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Usbekistan: Neues Social Network "Muloqot" öffnet seine Pforten

Die usbekische Regierung eröffnet zur Feier des 20. Jahrestages seiner Unabhängigkeit ein eigenes Social Network. "Muloqot" heißt "Dialog" und soll zur Entwicklung "hoher Moral, Wissen und technischem Fortschritt" führen. Die Anmeldung erfolgt per Telefon und ist nur für usbekische Bürger möglich.

Als jedoch ein Mitarbeiter der RFE/RL, als einer von bisher 1.700 Test-User, unerwünschten Inhalt auf eine Pinnwand postete , wurde er unverzüglich gesperrt. Nicht so sein Kollege, der die Tochter des autoritär regierenden Präsidenten Islam Karimov lobpreiste.

Regimekritiker sehen hinter diesem Netzwerk einen Versuch, mehr Kontrolle und Überwachung im Internet zu etablieren, da diese bei den gängigen Formaten wie YouTube und Facebook bisher nicht möglich ist. Zumindest modernen Design-Ansprüchen soll das Netzwerk laut Test-User-Urteil jedenfalls genügen.


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WebReporter: bORGkING_ALPha
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Kritik, Präsident, Zensur, Social Network, Usbekistan
Quelle: futurezone.at
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2011 10:44 Uhr von bORGkING_ALPha
 
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Etwa 85000 Usbeken nutzen derzeit Facebook, wesentlich mehr jedoch die russische Alternative. Nach Muloqot soll vorallem der große E-Mail-Speicher, Schnelligkeit, Downloadmöglichkeit von Musik und Video locken. Ob sich diese Form von Kontrolle wirklich jemand freiwillig antut?
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31.08.2011 11:17 Uhr von Premier-Design
 
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Na klar, die russische Alternative "vkontakte.ru" hat schließlich über 100.000.000 Benutzer und eine ordentliche Medienauswahl...

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