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Politikwissenschaftler: Politiker unfähig richtige Entscheidungen zu treffen

In der Tageszeitung "Neues Deutschland" wirft Politikwissenschaftler Peter Grottian der Regierung vor, sie könne keine Finanzkrisen-Management führen.

Viele Politiker würden wahllos Entscheidungen treffen und das gesamte Ausmaß ihrer Entscheidungen nicht erkennen. Sie würden angeblich "mit verbundenen Augen abstimmen", so Grottian.

Die Rettungspakete werden unter anderem auch nicht von Dritten, wie zum Beispiel vom Parlament, untersucht, so das Fehler im Nachhinein entdeckt werden könnten. Stattdessen werden Rettungspakete von ranghohen Politikern einfach unterschrieben und verabschiedet.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Politiker, Finanzkrise, Management
Quelle: www.haschcon.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 20:10 Uhr von Exilant33
 
+54 | -0
 
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Um sowas zu "erkennen" braucht es keine Wissenschaft/ler^^

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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30.08.2011 20:28 Uhr von Katzee
 
+27 | -0
 
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Wer Pöstchenjägern: anstatt kompetenter Leute ihr Ressort per Parteibuch zuweist, braucht um die eigene Führungsposition nicht zu bangen. Das hat Kohl so gemacht, das hat Schröder so gemacht und Merkel sorgte auch schon dafür, dass kompetente (nun Ex-) Mitarbeiter nicht an ihrem Stuhl rütteln können.
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30.08.2011 21:38 Uhr von Un4given
 
+6 | -0
 
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Wer: hätte das gedacht?
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30.08.2011 21:40 Uhr von meisterthomas
 
+10 | -0
 
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Mehrheitsunfähig: Politiker, Volk und Wirtschaftswissenschaftler unfähig richtige Entscheidungen zu treffen?

Es kann keine richtigen Entscheidungen geben, solange keine Übereinkunft darüber besteht, für wen diese Entscheidungen richtig sein sollen. Und an diesen Konsens fehlt es vor allem in unserer Gesellschaft selbst.

Nimmt man die hier in Shortnews geäußerten Meinungen als ein Beispiel für die politische Willensbildung in Deutschland, dann sieht man auch wie kurzlebig und oberflächlich sie ist. Gleiches gilt sicher auch für unsere Medien, hinzu kommt dass diese meistens auch Interessen gesteuert sind.

Aber selbst wo gemeinsame Interessen bestehen, widersprechen sich eingefleischte Weltbilder und Meinungen. Das heißt der Dialog entgleist in sinnlosen Streit. In unserer Streitkultur geht es kaum mehr um Übereinkunft und Inhalte, sondern vielmehr um Selbstdarstellung, wie es auch fast jede Fernsehdiskussion zeigt. Ja diese werden offensichtlich zum Zweck schizophrener Vielfalt moderiert.

Demokratie braucht Streit, aber keine Streitkultur die sich selbst zerfleischt. Denn dann können wir nur noch mit den Füssen entscheiden und müssen den Mächtigen hinterher Trotteln.
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30.08.2011 22:16 Uhr von sicness66
 
+2 | -1
 
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Achtung! Achtung! Ich würde lieber nichts positives über Grottian schreiben. Er wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Im Sinner der Meinungsfreiheit einfach systemkonform antworten, damit es keinen Verdacht gegen subversive Kräft gibt.
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30.08.2011 22:42 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -5
 
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So so: die Tageszeitung "Neues Deutschland" hat also einen Politikwissenschaftlicher aufgetrieben, der der aktuellen Regierung vorwirft kein Finanzkrisen-Management zu beherschen.

Ob das was damit zu tun hat, dass die "Neues Deutschland" eine Tageszeitung von "Die Linke" ist, früher auch das Sprachrohr der SED und der PDS?

Ach, bestimmt nur Zufall...
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30.08.2011 22:47 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -0
 
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Muss an den Wissenschaftler liegen die solche unbrauchbaren - uns seit 10 Jahren jedem Bürger bekannte "Endeckungen" machen .....
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30.08.2011 22:50 Uhr von DTaucher
 
+7 | -0
 
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@Jimboooo: Genau meine Meinung!

Deutschland könnte es "extrem" viel besser gehen bzw. es könnte viel besser regiert werden!

Ich als LKW und BUS Fahrer würde ja auch keinen Job als Unternehmensberater bekommen weil mir dazu einfach die Kenntnisse fehlen und die Erfahrung!

Dann einen Mediziner als Wirtschaftsminister? o.O

Was kommt später?
Ein Landwirt als Aussenminister?
Wobei ich hiermit ausdrücklich NICHT den Beruf des Landwirtes schlechter reden will!
Im Gegenteil ohne diese Menschen würden wir verhungern!


Was in Deutschland passieren muss :
FÄHIGE Leute (ok die sind aktuell wirklich nicht zu finden) in Ministerien berufen welche sich auf dem Gebiet auskennen!

Keine Politik mehr gegen das Volk (anders KANN ich es als Aussenstehender welcher nicht in der BRD wohnt nicht ausdrücken wenn ich sehe was gerade da abläuft)

Politiker welche gegen den Eid welchen sie geleistet haben verstossen (Verfassungsfeindliche Aussagen/Gesetze/Forderungen etc anklagen!
Ein Minister welche Kompetenzen welche eigentlich vom Bundestag/Bundesrat ausgeübt werden müssen in andere Hände legen will (EU) KANN nicht seinem Eid Folge leisten!

Das gilt übrigends genauso hier in Luxemburg wo gerade der selbe Mist passiert!
Also nicht als persönliche Kritik aufnehmen ;)

Wenn DAS geschafft wäre würde es Deutschland wieder besser gehen oder um realistisch zu bleiben :

Deutschland hätte die Chance mit leichten Verletzungen aus den aktuellen Krisen herauszulommen!

Ihr habt KnowHow und produktive/fleissige Arbeiter/Angestellte etc.
Made in Germany ist auch Heute noch gefragt.

Ich habe mich z.B trotz des Preises für einen Deutschen Wagen entschieden (Marke spielt keine Rolle).
Da weiss ich,dass wenigstens Deutsche Ingenieure mitgearbeitet haben! (Produziert wird ja im Ausland meistens).

Also : Lasst euch nicht verarschen ;)

MFG aus Luxemburg
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31.08.2011 00:24 Uhr von gurrad
 
+1 | -3
 
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Saudumm ist das wohl geringste was man dazu bemerken könnte...
Politiker gehören ladungsweise verbrannt, egal welcher Partei.
Die Familien ebenfalls dazu.

[ nachträglich editiert von gurrad ]
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31.08.2011 01:21 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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*hust*: Will ja keinem auf die selbstgerechte Parade pinkeln, wo man schon dachte, das einem ein "Wissenschaftler" die lang gepflegte Meinung bestätigt hat....

...aber: Was sonst sollte der Vorstand des "wissenschaftlichen Beirats" von Attac wohl sonst äussern? Das wäre ungefähr so, wie wenn man eine News draus machen würde, das ein Veganer Steaks doof findet.
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31.08.2011 01:56 Uhr von Twaini
 
+4 | -0
 
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tja also ich brauchte keinen Wissenschaftler um zu erkennen, absolut horrend Bezahlt und dumm wie Brot, aber hauptsache Steuergelder abkassieren und immer auf den schwächsten rum kloppen,das nämlich das einzigste was die wirklich können.
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31.08.2011 04:30 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -0
 
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Kompetenz ist nicht gleich Verantwortung: Ihr verwechselt Kompetenz mit Verantwortung. Aber Kompetenz ist weder ein Garant noch Voraussetzung für Verantwortung. Womit ich wieder bei der Frage bin, Kompetenz und Verantwortung für wen und was. Denn gerade daran scheiden sich die Geister.

Die Rahmenbedingungen möglicher Realpolitik sind durch die Globalisierung unserer Finanzwirtschaft nahezu festgelegt. Und dieser Rahmen verengt sich zunehmend zwischen Staatsbankrott – Ausbeutung und Ausgrenzung. Aber das will uns natürlich kein Politiker sagen und kein Bürger wahrhaben.

Also kotzen wir uns hier aus, rufen nach kompetenten Rattenfängern und stecken den Kopf schnell wieder in den Sand unserer Alltagssorgen.

Das eigentlich Konstruktive, die Diskussion darüber bleibt aus, oder geht schlicht weg unter.
 

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