30.08.11 17:51 Uhr
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Papstbesuch in Deutschland: Höhe der Kosten bislang unklar.

Papst Benedikt XVI. wird während seines ersten Staatsbesuches Deutschlands in der Zeit vom 22. bis 25. September diesen Jahres mehrere Städte besuchen, um dort seine Predigten und Messen abzuhalten. Auf dem Routenplan stehen Freiburg, Berlin, Erfurt. Der Besuch wird einige Millionen Euro kosten.

Welche endgültige Summe Deutschland aufbringen muss, ist trotz längerer Zeit feststehender Planung bis jetzt unklar. Eine offizielle Regierungsanfrage der Linken hierzu brachte auch keine neuen Erkenntnisse.

Die katholische Kirche zahlt circa 30 Millionen Euro, unterschiedlich verteilt auf die drei einzelnen Bistümer. Diese sind für die Gestaltung der Infrastruktur zuständig. Für die Sicherheit sind die besuchten Bundesländer zuständig und tragen die Kosten für den Einsatz mehrerer Tausend Polizisten.


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WebReporter: sleipnir67
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Kosten, Papst, Höhe
Quelle: www.news.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 17:51 Uhr von sleipnir67
 
+5 | -2
 
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Die katholische Kirche könnte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch die Gesamtkosten tragen. Letztlich, warum sie es nicht macht, bleibt ihr Geheimnis.
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30.08.2011 18:29 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -1
 
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wieso sollte sie: wenn andere quasi drum betteln zahlen zu dürfen...
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30.08.2011 18:30 Uhr von SNnewsreader
 
+8 | -2
 
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In Freiburg wird das über 10 Millionen kosten: Abgesehen von zugeschweisten Gullideckeln, Begehbarkeit des Flugplatzgeländes (Naturschutzgebiet, muss danach wieder rückgebaut werden), 4000 Polizisten, ein komplettes Ärzteteam nur für den Papst, Total Sperrung vom Bahnhof und Teile der Innenstadt, hunderte Sanitäter usw. usw. Alleine der Weg zum Krankenhaus wird gesondert gesichert und Ein komplettes Team steht nur für ihn bereit. 24h rund um die Uhr.

300.000€ entfallen mindestens auf die Stadt, das Land etwa 5 Millionen. Aber hier wurde das Seeparkfest abgesagt, weil die Müllentsorgung 10.000€ kosten würde. Da hätten allerdings alle Menschen etwas von und nicht einige paar Anhänger von Sekten.

Wie viele Nahrungsmittel hätte man dafür in die 3. Welt bringen können und das Massensterben von Kindern verhindern können. Wie viele Brunnen hätten für frisches Wasser gebohrt würden können.
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30.08.2011 19:30 Uhr von sleipnir67
 
+2 | -1
 
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Bin gespannt. Was uns der "Spaß" im Ganzen kostet.
Das wird man ja hinterher wissen. Und das mal in´s Verhältnis gesetzt, zu dem, was die Kirche bezahlt. Wenn die überhaupt ihre zahlen veröffentlicht.
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30.08.2011 19:55 Uhr von ZzaiH
 
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hmm: mal etwas rumgeguckt - der mehrtägige besuch des papstes in spanien kostete 50mio - das wird hier ähnlich sein!
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30.08.2011 20:41 Uhr von psycoman
 
+1 | -3
 
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@Vorredner: Wie wieder allen der Geifer aus den Mundwinkeln läuft.

Meine Güte, es ist zwart unschön, was dieser Besuch kostet und welcher Aufwand getrieben werden muss, aber Staatsbesuche kosten nuneinmal Geld.

Der Papst ist neben dem Obehaupt von knapp einer Milliarde Katholiken auch noch Staatsoberhaupt des Vaticanstaates. So ein absoluter Monarch hat eben ein paar Ansprüche. :-)

Für den US-Präsidenten werden auch quasi ganze Städte gesperrt.

Es ist eben so, dass viele Leute den Papst sehen wollen, also muss für Sicherheit, medizinische Versorgung und Platz et cetera gesorgt werden.

[ nachträglich editiert von psycoman ]
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30.08.2011 22:56 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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@nokia: " Ahjaaaa.....Hmmm
Nur dass dieser Führer einer Sekte angehört und vertritt, die X-mal mehr Menschen im Laufe der Jahrhunderten auf dem Gewissen hat, (selbst heute noch) als 10 Hitler zusammen....."

Sicher richtig, aber in letzter Zeit wurden doch deutlich weniger Leute wegen Ketzerei durch die Inquisition gefoltert oder ähnliches. Religionen und deren Institutionen scheinen leider sehr lange zu brauchen um sich der aktuellen Zeit anzupassen.

Die Verbechen der Kirche dürften natürlich nicht vergessen werden, aber dies dem Aktuellen Chef vorzuhalten finde ich auch nicht richtig. Da gibt es sicher genug aktuelle Verfehlungen auf die man sich konzentrieren könnte.

"Was mich ankotzt: Bei irgendwelche Naziaufmärsche wird kräftig dagegen demonstriert (was auch richtig ist), weil Hitler und Konsorten ach-so-böse waren. Aber dem Papst, der das Oberhaupt der Kirche ist, die in all den Jahrhunderten hauptsächlich nur Tod und Elend gebracht haben, die Kindesmißbrauch an tausenden unschuldigen Kinder begangen und unter den Teppich kehrten, wird so frenetisch zugejubelt?"

Nun, Menschen haben eben unterschiedliche Meinungen. Viele Jubeln wohl einfach wegen den positiven Aspekten der Kriche dem Papst zu. Auch wenn man Religon nicht mag und die Anhänger für dumm hällt, gibt es doch auch objektiv wohl nicht nur schlechte sondern auch gute Eigenschaften einer Religion, oder?

Naja, Nazis jubeln auch oft noch Hitler zu. Ob der Mann nun bejubelnswert ist, ist doch mindestens strittig.

"Einem Massenmörder, der seinen Gläubigen verbietet, Kondome beim Sex zu nutzen, obwohl er weiß, dass AIDS eine gefährliche, sich schnell verbreitende Krankheit ist?"

Wann hat denn der Papst seit Amtsantritt irgendwelche Massaker oder Völkermorde befohlen, um die Bezeichnung Massenmörder zu verdienen? Das habe ich vermutlich in meinem religösen Wahn übersehen, aber bitte klär mich auf.

Man kann den Papst für einen Idioten oder Dummschwätzer halten, aber Massenmörder.

Das Beispiel mit den Kondomen und Aids ist doch inzwischen so ausgelutscht, dass auch der letzte die Unsinnigkeit dessen erkennen müsste.

Wer so katholisch und papsthörig ist, dass er keine Kondome verwendet, sollte sich auch an die restlichen Vorgaben der Kirche halten, nämlich keinen Sex vor der Ehe und Treue in dieser.

Wenn jemand die beiden letztgenannten ignoriert, der kann dann nicht damit kommne, dass er ja Aids wegen des päpstlichen Kondomverbotes habe.
Unsinn, das hat er, weil er ohne Kondom wild herumgepoppt hat.

Ist doch ganz einfach. Entweder ich nehme Kondome, dann kann ich auch täglich mehrmals die Partner wechseln oder ich nehme keine, dann sollte man wohl eher auf langfristige Beziehungen mit Treue abzielen oder muss sich des Risiikos Aids zu bekommen und auch noch weiterzugeben bewusst sein. Das wäre aber dumm, also doch lieber Kondome.
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30.08.2011 23:10 Uhr von achjiae
 
+2 | -0
 
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Ihr habt beide Recht: Sicherlich ist die Katholische Kirche eine der Organisationen, die am meisten Leid über die Menschheit gebracht haben.

Und sicherlich ist die Katholische Kirche eine der Organisationen, die unmengen an Leid der Menschheit verhindert oder gemindert haben.

Die Kosten für den Besuch eines Staatsoberhaupts dieser Klasse sind in sofern gerechtfertigt, dass unmengen an Bürger sich darüber freuen es zu Sehen. Diverse öffentlich Veranstaltungen für beliebige Volksgruppen werden nicht viel weniger kosten.

Allerdings haben alle, die diesen Besuch für nicht gerechtfertigt halten, oder die einfach dagegen sind, das recht dagegen zu demonstrieren und genau das sollte auch getan werden.
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02.09.2011 14:33 Uhr von ManiacDj
 
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So Reich wie: die Kirche ist könnte der Staat das Geld lieber in die Bildung investieren was ja auch im Sinne der Kirche sein sollte aber naja...
Wie schon erwähnt ne Bank ist mehr Wert als der einfache Bürger.

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