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Fußball/Bundesliga: 50+1-Regel bleibt, Sonderregel fällt weg

Am heutigen Dienstag hat das Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entschieden, dass die 50+1 Regel bestehen bleibt und dass dafür im Gegenzug die Sonderregel für die Vereine Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg gestrichen wird.

Damit war Martin Kind, der Präsident von Hannover 96, mit seinem Änderungsantrag erfolgreich.

Nach diesem Urteil können jetzt alle Bundesligavereine mit Geldgebern zusammenarbeiten, die sich seit über 20 Jahren im Verein engagieren. Darüber hinaus erklärte das Schiedsgericht, dass die 50+1-Regel im Kern mit deutschem und europäischem Recht übereinstimmt.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Bundesliga, Regel, Finanzierung
Quelle: www.reviersport.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 15:31 Uhr von rheih
 
+8 | -1
 
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Die 50+1 Regel besagt, dass Investoren die Stimmenmehrheit bei Kapitalgesellschaften, in denen Fußballvereine ihre Profimannschaften ausgliedern, nicht übernehmen können. Ausnahme war bisher Leverkusen und Wolfsburg, da Werksmannschaften. Wenn Investor und Verein mehr als zwanzig Jahre zusammen geht es nach dem Urteil jetzt doch. Finde die Änderung nicht gut. Lediglich Hannover 96 war gegen die alte Regelung...
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30.08.2011 16:45 Uhr von dastiii
 
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Aha. "Hannover 96 war gegen die alte Regelung", ich bitte dich, Martin Kind war dagegen. Hannover 96 suggeriert, dass jeder, der etwas mit dem Verein zu tun hat, dagegen war. Außer Martin Kind wäre wohl nie jemand dagegen vorgegangen, hat also an sich herzlich wenig mit dem Verein zu tun.

Nichtsdestotrotz ist es einfach nur fair, dass Leverkusen und Wolfsburg keine Sonderstellung mehr haben. Ob das letztlich gut oder schlecht ist, wird man sehen.
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30.08.2011 19:15 Uhr von Brecher
 
+1 | -0
 
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Durch die 20 Jahre: werden wir hier wohl keine beliebigen Scheiche sehn, von daher sehe ich dem ganzen gelassen entgegen. Wer sich 20 Jahre engagiert, dem wird man wohl vertrauen können, dass er den Verein nicht einfach als Spielzeug betrachtet und fallen lässt.
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31.08.2011 00:11 Uhr von Doktor_Kommentar
 
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Alles Eigennutz Ist doch klar was der Kind will: Hannover und AWD
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31.08.2011 00:55 Uhr von CardiBa75
 
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Das: ist doch nur gerecht, gleiches Recht für alle. Womit haben Wolfsburg und Leverkusen sich denn diese Sonderegelung verdient? Die Aussgliederung der Lizenspieler des VFL Wolfsburg z.b. fand erst 2001 statt, 90% der Anteile der GmbH hielt seitdem VW (seit 2007 100%). Wolfsburg ist somit eine Tochter der VW AG. Schön und gut, aber warum sollten andere Vereine das dann nicht auch machen dürfen? Beispiel Hoffenheim: Dietmar Hopp ist bekanntlich nicht seit 1899 Hauptsponsor von Hoffenheim, hält aber mehr als 99% des Stammkapitals des Vereins, verzichtet aber völlig uneingennützig auf eine Stimmenmehrheit im Verein. Das Sagen hat er aber dennoch und offensichtlich im Verein (siehe Rangnick-Entlassung).
Prinzipiell bin ich gegen eine mehrheitliche Sponsorenbeteiligung, aber gegen Ausnahmeregelungen bin ich nochmehr. Wie gesagt, gleiches Recht für alle.
Ich bin mal gespannt, wann SAP Mehrheitseigner der TSG wird.

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