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Umstellung an den Unis: Langzeit-Studenten des alten Systems vor dem Rausschmiss

Durch die Umstellung des bisherigen Studiensystems mit den beiden Abschlüssen Diplom und Magister auf die neuen Abschlüssen Bachelor und Master laufen bundesweit Tausende "Altstudenten" Gefahr, ohne Abschluss die Universitäten verlassen zu müssen.

Offenbar handelt es sich dabei um Langzeit-Studenten, die ihren Abschluss in der Regelzeit nicht mehr schaffen. Denn laut Astrid Irrgang, Leiterin des Studien-Service-Center an der Frankfurter Goethe-Universität, sind die Übergangsfristen auf das neue System mehr als ausreichend.

Dennoch haben einige Studenten angekündigt, gegen einen möglichen Rausschmiss Rechtsmittel einzulegen.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Student, Uni, Umstellung, Rausschmiss, Langzeit
Quelle: www.spiegel.de

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31.08.2011 13:44 Uhr von ChickenCowboy
 
+2 | -9
 
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@BastB: Ich glaube nur, das man soviel nicht bezahlen will, wie das Studieren eigentlich kostet. Siehe USA, wo sich Studenten auf die nächsten 20 Jahre ihres Lebens hoch verschulden, damit sie an (anständigen) Universitäten studieren können.

Warum muss man 20 Jahre studieren? Damit man später für einen Job unangemessen viel Geld bekommt? Ich finde die vorgegebene Regelstudienzeit, in den meisten Fächern von 6 Jahren (nämlich oftmals zwei Semester mehr als das Fach eigentlich hat), tut es auch.
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31.08.2011 13:49 Uhr von jetjones
 
+12 | -2
 
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Karrenzzeiten sind völlig okay, jedoch darf das nicht überstrapaziert werden, indem ein 35 Jähriger schon seit 8 Jahren zwischen Philosophie, Japanologie, Suaheli und Lesbische Kunst im Vietnam des 16. Jhd. wechselt und Zeit verplämpert.

Ich rufe ja auch nicht bei MS an und verlange Support für Windows 3.1

[ nachträglich editiert von jetjones ]
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31.08.2011 13:51 Uhr von SickBoy83
 
+23 | -7
 
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Das ist eine absolute Sauerei! Ich selbst studiere eine Ingenieurswissenschaft. Begonnen habe ich zum SS07 im letzten Diplomsemester, das Semester direkt nach meinem Einsteig wurde schon auf Bachelor umgestellt.

Die Regelstudienzeit nach Prüfungsordnung liegt bei 8. Semestern.Das Problem: Die Regelstudienzeit nach Absolventen liegt bei 13-14 Semestern! Und das bei denjenigen die entweder gar nicht oder nur auf 400 Euro nebenher arbeiten müssen.

Klar gibts auch Überflieger die das Studium in 8. Semestern oder sogar weniger schaffen, aber die sind die absolute Ausnahme.

Meinereiner arbeitet das komplette Studium über schon halbtags, anders lässt es sich nicht finanzieren. Aktuell bin ich im 10. Semester, würde vielleicht noch 3-4 Semester brauchen, also wäre dann trotz Mehrarbeit schon genauso schnell wie die anderen die gar nicht oder weniger arbeiten müssen.. ABER wenn ich bis Ende des 12. Semester nicht fertig bin war es das, dann werde ich gekickt!

Die Hochschulleitung ist der Auffassung, dass eine Übergangsfrist von 50% der Regelstudienzeit nach PO absolut ausreichend ist. Wäre sie sicher auch, wenn die Regelstudienzeit nach PO der Regelstudienzeit nach Absolventen entsprechen würde, dies ist aber wie geschildert absolut nicht der Fall!

Die Folge: Ich werde wenn ich es nicht schaffe, wovon auszugehen ist, in den Bachelor-Studiengang zwangsumgemeldet.
Nicht nur, dass in meinem Studiengang ein Bachelor keine berufbefähigung darstellt, ich also gezwungen bin noch den Master zu machen den ich mir beim Diplom hätte sparen können, auch habe ich einige Scheine im Diplomstudiengang umsonst gemacht weil es die im BAchelorstudiengang einfach nicht mehr gibt und mir werden einige neue Scheine fehlen die im Bachelor neu sind und im Diplom noch nicht angeboten wurden bzw. nötig waren.

Würden die mich einfach regulär weiterstudieren lassen, würde ich in 3-4 Semestern fertig sein. Durch die Zwangsummeldung werde ich durch die Scheinverschiedenheit erst in 2-3 Semestern meinen Bachelor haben und muss dann noch 4 Semester den Master machen, was bedeutet, dass ich anstatt 3-4 Semester noch 6-7 Semester studien muss!

Eine Sauerei hoch 10! Werde auf jeden Fall auch eine Klage prüfen lassen wenn es soweit ist!

Denn mir klingt es noch wie gestern in den Ohren.. auf der Infoversanstaltung vor Studienbeginn wurde vom Dekan verkündet: Wer im Diplom anfängt kann dies defenitiv noch in Ruhe zu Ende studieren!
Hätte ich den Scheiß den die jetzt verzapfen vorher gewusst, hätte ich lieber noch ein Semester gewartet und wäre gleich in den Bachelor eingestiegen, den hätte ich dann jetzt nämlich schon in der Tasche!
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31.08.2011 14:01 Uhr von Pils28
 
+20 | -10
 
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Langzeitstudenten sind oft Querdenker und: interessante Persönlichkeiten, die unsere Gesellschaft mehr bereichern als so manch BWL Roboter.
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31.08.2011 15:03 Uhr von ChickenCowboy
 
+8 | -11
 
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Das ist keine Sauerei: @SickBoy83
8 Semester für einen Dipl-Ing, wo gibts denn das? Ist das ein echter Ingenieur?

Das wird vom Steuerzahler finanziert, dass du dich da fleißig bilden kannst. Das bisschen Semesterbeitrag deckt längst nicht alle Kosten. Wenn mir ein Ingenieurswissenschaftsstudent erzählt, er müsse auf 400€ arbeiten, dann glaub ich, hat er noch nie in einen Stellenmarkt für sein Fach geschaut. Außerdem bekommen WIR als Studenten Kredite zu spöttischen Konditionen - geschenktes Geld! Wie wärs mit Härtefall-BaföG, wenns denn gar nicht anders geht?

Ich studiere eine Naturwissenschaft und bei uns haben es mehr als ein Drittel in der Minimalzeit von 9 Semestern geschaft bis zur Masterarbeit zu kommen. Wir sind sicher nicht alle Überflieger und bei uns kommen die meisten aus dem normalen Arbeiterumfeld. Auch für den Bachelor hatte bisher nur einer von 40 Studenten aus meinem Jahrgang mehr als ein Jahr länger (d.h. in der Regelstudienzeit) gebraucht. Bei uns gehen zwei Drittel nebenbei einer Erwerbstätigkeit nach. Es ist ganz und gar nicht unmöglich, ein Studium in der Regelstudienzeit zu schaffen.
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31.08.2011 15:38 Uhr von Darksim
 
+2 | -1
 
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oh man: "Dennoch haben einige Studenten angekündigt, gegen einen möglichen Rausschmiss Rauschmittel einzulegen."

Ich glaube ich brauche schleunigst etwas Kaffee. ;-D
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31.08.2011 15:40 Uhr von SickBoy83
 
+2 | -9
 
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@ChickenCowboy: Lesen... Denken... Verstehen...! Ist offenbar nicht jedermanns Sache...!

Ja, 8. Semester sind die vorgegebene Regelstudienzeit für einen ECHTEN Dipl.Ing an meiner TU.

Natürlich ist das wenig, viel zu wenig! Ändert aber nix am Stoff! Wo an anderen Hochschulen für den gleichen Stoff eine Regelstudienzeit von 10 - 12 Semester festgelegt sind, sind es bei uns eben nur 8. Drum überziehen auch 90% der Absolventen die Regelstudienzeit um 3-4 Semester, eben weil diese einfach viel zu niedrig angesetzt ist!
Und das hat wie geschildert weitreichende Konsequenzen für die, die im letzten Diplomsemester angefangen haben.

Und somit ist es eben riesen Sauerei!!!!

Und komm mir nicht mit den Kosten für den Steuerzahler!

Wieviele Millionen und Milliarden werden Jahr für Jahr an Steuergeldern sinnlos verpulvert? Milliarden gehen an die EU die kein Mensch braucht, Millionen werden in unsinnige Integrationskonzepte gesteckt, Millionen werden als Entwicklungshilfe in Länder geschickt die uns nix angehen, Millionen verpulvert die Bundeswehr bei Kriegseinsätzen in denen wir nix verloren haben, Miliarden werden in Banken gesteckt.. ach, die Liste lässt sich beliebig weiterführen...
Und da willst Du mir was von den Peanuts erzählen, die die Studienplätze kosten?
Und überhaupt.. welche Kosten?
Es ist nicht so, dass ein Studiengang komplett abgeschafft wird und die Unis für die Diplomer extra ein Kontigent Profs vorhalten müssten.... es müssten nur weiterhin die entsprechenden Prüfungen angeboten werden... Die formale Struktur ist da.. die Profs sind da... was spricht dann also dagegen? Nur irgend ne dumme Paragraphenreiterei!

Und Härtefall-BAföG? Alleine dieser Vorschlag zeigt, dass Du auf kein BAföG angewiesen bist, sonst wüsstest Du um die Umstände und dass der Vorschlag Nonsens ist.
Kredite zu spöttischen Konditionen? Wunderbar! Hab ich schon! 650,- Euro monatlich.. aus denen mit Zins und Zinseszins irgendwann mal 80.000 Euro werden wenn ich die maximale Laufzeit in Anspruch nehme. Sehr spöttisch. Denn Ausgezahlt wurden mir dann nur etwa 45.000 Euro. Da macht die KfW mal einen satten Gewinn von knapp 100%!
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31.08.2011 15:47 Uhr von sicness66
 
+2 | -1
 
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Abwarten: Da sehe ich rechtliche Grenzen einer Uni. Schon alleine aus Sicht der Gleichbehandlung. Ich denke hier gehts vornehmlich um Studiengänge, die nach dem Auslaufen des Diploms komplett abgeschafft werden sollen. Da siehts natürlich für den Studenten blöd aus. Bei unserer Uni wurden in einigen Fächern Bachelor und Diplomthemen angepasst, so dass beide Abschlüsse die gleiche Prüfungen geschrieben haben. Welche Handhabe hat da die Uni dagegen ? Also wie gesagt abwarten oder klagen ^^

An die anderen Kommentare: Wenn ihr außer euren "Studenten kosten Steuergelder, faule Studenten"-Gesülze nichts besseres beizutragen habt, schreibt lieber gar nichts.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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31.08.2011 16:44 Uhr von schepert
 
+2 | -1
 
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Die Studienbedingungen sind nicht optimal! Ich hatte 3 Semester lang ein Fach belegt, im 4. Semester die Oberseminararbeit geschreibe und der Professor war danach nicht mehr da. Die Abschlussprüfung musste ich bei der Nachfolgerin machen. Der Prof. war Praktiker, die Professorin eher Theoretíker, dadurch hatte sie andere Ansprüche (an das was man wissen muss). Ich musste also noch mal 3 Semester die Vorlesung besucht.

Ich hatte einige Fälle, wo der Prof. plötzlich nicht mehr da war.
und:
Jeder Student kostet pro Jahr 16.000€, aber für jedes ausgeteilte Blatt Papier wird Geld eingesammelt.

Das Geld wird aber nicht für die Studenten, sondern für überteuerte Prachtbauten und Dinge die nie ein Student zu Gesicht bekommt verwendet. Ein Student hat nichts von den Forschungsprojekten.
Ich könnte den Stoff auch über online Tutorials lehrnen und ein mal pro Woche an einer Übung teilnehmen. Die Kosten dafür wären unter 500€ pro Student und Semester.

Ein Student verursacht eigentlich kaum Kosten, darum ist es ineffektiv an ihm zu sparen. Eingespart werden müssten die nicht zum Lehrzweck nötigen Ausgaben.

Ich habe nichts davon, wenn eine Bibliothek 22 Mio.€ kostet, anstatt 5 Mio.€. Alle Tätigkeiten von Wissenschaftlichen Mitarbeitern die nicht direkt etwas mit der Lehre zu tun haben, bringen mir auch nichts. Wenn jemand seine Doktorarbeit schreibt, hat er kaum Zeit, wird aber bezahlt. Ein Student hat davon nichts.

Die meisten Kosten sind Fixkosten die immer anfallen, egal wie schnell die Studenten durch das Studium gepeitscht werden.

[ nachträglich editiert von schepert ]
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31.08.2011 17:32 Uhr von Rupur
 
+5 | -2
 
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@SickBoy83: Irgendwas stimmt doch bei dir nicht.

Außergewöhnlich lange Studienzeit und dann auch noch einen Kredit über 650€ + 400€ Minijob und dann kommen wahrscheinlich auch noch ein paar hundert Euro Bafög dazu.

Was hast du für Lebenserhaltungskosten?
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31.08.2011 17:41 Uhr von MaxBoulet
 
+3 | -6
 
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Von 1050 Euro: kann man, v.a wenn man ein Fahrzeug hat und das Studentenleben auch genießen will, gerade so leben.

Studentenleben ist halt auch Reisen, iPhone, Mac, Endlose Parties, Sex mit wechselnden Partnern, Alkohol und nicht Spaghetti mit Ketchup und 5m² im Studentenzimmer.
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31.08.2011 17:58 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -0
 
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@MaxBoulet: ironie/sarkasmus sind ohne deutliche übertreibung schwer zu erkennen.
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31.08.2011 20:14 Uhr von Djerun
 
+2 | -7
 
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sollen´se doch heulen: wer soviel zeit verplempert hat eh nix auf dem kasten
ich hab meinen bachelor in wirtschaftsinformatik in 2 jahren gemacht und selbst bezahlt, an einer privaten hochschule, dafür war ich auch vorher 10jahre arbeiten und hab mir das geld dafür angespart ..............
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31.08.2011 21:40 Uhr von ChickenCowboy
 
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@SickBoy83: An welcher TU bekommst du einen echten Dipl-Ing in 8 Semestern Regelstudienzeit? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo es das gibt. Das bedeutet ja (8 Sem Regelstudienzeit - 2 Sem = vorgesehene Semester = 6 ;-] ) der ginge nur 3 Jahre... das entspräche auch einem Bachelor.

Aber nichts desto trotz, tut mir Leid, ich check dein Problem nicht. Du hast dich wahrscheinlich einfach nicht clever genug angestellt, beim Härtefall-BAföG. Wie du auf die Idee gekommen bist, ich hätte kein BAföG bekommen war "brilliant"... *hust* und falsch.

Aber ja, Steuerzahler... die Allgemeinheit ermöglicht uns ein Studium. Da es für jeden Studiengang individuell ist, macht es wohl keinen Sinn irgendeine Zahl zu nennen. Aber du kannst davon ausgehen, dass es ettliche tausend Euro sind. Das mit zu anderen Belangen gehörenden, möglicherweise sinnlosen Ausgaben zu rechtfertigen ist Geschwafel. Denn es ändert nichts daran, dass wir Studenten eine Menge Geld kosten.

Einen Kredit für 2,57% und Rückzahlung erst nach 4 Jahren nach Ende des Studiums... ja spöttische Konditionen. Bau mal ein Haus du Ingenieur und hoffe, dass du solche Konditionen bekommst.

Dann mal viel Glück beim Lesen, Denken und Verstehen. Verballer nicht all deine Ausrufungszeichen.
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31.08.2011 22:04 Uhr von maretz
 
+1 | -0
 
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@BastB: Ganz kluge Idee... Studiengebühren sind ne perfekte Lösung... hast du mal nen Studium gemacht?

Ich habe selbst studiert - und mein Studium _NICHT_ in der Regelstudienzeit geschafft. Leider bin ich nämlich weder superbegabt (dann hätte ich es hinbekommen) NOCH so zielbewusst das ich nur auf den Abschluss gucke und das reicht. Ich wollte auch verstehen was ich da mache, mir auch mal nen tieferen Einblick genehmigen in Dinge die man da nur grob angerissen hat und eben was mitnehmen....

Klar - du kannst es auch als normal begabter in der RSZ schaffen. Für die Prüfungen den Stoff auswendig lernen, vorher über Übungsklausuren schonmal das Thema relativ genau eingrenzen und nur genau diese Punkte lernen. Dann gehst du nach 8 Semestern raus, hast deinen B-Eng, Dipl. Ing. oder was auch immer und weisst? NIX!

Oder du versuchst halt zu verstehen was du machst. Leider liegt es in der Natur der Sache das du nicht nur dinge lernst die dich super interessieren - sondern auch langweilige Dinge dabei sind. Oder Dinge die eben sehr komplex sind. Und schon hast du meistens ein Problem mit den RSZ - weil du dann eben mal ne Prüfung nicht schaffst (weil du eben anderen Stoff angesehen hattest), weil du ggf. mal nen "Black-Out" hast (wenn du in einer Prüfung sitzt und ca. 10 Minuten überlegst was bei der Frage "Name" wohl rein soll - dann ist einfach der Test gelaufen... Du gehst raus und 2 Minuten später würdest du die ganze Prüfung locker flockig runterschreiben - aber IN der Prüfung geht eben mal nix...).

Von daher: So eine starre Regelung die hat schon was... berücksichtigt nämlich schön das der eine ggf. mal nen Semester länger benötigt als der andere... Wenn du so schön starr vorgehst - wer soll denn bitte in 10-15 Jahren die Uni / FH verlassen?
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31.08.2011 23:23 Uhr von MaxBoulet
 
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@Jesus: War nicht sarkastisch gemeint. Bei mir wars genauso - und ich hab meinen Abschluss geschafft
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31.08.2011 23:36 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@ChickenCowboy: "Das wird vom Steuerzahler finanziert, dass du dich da fleißig bilden kannst."
Das stimmt so leider nur eingeschränkt. Seit Jahrzehnten sind die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Professoren nicht den realen Studentenzahlen angepasst worden. Das ist so ungefähr wie mit der Pflege, wo der Personalschlüssel ja auch gedrückt wird.

Der Steuerzahler zahlt für eine miese Qualität.

"Ein Student verursacht eigentlich kaum Kosten, darum ist es ineffektiv an ihm zu sparen. Eingespart werden müssten die nicht zum Lehrzweck nötigen Ausgaben." Oder umgekehrt ausdrückt, die für Lehrzwecke nötigen Ausgaben müssten erhöht werden.
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31.08.2011 23:36 Uhr von requato
 
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@SickBoy83: Wenn ich mal fragen darf, was studierst du denn eigentlich? Mich würde mal interessieren, was das für ein Studium ist, wo die meisten Studenten so viel länger als Regelstudienzeit studieren.

Und wie sieht es mit deinen Finanzen aus? Also du bekommst Bafög, hast einen Kredit und gehst noch halbtags arbeiten? Da kommt doch einiges an Kohle zusammen und du kommst da gerade so mit hin? Ist dein Lebensstandard so hoch? Also wenn es so sein sollte, dann schränke dich doch ein. Halt nicht jedes Wochenende Party, eine kleinere Wohnung und solche Sachen. Irgendwo kann man immer sparen und dann musst du auch nicht so viel nebenher arbeiten und hast mehr Zeit für´s Studium.

Also ich finde die ganze Geschichte einfach ein bisschen komisch. Ist nicht böse gemeint, aber ich finde es halt irgendwie seltsam.
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01.09.2011 02:34 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Ja die Bösen langzeitstudenten: Wisst ihr eigentlich wer von den oberen zehntausend in unserer Gesellschaft alles Langzeitstudent war?
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01.09.2011 08:48 Uhr von arkan85
 
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Also bei uns im Bachelor Technische Informatik schafft es keiner in Regelstudienzeit,die Diplomer früher auch nicht.Seit ich 2005 angefangen hab,damals zwar noch mit reiner Elektrotechnik,laufen da eigtl die selben Leute rum.Ist natürlich klar dass man das BWL-Studium mal eben ausm Ärmel kackern kann,aber Studiengänge die Hirn benötigen kann man halt nicht mal so schnell machen.
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01.09.2011 11:31 Uhr von Gorli
 
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Ich bin im 4 Semester Bachelor auf Ingenieurswissenschaft, und bei mir schauts momentan so aus, als ob ich ein Semester länger Studieren muss - aber auch nur, weil ich direkt nach der Schule ins Studium gegangen bin und daher keine Zeit für die 12 Wochen Praktika hatte.

Ich verstehe ja, wenn man 1 oder vielleicht auch 2 Semester länger Studieren muss, aber 4?? Geht ihr in jede Vorlesung 2 mal?
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01.09.2011 11:41 Uhr von arkan85
 
+0 | -0
 
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An manchen Hochschulen kriegt man seinen Abschluss halt geschenkt und an anderen nicht.
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01.09.2011 18:13 Uhr von MaxBoulet
 
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@arkan85: Wenn man ein Diplom-BWL-Studium so "aus dem arm schuetteln" koennte, wuerden wohl mehr abschliessen.

Bei uns gab es eine Abbrecherquote von 75% (Diplom, FU Berlin). BWL ab dem Hauptstudium mit Faechern wie Oekonometrie, Optimierungssysteme, Statistik oder Finanzwissenschaft ist kein Zuckerschlecken.

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