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Jülich: Firma Mondi will nur 30.000 Euro für einen schweren Arbeitsunfall zahlen

Der schwere Arbeitsunfall passierte schon am 19. August 2006. Ein Maschinenhelfer, der auf Firmen-Anweisung große Walzen schleifen sollte, wurde bei dieser Tätigkeit in die Maschine gezogen. Bei dem Unfall wurde sein Gesicht zerquetscht und die Wirbelsäule zweimal gebrochen.

Die Haut wurde ihm vom Körper gezogen. 40 Tage Koma folgten für den Familienvater. Seitdem ist er schwerbehindert. Seit damals kämpft der Verunglückte aber auch vergeblich für ein Schmerzensgeld. Auch in zweiter Instanz will Welt-Konzern Mondi nichts zahlen.

Der Richter wies nur auf den menschlichen Aspekt hin und riet dem Konzern 75.000 Euro zu zahlen. Doch für Mondi ist das zu viel. Der Konzern wäre bereit, maximal 30.000 Euro zu zahlen. Allerdings versicherte der Konzern, dass er den Unfall bedauere.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Firma, Zahlung, Schmerzensgeld, Arbeitsunfall, Jülich
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2011 10:12 Uhr von KamalaKurt
 
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.... ist ein leben lang behindert, bekommt ein bischen arbeitsunfähigkeitsrente während sich die herren direktoren, die taschen voll stopfen. das ist unsere heutige 3 klassengesellschaft.
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31.08.2011 10:30 Uhr von Perisecor
 
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31.08.2011 11:55 Uhr von sandokano2001
 
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@ perisecor: Schwachsinniger, dummer und überflüssiger Kommentar...

[ nachträglich editiert von sandokano2001 ]
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31.08.2011 20:18 Uhr von Perisecor
 
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@sandokano2001: Nein. Wenn der Mitarbeiter aufgrund eigener Nachlässigkeit in diese unglückliche Lage kam, dann kann die Firma da wenig dafür - und da er seit mehreren Jahren klagt und selbst jetzt ein Gericht lediglich einen Vergleich angeregt hat, sieht es nicht so aus, als ob Mondi hier definitiv schuld an irgendwas wäre.

Ich kenne natürlich die Gerichtsakten nicht und kann mich nur an das halten, was hier und in anderen News/Quellen zu finden ist.

Daraus ergibt sich aber, dass ich aufgrund meines Schnupfens ähnliche Ansprüche gegen Mondi habe - nämlich keine.


Schwachsinnig und überflüssig ist es hingegen zu glauben, eine Firma müsse zahlen, nur weil der Unfall dort geschah.
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31.10.2011 20:15 Uhr von TheRoadrunner
 
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blöde Frage: Ist es bei Arbeitsunfällen nicht Aufgabe von den entsprechenden Versicherungen, den Arbeitnehmer zu entschädigen? Die Firma ist da nach meinem Verständnis nicht in der Pflicht.
Freiwillige Zusatzleistungen wären natürlich nett, sind aber eben freiwillig und damit nicht einklagbar.
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31.10.2011 20:45 Uhr von Perisecor
 
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@ TheRoadrunner: Eine Versicherung zahlt bei bestimmten Voraussetzungen unter Umständen nicht.

Bei groben Sicherheitsvertößen wäre das z.B. der Fall.

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