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Studie: Korrupte Länder gehen häufiger pleite

Forscher der TU Chemnitz haben in einer Studie herausgefunden, dass der Hauptgrund für einen Staatsbankrott zu 85 Prozent Korruption ist.

Die Forscher führten dazu eine Skala ein, die den Korruptionsgrad eines Staates darstellen kann. Ein weiterer Faktor ist die Wahrscheinlichkeit auf Umschuldung, die ein Staat besitzt.

Griechenland sei nach Ansicht der Forscher das beste Beispiel für einen korrupten Staat, das in etwa so korrupt wie Thailand sei. Irland dagegen würde zu jenen 15 Prozent der Pleitestaaten gehören, die sich wegen falscher wirtschaftlicher Maßnahmen verschuldeten und nicht wegen Korruption.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Studie, Griechenland, Korruption
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 21:48 Uhr von Katzee
 
+6 | -0
 
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Tja, warum wohl? In korrupten Staaten werden kaum Steuern, Gebühren, Abgaben an den Staat gezahlt, da die "Staatsdiener" vor dem Staat die Hand auf halten, d.h. Steuerhinterziehung wird zum "normalen Geschäft". Sämtliche staatlichen Einnahmen laufen größtenteils an den staatlichen Kassen vorbei in "private Hände", die angeblich dem Staat dienen.

Hier müssen wir uns fragen, wie korrupt unsere EU-Politiker sind. Dass in Griechenland Korruption an der Tagesordnung war - noch bevor das Land in die EU-Währungsgemeinschaft aufgenommen wurde - war bekannt. Trotzdem wurde die gefälschte griechische Staatsbilanz (ganz offensichtlich gefälscht) nicht von den EU-Politikern beanstandet? Wer hat hier auf EU-Ebene die Hand aufgehalten?
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30.08.2011 21:51 Uhr von Pils28
 
+2 | -2
 
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Ich denke eher, dass Armut zu Korruption: führt. Wem es gut geht, der riskiert nicht so einfach seine Position für ein wenig Kleingeld. Aber wie herum man es interpretiert ist jedem sein.
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30.08.2011 21:52 Uhr von BoscoBender
 
+0 | -0
 
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Logisch? Wie man es anstellt und wie weit es verbreitet ist zählt.
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30.08.2011 21:59 Uhr von Pilot_Pirx
 
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und deswegen: wird´s bei uns auch bald eng werden...

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