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Bad Grund: 3.000 Jahre alte Großfamilie hat noch mehr Nachkommen als gedacht

Wissenschaftler fanden vor geraumer Zeit in der Lichtenberghöhle in der Nähe der Ortschaft Bad Grund (Niedersachsen) die menschlichen Überreste von Mitgliedern einer Großfamilie, dessen Wurzeln 3.000 Jahre zurück, in die Bronzezeit reichen.

Damals wurden durch Gen-Analysen schon festgestellt, dass heute noch Nachkommen von diesen Menschen in Bad Grund leben. Bisher war man davon ausgegangen, dass in der Höhle die Überreste von 40 Menschen gefunden wurden.

Doch nach weiteren Nachforschungen und Ausgrabungen geht man nun davon aus, dass in der Höhle die Überreste von mindestens 60 Menschen liegen. Das bedeutet, dass die weltweit älteste Großfamilie, die nachgewiesen wurde, mehr Nachfahren in der Gegend um Bad Grund haben muss, als gedacht.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Familie, Niedersachsen, Analyse, Erbgut, Nachfahre
Quelle: wissen.de.msn.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2011 13:26 Uhr von neminem
 
+30 | -6
 
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seht ihr, das sind: echte Deutsche!

:)
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31.08.2011 14:03 Uhr von Gierin
 
+29 | -3
 
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@neminem: Und der Beweis, dass auch Grossfamilien sich integrieren können! ;)
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31.08.2011 14:45 Uhr von learchos
 
+6 | -10
 
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@neminem: Das sind keine Deutsche. Zumindest damals nicht. Mann, überleg doch mal wer sich hier vor 3000 Jahren alles getummelt hat.

[ nachträglich editiert von learchos ]
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31.08.2011 15:25 Uhr von stitch
 
+8 | -1
 
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@learchos: Na ja, es sind die multikulturellen Vorfahren einiger Deutscher.
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31.08.2011 15:31 Uhr von learchos
 
+10 | -5
 
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@stitch: Mit anderen Worten, in Europa gab es schon immer Multikulti und das ist also kein "Problem" der heutigen Zeit. Das sollte in einigen Köpfen hier bei Shortnews rein. Dich meine ich nicht damit Stitch.
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31.08.2011 16:22 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -5
 
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es gab schon immer multikulti: man kennt ja inzwischen die geschichte europas und die ist nicht grad friedvoll verlaufen ...na woran hats gelegen ??

bestimmt nich an multikulti, die haben damals alle zusammen rineglpiez mit anfassen gespielt wa ^^
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31.08.2011 16:51 Uhr von Nebelfrost
 
+8 | -5
 
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wie hier einige auf multikulti kommen, ist mir schleierhaft. haben damals leute aus südamerika, asien oder afrika hier gelebt? nein! also frag ich mich was das mit multikulti zu tun haben soll. 1000 v. Chr. lebten in dem gebiet des heutigen niedersachsen die bronzezeitlichen vorfahren der ersten germanenstämme.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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31.08.2011 16:57 Uhr von Nebelfrost
 
+10 | -3
 
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multikulti ist eine gesellschaft, die sich aus mehreren grundlegend verschiedenen kulturen zusammensetzt. das wäre in dem falle hier aber nicht gegeben. die meisten völker, die hier in mittel- und nordeuropa in früheren zeiten lebten, hatten eine sehr ähnliche kultur, teilweise auch sehr ähnliche bräuche und sitten und beteten die selben götter an. zudem gehörten sie genetisch alle der selben völkergruppe an, hatten die gleiche hautfarbe und ihre sprachen gehörten alle zur gleichen sprachfamilie. von multikulti also keine spur.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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31.08.2011 18:21 Uhr von LLCoolJay
 
+7 | -8
 
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Nebelfrost: oh weh.. da hast du dich jetzt aber verrannt.

Die "Germanen" waren kein einheitlicher Volksstamm. Es gab zig verschiedene Stämme.
Lediglich ihre Kultur und Gebräuche waren ähnlich, da her hat man sie unter dem Oberbegriff "Germanen" zusammengefasst.

In Europa hat sich so ziemlich alles irgendwie mal getroffen und vermischt. Besonders in Deutschland als Dreh- und Angelpunkt. Da war Skandinavien genauso dabei wie Menschen aus Asien, dem heutigen Russland, Südeuropa, dem Kaukasus und ja, sogar Afrika.

P.S.: Bei dem Beitrag von dir gehts ja noch halbwegs. Aber bei deinen anderen... benutz bitte hin und wieder mal "Return" um einen Absatz einzufügen.
Danke.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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01.09.2011 03:39 Uhr von learchos
 
+4 | -0
 
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@einige hier Betrifft: Multikulti: Unter Multikulti verstehe ich verschiedene Kulturen aus verschiedenen Gebieten. Ich schreibe bewusst Gebiete weil zur Zeit der Völkerwanderung keine Länder im dem Sinne gab. Und in den Gebiet in dem das heutige Deutschland liegt, wurde von verschiedenen Kulturen besucht und auch besiedelt. Das verstehe ich unter Multikulti. Das hat in diesen Kontex nichts mit Indios oder Afrikaner zu tun. Das ist ein eher moderneres Phänomen. Hier gab es nicht nur Germanen wie hier bei Shortnews von einigen wenigen gerne behauptet wird, sondern auch Westgoten, Vandalen, Ostgoten, Langobarden, Kelten usw. Und aus dieser Multikulti Geselschaft ist das heutige Europa entstanden mit all den ganzen Traditionen und Gebräuchen und dazu gehört meines wissens auch Deutschland, zumindest Geografisch.

So, es ist Spät also verzeiht mir die Rechtschreibfehler :-)
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01.09.2011 07:06 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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Neu555: Neee.. die Germanen waren kein Volk. Eher eine "Lebensgemeinschaft".

Könnte man evtl mit den heutigen "Europäern" vergleichen.

Ähnliche Kultur aber untereinander doch unterschiedlich.

Und wie learchos schon schrieb, waren es nicht nur die Germanen sondern noch sehr viele andere Volksstämme mit teils sehr unterschiedlicher Kultur aus unterschiedlichen Regionen der Erde.

Wenn du meinst es gab hier keine "Farbigen" oder aus weiten Teilen der Welt zugezogene irrst du dich gewaltig.
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01.09.2011 08:58 Uhr von Klecks13
 
+0 | -0
 
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@ Aggronaut: "man kennt ja inzwischen die geschichte europas und die ist nicht grad friedvoll verlaufen ...na woran hats gelegen ??"

Vor 3000 Jahren lag´s vor allem am germanischen Kriegerkult. Die germanischen Stämme waren alles andere als friedfertig; Kriege waren der Normalzustand. Das Ideal eines Mannes war das eines tapferen Kriegers, der möglichst viele Feinde tötete. Jeder Bauer leistete ich zumindest Schild und Speer, die er geradezu heilig hielt. Bei jeder Gelegenheit schlug man sich gegenseitig die Köpfe ein oder unternahm Kriegszüge gegen benachbarte Völker.

Du siehst, es ging auch ganz gut ohne Multikulti, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen ;-)
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01.09.2011 10:10 Uhr von neminem
 
+3 | -0
 
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Ich denk: der Hauptunterschied zu damals ist einfach die Geschwindigkeit. Wenn damals migriert worden ist geschah das zu fuß und man hat vielleicht einmal im Leben Kontak mit Fremden bekommen. Denn außerdem war das Land natürlich nicht so dicht besiedelt wie heute, sodass man alle paar Meter jemanden getroffen hätte. Und ohne trifftigen Grund hat man seine Gegend sicherlich nicht verlassen, von wegen Urlaub oder so. Und vielleicht war man auch froh, wenn man neue Menschen getroffen hat - Blutauffrischung, Alltagsbewältigung, Austausch... man war aufeinander angewiesen. Kann aber auch genausogut das Gegenteil passiert sein - das unbekannte Fremde als Feind. Ich weiss es nicht. Vielleicht gar nicht so unterschiedlich wie heute, nur eben nicht so viel auf einmal. Man muss eben auch die Zeitdimensionen bedenken wenn man darüber spricht. Das hat damals vielleicht auch nicht von heute auf morgen geklappt. Das sieht nur von heute aus betrachtet eben so aus. Vielleicht wird man Europa in 1000 Jahren auch als homogene Bevölkerungsgruppe wahrnehmen und kein Hahn kräht mehr nach Integrationsproblemen.

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