31.08.11 06:38 Uhr
 1.954
 

Studie: Niedriglohn oftmals nur Einstiegsgehalt

Das Institut für deutsche Wirtschaft (IW) veröffentlichte eine Studie, wonach Billiglöhner häufig den Aufstieg in die Normalverdienerklasse schaffen würde. So schaffen ca. 25 Prozent der Billiglöhner den Aufstieg, wogegen nur 4,8 Prozent der Normalverdiener zu Billiglöhnern werden.

Für Arbeitslose seien Billiglöhne nur der Einstiegsgehalt. Wer nicht arbeite, würde somit den Aufstieg verpassen, so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Dagegen kritisiert die Gewerkschaft Ver.Di die Statistik heftig. "Die Studie sei irreführend und schönfärberisch", so der Wortlaut des Ver.Di-Geschäftsführers Frank Bsirske. Die anderen 75 Prozent habe man in der Statistik absichtlich in den Hintergrund gestellt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Gehalt, Statistik, Lohn, Niedriglohn
Quelle: nachrichten.rp-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Abartig: Deutschland und Tschehien streiten wegen Kindersex!
Werkstattkette A.T.U entgeht der Firmenpleite - Einigung mit Vermietern
Nicht chic: Aggressive Steuervermeidung durch Inditex (Zara-Modekette)

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.08.2011 06:38 Uhr von azru-ino
 
+16 | -1
 
ANZEIGEN
Also lieber Hubertus, wie erklärst du die Aussage der Ver.DI? Kann es sein, dass es doch nicht so viele Idioten gibt, die sich selbst versklaven?
Kommentar ansehen
31.08.2011 07:47 Uhr von supermeier
 
+21 | -0
 
ANZEIGEN
Natürlich ein Einstiegslohn: in Hartz IV.
Kommentar ansehen
31.08.2011 08:01 Uhr von Djerun
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
arbeitgebernahen Initiative sagt doch alles

aber ich muss zugeben, den aufstieg in den normalverdienerbereich gibt es, aber nie und nimmer 25%
eher 5-10% würde ich als realistisch ansehen
Kommentar ansehen
31.08.2011 08:01 Uhr von BalloS
 
+15 | -1
 
ANZEIGEN
Glaubt der wirklich: selber, was er da schreibt ???

25% !!!! Das ist ein Viertel. Von 100 Billiglöhner sind das 25 !!! Was ist den restlichen 75, die wohl die deutliche Mehrheit sind ???

Die sind entweder ganz raus und arbeiten dann gar nicht mehr, was natürlich die Statistik auch beschönigt, da sie dann keine Billiglöhner mehr sind, oder sie arbeiten immernoch für einen Hungerlohn und müssen nebenbei mit Hartz IV aufstocken.


Warum sind so viele Menschen nur sie realitätsfremd ? Warum kann nicht einmal einer sagen, wie es wirklich steht ? Dann würden wir sehen, dass wir im Verhältnis nicht wirklich besser dastehen, als die Menschen in irgendwelchen Dritte-Welt-Ländern.
Kommentar ansehen
31.08.2011 08:31 Uhr von achjiae
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
"Niedriglohn OFTMALS nur Einstiegsgehalt": "wonach Billiglöhner HÄUFIG den Aufstieg in die Normalverdienerklasse schaffen würde"

Also eine Chance von 25% ist also viel....

Hinzu kommt, dass die Anzahl der Normalverdiener wohl noch höher ist, als die Anzahl der Billiglöhner. Würde es also 5 mal so viele Normalverdiener wie Billiglöhner geben, so würden die 4,8% die in den Niedriglohnsektor absteigen, die 25% die in den Normalsektor aufsteigen ausgleichen.
Kommentar ansehen
31.08.2011 08:43 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
Autor: Guck mal auf den Absender der Studie: Das Auftrags"gutachten" ist ein Hohn - es wurde natürlich wieder mal vom mächtigen Lobbyverband INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)ür teures Geld wunschgemäß erstellt, und an die üblichen verdächtigen Medien zwecks Verbreitung an die leichtgläubige Masse verteilt. In der INSM versammeln sich so ziemlich alle neoliberalen Hardliner, die Deutschland aufzubieten hat, z. B. Silvana Koch-Mehrin, Hans Olaf Henkel, Wolfgang Clement). Wunschziel der darin versammelten Unternehmenslobbyisten wäre die Rückkehr zur Versklavung der Gesellschaft.

Initiativen wie der INSM ist es zu verdanken, dass Deutschlands breite Masse dank seiner neuen "Wettbewerbsfähigkeit" (böse Zungen sagen aggressives Lohn-, Sozial- und Rentendumping) immer ärmer werden - auf der anderen Seite die Finanzcasinos brummen wie nie - und die leichtgläubige Masse fortan auch noch für Transferzahlungen gerade zu stehen hat, da Handelskrieg in einem geschlossenem Währungsraum sinnbefreit ist und bleibt.

Die Losung des INSM lautet auch: Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren. Kurzum: Das sind ganz sicher nicht Deine Freunde, wenn Du es nötig hast, hier mit solchen Meldungen auf Shortie-Jagd zu gehen.

Diese Meldung des INSM ist ein klassisches Beispiel für Hirnwäsche - für ihren Ursprung und ihre Verbreitungswege bis hin zum Endverbraucher - in diesem Fall stellst Dich in den Dienst, diesen Mist für ein paar Shorties oder Klicks auch noch mit zu verbreieten und somit unter unkritische Menschen zu bringen.

Letztlich schadest Du Dir damit aber selbst.
Man kann Usern wie Dir nur dringengst raten, das Medium zu wechseln (BILD-Abo kündigen) und etwa künftig auf nachdenkseiten.de zu wechseln.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen
31.08.2011 09:00 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
PS: Studie wurde pünktlich abgeliefert: Im Übrigen wurde die Studie mal wieder pünktlich zur koalitions- und parteiinternen Richtungsdebatte in Sachen Mindestlohn-Diskussion abgeliefert.

Alleine deswegen sollte so manchem unkritischem Leser solcher News schon die Alarmglocke läuten.

Das ist Lobbyisten-Arbeit vom Feinsten. Ein Gutachten jener 5%-Elite, die vom propagiertem "XXL-Aufschwung" profitiert hat, während die meisten Normalbürger wieder ein Stück ärmer wurden und fortan auch noch Europa-Zeche für diese Verarmungspolitik zahlen.
Kommentar ansehen
31.08.2011 09:35 Uhr von verni
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Ach Leute: was werden wir hier verarscht, es ist schlimmer wie in der DDR mit der Verarscherei und was einem hier so aufgetischt wird. Einstiegslohn???? Die meissten Menschen wissen nicht mehr wo oben und unten ist und müssen aufs Amt rennen, weil sie mit ihren Lohn aufstocken müssen....das hat nix mit Einstieg zu tun.

Wird höchste Zeit dass es richtig böse kracht...
Kommentar ansehen
31.08.2011 09:53 Uhr von stitch
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
31.08.2011 11:14 Uhr von artefaktum
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Typisches INSM Doppeldenk: "Wer nicht arbeite, würde somit den Aufstieg verpassen"

Der Aufstieg in den Abstieg. Doppeldenk vom Feinsten.
Kommentar ansehen
31.08.2011 11:16 Uhr von Floxxor
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ok was man aus den Zahlen macht ist das eine,(also ob man sie z.B. fälscht), aber zu behaupten, es sei vorzeigenswert, wenn 1 von 4en in einen richtig bezahlten Beruf kommt, grenzt ja schon an Klassendenken à la: ´Der Pöbel kann froh sein, wenn wir ihm eine Chance geben.´

Die sollten mal nicht vergessen zu erwähnen, dass es mal eine Zeit gab - ja unvorstellbar - in der man mit normalem Gehalt angefangen hat, da waren es 100%, die vernünftigen Lohn bekommen haben. Durch so etwas werden Arbeitslosenstatisktiken vielleicht schöner, aber Hartz4-Empfänger(Aufstocker) gibt es dadurch immer mehr,
nur schickt man jetzt hart arbeitende Leute noch abends zum Amt, und das obwohl ihr niedriger Lohn oft noch nicht einmal etwas mit der wirtschaftlichen Situation der Firma zu tun hat.
Auch wenns ein populistischer Satz ist, aber:
Leiharbeit etc. ist subventinierte Lohndrückerei.


Edit: Achja ´+´ für die News, weil gut geschrieben und weil auch Ver.Di zu Wort kam.

[ nachträglich editiert von Floxxor ]
Kommentar ansehen
31.08.2011 11:45 Uhr von Marie52
 
+0 | -14
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
31.08.2011 12:11 Uhr von artefaktum
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@Marie52: "wenig Geld ist kein Grund, nicht hart zu arbeiten"

Und wieso soll umgekehrt gelten, dass man für wenig Geld viel Arbeitskraft verlangen kann?
Kommentar ansehen
31.08.2011 12:56 Uhr von Draco Nobilis
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@Marie52: Wirklich?

Ok, dann schlage ich vor dein AB kündigt dich und stellt dich für 50% weniger Lohn wieder ein.
Weil, sagst ja das weniger Lohn kein Grund ist nicht zu arbeiten.

Wenn du geistig noch tiefer fliegen würdest, dann würdest du unter der Erde fliegen! Man wie mich solche *** ankotzen.

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
Kommentar ansehen
31.08.2011 12:56 Uhr von Bettine
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Einstiegsgehalt? "Studie: Niedriglohn oftmals nur Einstiegsgehalt"...
... für die nächsten 40 Jahre!!!
Kommentar ansehen
31.08.2011 13:23 Uhr von neminem
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@BaronMünchhausen: "Diese Meldung des INSM ist ein klassisches Beispiel für Hirnwäsche - für ihren Ursprung und ihre Verbreitungswege bis hin zum Endverbraucher - in diesem Fall stellst Dich in den Dienst, diesen Mist für ein paar Shorties oder Klicks auch noch mit zu verbreieten und somit unter unkritische Menschen zu bringen.

Letztlich schadest Du Dir damit aber selbst.
Man kann Usern wie Dir nur dringengst raten, das Medium zu wechseln (BILD-Abo kündigen) und etwa künftig auf nachdenkseiten.de zu wechseln."

Sehe ich nicht so, da aus seinem Kommentar eindeutig seine Einstellung zu diesem Thema herauskommt. Und ohne diese Nachricht würden viele Menschen nicht wissen, was die INSM so treibt und wie sie einzuordnen ist. Man kann ihm also nur danken für diese Aufklärung. Zumal das spannende eh die Diskussionen unter den den News sind.
Kommentar ansehen
31.08.2011 14:12 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@marie52: viel geld ist kein grund hart zu arbeiten! :P

wer später kommt, darf früher gehen... usw.
Kommentar ansehen
31.08.2011 15:37 Uhr von Schaumschlaeger
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Wenn es gerade mal ein Viertel der unterbezahlten Arbeiter es schafft im Verlaufe der Berufstätigkeit einen normalen Lohn zu erhalten, würde ich wirklich nicht von oftmals reden. Das Statement, wer nicht arbeite verpasse seine Chance, kann man eigentlich nur als reinen Hohn interpretieren, aber solche Aussagen sind ja aus solchen Kreisen auch nichts wirklich Neues.

Wieviele Normalverdiener gibt es eigentlich in Deutschland? Dazu habe ich im Internet leider keine Zahlen gefunden, ausser dass es ca. 32. Millionen Berufstätige Menschen gibt von denen zwischen 6 und 7 Millionen zu den Billiglöhnern zählen. Das wären laut Studie zwischen 1,5 und 1,75 Mio die den Sprung schaffen auf bis zu 25 Millionen "nicht Geringverdienern", von denen 4,8 % im Gehaltsgefüge abrutschen. Darauf kann sich wohl jeder selber einen Reim machen....

Refresh |<-- <-   1-18/18   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Moschee-Anschlag in Dresden: Pegida-Redner festgenommen
One Finger Challenge - die besten Nacktbilder aus dem Nackttrend
Lettland: Sex am Freiheitsdenkmal - Touristenpaar muss 250 Euro Bußgeld zahlen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?