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USA: Verhinderter Spion vor Gericht - er lieferte statt nach Israel ans FBI

Ein früherer Mitarbeiter des Content Delivery Networks Akamai ist in den USA wegen Wirtschaftsspionage angeklagt. Er war einem angeblichen israelitischen Agenten auf den Leim gegangen, der sich später als FBI-Agent entpuppte.

Der verhinderte Spion hatte im Juni 2006 eine E-Mail an das israelitische Konsulat in Boston geschickt, in der er anbot, für Israel Informationen beschaffen zu wollen. Der FBI-Agent nahm unter dem Namen Elliot Doxer mehr als ein Jahr später den Kontakt auf.

Von da an lieferte der damalige Akamai-Mitarbeiter Kundenlisten, Vertragsunterlagen und ähnliches an den angeblichen Agenten aus Israel. Dabei standen offenbar weniger finanzielle, denn ideelle Informationen im Vordergrund. Jetzt drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Gericht, Israel, Mitarbeiter, FBI, Spion
Quelle: winfuture.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2011 11:39 Uhr von ManiacDj
 
+9 | -0
 
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Dumm: gelaufen. Selbst Schuld.
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31.08.2011 14:08 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -5
 
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warum sollte sich der staat israel dafür interessieren? wirtschaftsspionage macht man doch ansich für wettbewerber und nicht für staaten?!
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31.08.2011 14:09 Uhr von Oberhenne1980
 
+0 | -0
 
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Jetzt aber Die Gegenspionage der Israeliten. Quasi die Special Forces der Israelis.
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31.08.2011 16:26 Uhr von heinzinger
 
+3 | -0
 
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war bestimmt ein Doppelagent 007, der den Spion nur verpfiffen hat, um selbst nicht aufzufallen. Die Informationen hat Israel schon längst. Im nächsten Leben werde ich Filmautor.
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31.08.2011 17:21 Uhr von DerPepe
 
+6 | -2
 
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confused: hat der fbi spion ihn dann nicht quasi durch seine kontaktaufnahme zum "spionieren" angestiftet?
ich mein, hätte er den kontakt nicht gesucht (1 Jahr später) hätte der andere doch sicherlich nichts illegales getan (bis auf die email in der er die spionage an bot).
müsste dann nicht das fbi wegen anstiftung zum spionieren bzw. unterstützung und förderung dieser spionage mitangeklagt werden?

ich mein irgendwie ist das doch dumm. da macht jemand einen fehler und anstatt ihn darauf hinzuweisen und ihm eine kurze haftstrafe zu geben, wird er angestiftet immer mehr und weiter zu machen damit am ende 15 Jahre raus kommen....
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31.08.2011 18:39 Uhr von MR.3055
 
+3 | -2
 
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@Autor: Fail: Das heißt "israelisch" und nicht "israelitisch". Deutsche Sprache, schwere Sprache

[ nachträglich editiert von MR.3055 ]
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31.08.2011 19:27 Uhr von dgtell
 
+3 | -0
 
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der pepe: das liegt an der anderen gesetzgebung in den usa, da ist das gang und gebe, bestes beispiel dafür z.b. prostitution.
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01.09.2011 07:41 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
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@pepe hat mit einen äußerungen völlig recht. iin den usa gibt es so dumme gesetze, dass die exekutive strafetaten ausüben kann um andere hinter schloss und riegel zu bringen. einfach absurd.

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