloten haben Schwierigkeiten ein Flugzeug manuell zu steuern

Eine Studie der US-Sicherheitsbehörde FAA über die Auswertung von 9.000 Flügen zeigt, dass Piloten in Notfällen Schwierigkeiten haben, ein Flugzeug manuell zu steuern. Piloten sind beim Start und der Landung der Maschine gefordert, alle weiteren Arbeiten übernehmen Computer und der Autopilot.

Fehlfunktionen in den hochkomplexen Computern im Flieger und damit verbunden eine Überforderung und das Fehlverhalten der Crew im Cockpit sind ausschlaggebend für den Absturz eines Flugzeuges.

So geschehen beim Absturz des Air-France-Fluges 447 im Juni 2009, eines Regionalflugzeuges im US-Bundesstaat New York im Februar 2009 sowie einer Boeing 737 der Türkischen Airlines bei Amsterdam. Die Pilotenvereinigung Cockpit kritisiert den Mangel an Flugpraxis der Piloten in Verkehrsmaschinen.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Flugzeug, Flug, Pilot
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2011 19:44 Uhr von Ned_Flanders
 
+4 | -9
 
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nun ja das ist fast wie mit dem Kaffeekochen zu vergleichen.
Ich kann ehrlich gesagt keinen Kaffee manuell kochen, das macht alles die Maschine.
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31.08.2011 19:46 Uhr von anderschd
 
+8 | -6
 
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Na das ist doch: mal sehr beruhigend.

Ist die Ausbildung heutzutage nur noch für den Check vorm Flug, oder wie?

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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31.08.2011 20:11 Uhr von Parker_Lewis
 
+6 | -12
 
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Piloten: eines Jets haben da mehr Respekt verdient. Aber so eine Verkehrsmaschine zu fliegen, würde wohl jeder nach einem Jahr Schule und Praxis hinbekommen. Macht eh fast alles der Computer, voll easy.
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31.08.2011 21:16 Uhr von Mailzerstoerer
 
+2 | -4
 
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ist das ein WUNDER: bei den vielen tausend knöpfen und schalter und hebel die es im cockpit gibt und alles vollautomatisch funktioniert.
eigentlich bräuchte doch gar kein pilot mehr vorne drin sitzen
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31.08.2011 21:31 Uhr von Rupur
 
+5 | -3
 
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@Parker_Lewis: Na klar ist es voll easy...und weil es so easy ist stecken die Piloten da ja auch Jahre an Ausbildung und Zehntausende Euro an Geld rein...aber eigentlich könnte man es auch in einem Jahr hinbekommen ist doch nichts.
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31.08.2011 21:43 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -2
 
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Parkert_Lewis: Hast du eigendlich mal die News gelesen?

Da gehts nämlich darum, dass die Piloten heutzutage überfordert sein werden, wenn die von dir genannten Computer ausfallen.
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31.08.2011 22:27 Uhr von maretz
 
+8 | -4
 
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lol: toller Vergleich... Also ich glaube ein Pilot hat absolut KEINE Probleme den Vogel in der Luft zu fliegen. Dies kann nahezu jeder Depp - wenn der Vogel einmal oben ist die Kiste in der Luft zu halten ist nun wirklich kein Problem... (wir reden _NICHT_ von Start/Landung!).

Aber hier wird angegeben das der Bordcomputer ein Fehlverhalten auslöst. D.h. der Flieger ist bereits in einem problematischen Zustand - und dann wundert man sich das die Piloten noch falsch reagieren? Wer glaubt der kann das besser der soll sich mal vorstellen: Man fährt Nachts im Auto. 3, 4, 5 oder 6h ohne Pause auf der Autobahn. Nix los, gemütlich mit 80... Und ganz plötzlich platzt vorne der Reifen - klar, man ist sofort hellwach und reagiert besonnen...

Nichts anderes ist es beim Flieger - nur das hier noch deutlich mehr Parameter hinzukommen. Nase rauf oder runter? Geschwindigkeit hoch oder runter? Nehmen wir an der Vogel ist zu langsam weil der Bordcomputer eine falsche Geschwindigkeit bekommen hat. D.h. Luftströmung reisst ab - und nu? Geschwindigkeit rauf? Klappen raus? Was passiert aber wohl wenn irgendwas ins Triebwerk reingesemmelt ist (z.B. Donald Duck wollte mal ne Führung durchs Triebwerk machen... IM FLUG!)? Schub rauf - dann fliegt im dümmsten Fall ggf. da noch mehr auseinander, Schub runter und der Vogel wird ggf. instabil...

Von daher: Ganz überraschend das die Piloten (die heute auch oftmals nicht ganz ausgeruht zur Arbeit gehen - je nachdem bei welcher Airline... oder wer glaubt das der Preisdruck da keine Probleme macht?) fehler machen. Man sitzt da stundenlang und alles geht automatisch - und von einer sekunde auf die andere gehen alle möglichen Alarmsignale los, der Vogel macht Probleme und man muss alle Instrumente gleichzeitig beachten und bedienen...

Ich selbst bin kein Pilot - aber ganz ehrlich: ich geh mal davon aus das die da vorne mehr Bedienelemente haben als ich in meinem kleinen Auto. Und noch deutlich mehr Probleme (ICH kann einfach anhalten... beim Flieger ist das idR. die dümmste Entscheidung!). Dazu aber noch dieser leichte Druck "mache ich einen Fehler sind halt 100+ Menschen tod..." - komisch, mich wundert es nicht das dort fehler passieren wenn es überraschend eine Not-Situation gibt...
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31.08.2011 23:31 Uhr von worliwurm
 
+1 | -3
 
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Morgen kommt: Studie: Autofahrer haben Schwierigkeiten ein Auto manuell zu steuern

ciao
ww
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01.09.2011 02:41 Uhr von mr.sky
 
+3 | -1
 
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@Autor: "...Fehlfunktionen in den hochkomplexen Computern im Flieger..."


Totaler blödsinn und steht auch nicht in der Quelle. Gerade in der Avionik werden extrems "einfache" Computer eingesetzt. Die Chips und CPU´s die dort verbaut werden gibt es heute eigentlich nur dort (im Flugzeug) oder Museum.

Selbst im "hoch modernen" A380 (wo alles digital ist) ist die (digitale) Technik schnee von vor vor vor gestern.

In der Avionik kennen die Entwickler tatsächlich noch jedes CPU Register und alle Speicherberreiche. Alles ist mehrfach redundant und nichts ist komplex am Computersystem. Dort sind pentium 1 cpus gang und gebe. Core2Duo oder Quadcore cups kommen da 100% nicht zum einsatz. Diese CPUs verrechnen sich zu oft und verursachen fehler.
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01.09.2011 07:10 Uhr von MetatronTheAugur
 
+2 | -1
 
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Nun ja [ironie] Also wenn irgendwelche radikalislamischen Flugschüler es schaffen, sich mal "gaudihalber" hinter den Steuerknüppel zu klemmen und zielgenau in drei Gebäude zu steuern, kann es scheinbar nicht so schwierig sein, so einen Jumbo zu fliegen. [/ironie]
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01.09.2011 10:42 Uhr von cob060691
 
+3 | -0
 
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maretz: Und jetzt stell dir vor du bist Arzt in der Notaufnahme oder auf der Intensiv, sowas erlebst du dann jeden Tag und man kann dann durchaus sagen, dass man dann sofort hellwach und besonnen sein muss, wenn man sich so einen Beruf auswählt.

Oder man kommt dann zu dem alternativen Schluss, dass Ärzte "bessere" Menschen sind als Piloten ;D

Oder noch eine Alternative: Prozentual gesehen kommen nicht so viele Ärzte betrunken zum Dienst wie Piloten :D
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01.09.2011 11:43 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
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Es ist tatsächlich so: Die Flugzeuge fliegen sich heutzutage quasi von allein. Nur noch Start und Landung werden manuell vorgenommen, ansonsten sind die Piloten hauptsächlich damit beschäftigt, die Bordinstrumente zu überwachen. Das ist im Prinzip ihre Hauptaufgabe.

Sobald man die Reiseflughöhe erreicht hat, wird auf Autopilot geschaltet. Kursänderungen, Bestätigung der Wegstreckenpunkte, usw. wird fast alles automatisch gemacht.

Da man kaum noch manuell fliegen muss, ist nicht nur das Verlernen groß (das kann man durch die Pflicht-Trainings im Simulator sowieso minimieren). Schwieriger ist da die Ermüdung, denn es ist wie beim Automatik-Fahrzeug - da braucht man auch nur noch Lenken und das kann sehr ermüdend sein.

Ich z.B. muss schnell fahren (min. 140-160 km/h) , sonst fallen mir bei einem Automatik-Fahrzeug die Augen zu. Zwangsläufig. Ich verlier dann relativ zügig die Konzentration.
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01.09.2011 13:23 Uhr von Rootmachine
 
+1 | -0
 
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Sparen, sparen, sparen: und die Piloten wollen möglichst schnell, viel Kohle verdienen und oben sein (logisch, ne ;) )
Das erinnert doch an die jüngste Debatte:
"Wozu soll denn ein Marine Soldat überhaupt noch auf einem Segelschulschiff lernen, das hat doch üüüüüberhaupt nichts mit dem Fahren auf modernen Schiffen zu tun..."

Gier und Neid...

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