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Libyen: Rebellen kämpfen mit deutschen G36 Sturmgewehren

Die Rebellen in Libyen sollen nach einem Bericht des ARD-Magazins "Kontraste" unter anderem auch deutsche Sturmgewehre des Typs G36 KV einsetzen. Die Gewehre sollen bei der Erstürmung der Residenz von Muammar al-Gaddafi erbeutet worden sein. Es soll sich um eine größere Anzahl an Waffen handeln.

Es ist derzeit unklar, wie die Waffen nach Libyen gelangten. Der Hersteller Heckler & Koch schließt aus, dass die Waffen vom ihnen geliefert wurden. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte auf Anfrage mit, das keine Ausfuhrgenehmigung erteilt wurde.

Der Freiburger Rüstungsgegner Jürgen Grässlin lässt bereits prüfen,ob er Strafanzeige stellen soll.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Libyen, Muammar al-Gaddafi, Rebell, Sturmgewehr
Quelle: www.welt.de
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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2011 10:20 Uhr von Klopfholz
 
+24 | -34
 
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31.08.2011 10:30 Uhr von ManiacDj
 
+31 | -11
 
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Also: dein Kommentar ist ein wenige daneben. Es ist egal ob es deutsche Hersteller oder sonstige sind. Außerdem ist die Waffe nur ein Werkzeug der Mensch selbst tötet!

Und wenn du noch nicht weist wie das so ungefähr ablaufen kann dann guck dir mal den Film "Lord of War" an.

Da aber auch jede Waffe verbucht sien sollte dürfte das kein Problem darstellen, wo die Waffen herkommen. Falls doch ist da wieder ein krummes Ding gelaufen, aber das wäre ja nichts neues und gilt für alle Waffenhersteller!
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31.08.2011 10:39 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+16 | -2
 
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Alle Nase lang stellt die Bundeswehr: das Verschwinden von Waffen und Munition im Einsatz fest... Da sollte es nicht groß wundern, wenn die Dinger irgendwo anders auf dem Planeten wieder auftauchen.
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31.08.2011 10:42 Uhr von Klopfholz
 
+6 | -10
 
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@ManiacDj: http://www.n-tv.de/...

Achja, Heckler & Koch zahlt doch sicher auch Steuern in Deutschland..

Haben also alle was davon.

Mit oder ohne Ausfuhrgenehmigung.
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31.08.2011 11:22 Uhr von RickJames
 
+10 | -0
 
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Klopfholz: Ich kann verstehen das du Sauer bist. Doch solltest du nicht vergessen das es viele Möglichkeiten gibt an diese Waffen zu kommen.
Es gibt viele Länder in denen es legal ist Sturmgewehre zu besitzen und dort wohnen nun mal auch Waffenhändler die die Waffen weiter exportieren.
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31.08.2011 11:44 Uhr von Floxxor
 
+1 | -2
 
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Handfeuerwaffen: Die wahren ´Weapons of Mass Destruction", schaut euch die Totenzahlen weltweit an.

BTW: Nicolas Cage hat denen die Waffen verkauft, mit freundlicher Duldung der Politik, alles wie im Film XD.

[ nachträglich editiert von Floxxor ]
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31.08.2011 11:44 Uhr von Kappii
 
+4 | -2
 
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@ManiacD: "Außerdem ist die Waffe nur ein Werkzeug der Mensch selbst tötet!"

Du musst aber zu geben dass es mit einem Sturmgewehr um einiges einfacher ist einen Menschen zu töten als ihn mit einem Stein zu erschlagen.

[ nachträglich editiert von Kappii ]
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31.08.2011 11:55 Uhr von delicious
 
+10 | -1
 
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" Der Hersteller Heckler & Koch schließt aus, dass die Waffen vom ihnen geliefert wurden."

Was soll ich davon halten? War es ein Schnäppchen-Deal auf Groupon?

Nachtrag: wiki hats erklärt: Das G36 wird in Saudi-Arabien in Lizenz produziert. Im August 2011 kam es in diesem Zusammenhang zu Kritik an der Bundesregierung, als bekannt wurde, dass Saudi-Arabien das G36 zum Verkauf ins Ausland anbietet. Damit könnte die Waffe auch in Krisengebiete exportiert werden, was nach deutschem Recht nicht zulässig wäre.

[ nachträglich editiert von delicious ]
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31.08.2011 11:55 Uhr von Boon
 
+3 | -5
 
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hier sind ja wieder schön unnötige kommentare...

wieviele waffen verschwinden denn "alle nase lang" bei der bw? Wer verkauft die dann gesammelt nach lybien?.

Werdet doch erwachsen, das ist ja unglaublich.

Die waffen werden legal an ein land geliefert, was das land dann damit macht kann nicht mehr weiter überprüft werden.

In diesem fall haben rebellen einen diktator gestürzt - wenns nach mir geht, hätte ich die waffen für sie sogar dorthin geliefert.

Das nächste ist, dass es absolut egal ist wer welche waffe wo benützt.

Ungebildete menschen verbinden waffen immer automatisch mit krieg und tod, aber es handelt sich um ein werkzeug.

Schusswaffen machen keine mörder und kriege - menschen machen das. Man sehe sich die bürgerkriege in teilen von afrika an, wo sich stämme zu hunderten mit macheten (!!) abschlachten. Dort wird am laufenden band vergewaltigt und gemordet auf brutalste und widerlichste art und weise obwohl keine schusswaffe weit und breit ist.
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31.08.2011 12:16 Uhr von RickJames
 
+2 | -0
 
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benjaminx: Das ist eine alte und geläufige Praxis... H&K lässt in vielen Ländern Waffen unter Lizenz produzieren. Das G3 wurde damals auch in der Türkei, Pakistan, Iran, Mexico, Portugal und im Sudan gefertigt.
Selbst das neue HK416 wird sehr bald in der Türkei unter Lizenz gefertigt.
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31.08.2011 12:18 Uhr von buzzbomb
 
+3 | -2
 
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würde mich auch nicht wundern wenn es Kopien aus China sind, die würden sogar Kieselsteine fälschen wenn man damit Geld machen kann.
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31.08.2011 12:26 Uhr von Blackfox87
 
+1 | -1
 
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Erinnert mich so ein bischen an den Film "Lord of War" da werden auch Waffen von der Regierung über Schmluggler verkauft
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31.08.2011 12:48 Uhr von Scoppia
 
+1 | -2
 
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Leute regt euch doch mal ab ... Deutschland verkauft seine Waffen an andere Länder, wie jeder andere Staat auch. Was diese Länder dann damit veranstalten liegt weder in unserer Macht noch in unserer Verantwortung. Ist halt ein lohnendes Geschäft
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31.08.2011 13:11 Uhr von mcSteph
 
+1 | -0
 
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@Scoppia: Wobei DE der weltweit zweitgrößte Waffenexporteur ist.... Ich bin ziemlich sicher, dass der Abstand zur Nummer 3 der Liste riesig ist.
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31.08.2011 13:47 Uhr von Serverhorst32
 
+4 | -0
 
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Wen interessiert das schon wir haben ganz andere und viel schlimmere Probleme:

- Killerspiele die unsere Jugendlichen aggressiv machen müssen zensiert werden und auch für Erwachsene verboten werden

- Kriegsverherrlichende Spiele wie Paintball müssen weiter dämonisiert werden und verboten weil sie grausam sind und gegen die Menschenwürde.

Der Export realer Waffen und Panzer die echte Menschen töten hingegen ist absolut human und durch die CSU (Sitz von Heckler Koch und KM Wegmann München) mit den christlichen Werten vereinbar.

Irrenhaus Deutschland
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31.08.2011 13:52 Uhr von Boon
 
+3 | -0
 
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@buzzbomb danke für das qualifizierte kommentar lol..

manche leute hier sind echt dümmer als die kieselsteine die diese chinesen fälschen würden...
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31.08.2011 14:55 Uhr von lopad
 
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Naja in Georgien sind die doch auch mit dem H&K G3 oder sogar dem G36 rum gelaufen. H&K kann halt schlecht beeinflussen was die Abnehmer oder Länder die diese Waffen in Lizenz bauen mit der Ware anstellen.

@mcSteph:
"Wobei DE der weltweit zweitgrößte Waffenexporteur ist.... Ich bin ziemlich sicher, dass der Abstand zur Nummer 3 der Liste riesig ist. "

Deutschland ist "nur" die Nummer 3. Die Nummer 2 ist Russland.
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31.08.2011 15:28 Uhr von erdengott
 
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Keine Waffen verkaufen ist nicht viel besser: Wenn man keine Waffen an andere Länder verkauft, was werden die wohl machen? Superfriedlich werden oder sich bemühen eigene Waffen zu bauen. Was ist gefährlicher, ein feindlicher Staat mit gekauften Waffen oder einer mit eigener Rüstungsindustrie?
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31.08.2011 15:35 Uhr von usambara
 
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G36 in Libyen: http://images.scribblelive.com/...
http://blogs.aljazeera.net/...
Gaddafi-Sohn:
http://www.nrwz.de/...
Belgische FN F2000
http://imageshack.us/...
Georgien:
http://www.vg.no/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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31.08.2011 18:32 Uhr von buzzbomb
 
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@Boon: Ich hätte wohl ein Smile anhängen sollen damit du es auch verstehst ;)

Aber mal ernst, es geht hier um Waffen die in der Residenz von Gaddafi gefunden wurden. Es wurde nicht die libysche Armee damit ausgerüstet. Natürlich besteht da ein Verbot aber für einen Waffenschieber sollten ein paar Hundert oder wer weiß wie viel, kein Problem sein. Da die Waffen alle eine Seriennummer haben sollte man das nachverfolgen können, die Frage ist nur ob das jemand will.

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