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"World of Warcraft": Buch über die Reise in die Spielsucht und zurück

Durch seine Leidenschaft für "World of Warcraft" drängte sich der US-Autor Ryan Van Cleave selbst immer weiter an den Rand des realen Lebens. Teilweise bis zu 60 Stunden in der Woche verbrachte er vor dem PC, tauschte echtes Geld in virtuelles, um immer "noch was Besseres" zu besitzen.

Dass seine Frau von seiner Sucht angewidert war, interessierte ihn nicht. Freunde und Arbeitskollegen sagten sich vom ihm los, doch er fand halt im Spiel, trotz Jobverlust. Getrieben durch Schlafmangel und Depressionen wollte er seinem echten Leben ein Ende setzen.

Erst als er bereits auf der Brücke stand und springen wollte kam ihm die Einsicht. Er ging heim, um "World of Warcraft" von seinem PC zu löschen. Über diese Erfahrungen hat er nun ein Buch geschrieben. Obwohl er sich bereits vier Jahre von dem Spiel los gesagt hat, träumt er seine Charaktere.


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WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Sucht, World of Warcraft, Spielsucht
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 15:30 Uhr von A1313
 
+15 | -7
 
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nuja: Ich kam davon auch los, nach mehreren Jahren wohlgemerkt, allerdings ohne Selbstmordversuch und ohne Selbstpräsentation bei der BILD... nuja :-)

Man kann ALLES übertreiben ... solange man es will.

Witzig find ich noch den Name des Autors in Bezug zur News :)

[ nachträglich editiert von A1313 ]
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30.08.2011 15:34 Uhr von NGen
 
+6 | -6
 
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naja: das sind immer wieder so ein paar fälle unter mittlerweile 10 oder 11 millionen abonnenten?
die schicksale auf das spiel zu münzen halte ich für nicht ganz richtig, denn die argumentation ist dieselbe, als würde jemand wieder amok laufen und dann alle counter-strike-spieler in eine ecke gestellt. und rein zufällig immer zuerst von jener quelle, die hier über das buch zu berichten weiß.
sollte man bedenken, dass 99% sich nicht auf brücken stellen, nur weil daheim bestimmte sachen installiert sind. deshalb sehe ich hier nur geldmacherei.
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30.08.2011 16:14 Uhr von frazerelite
 
+5 | -16
 
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30.08.2011 16:15 Uhr von Muu
 
+4 | -19
 
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30.08.2011 16:34 Uhr von moegojo
 
+10 | -4
 
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Erst als er bereits auf der Brücke stand: schisser oder aus PR gründen dazu erfunden....
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30.08.2011 16:47 Uhr von Floppy77
 
+5 | -2
 
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Van Cleave? Van Cleef? Vielleicht sollte er den Namen ändern lassen.

Wäre er nicht von WoW abhängig geworden, dann bestimmt von etwas anderem.

Und warum muss jemand der angeblich 60 Stunden in der Woche davor hängt noch Gold für Kohle kaufen?

BLÖD-Zeitung halt...
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30.08.2011 17:34 Uhr von Randall_Flagg
 
+4 | -2
 
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Zyzz: Wenn überhaupt sollte man für sowas als positives Beispiel oder gar als Vorbild den User Zyzz nehmen. Was er geleistet hat war einfach nur großartig. Er war 2009 nur ein kleiner, dürrer Junge, der auf einem bekannten Imageboard rumhing, spielte durchgehend WoW usw. 2009 war er 19, wollte endlich eine Freundin haben und hat dann eingesehen, dass nur die gut durchtrainierten Typen die wirklich heißen Schlampen abkriegen. Was macht er? Schließt sich seinem Bruder an, der Trainieren geht, konsumiert Steoride, und 2011 sah er dann aus wie Arne zu seinen besten Zeiten. (Fragt mal Google nach "Zyzz" in der Bildersuche, ihr werdet staunen). Er hat dann alle seine Träume bezüglich Frauen erfüllt, und ist vor ein paar Wochen in Thailand tot aufgefunden worden. Herzversagen.
Alles in allem hat Zyzz gezeigt, dass man trotzdem noch von WoW loskommen und ein normales, gesundes leben führen kann. Daran sollte sich jeder ein Beispiel nehmen.
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30.08.2011 18:38 Uhr von muhukuh
 
+3 | -0
 
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@Randall_Flag: Er hat dann alle seine Träume bezüglich Frauen erfüllt, und ist vor ein paar Wochen in Thailand tot aufgefunden worden. Herzversagen.
Alles in allem hat Zyzz gezeigt, dass man trotzdem noch von WoW loskommen und ein normales, gesundes leben führen kann. Daran sollte sich jeder ein Beispiel nehmen.


Jupp ein gesundes Leben :D
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30.08.2011 20:15 Uhr von Randall_Flagg
 
+0 | -1
 
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muhukuh: Wenigstens einer, der meinen Sarkasmus verstanden hat ;) Die Geschichte ist aber btw. echt so passiert, die hab ich mir nicht ausgedacht.
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30.08.2011 20:23 Uhr von Speckter
 
+0 | -1
 
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Mann darf: Spielsucht nicht unterschätzen sei es Computer sei es Atomaten.

Die Industrie baut ja darauf das die Leute Süchtig werden und sie ruinieren.

Hier ein Video von yaoutube wo ein user gegen Merkur klagt:
http://www.youtube.com/...
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30.08.2011 21:46 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@frazerelite: Die Minderwertigkeitskomplexe der Spieler sind nicht Blizzards schuld.

Und nein ich spiele kein Wow, allerdings hab ich es mal gespielt 3 Monate ob den Öffis und dann nen paar Jahre Pause und nochmal 3 Monate aufm Freeshard.

Wow bringt auch ohne 24/7 was, nämlich Spaß am Spiel. Wenn man natürlich so einen kleines Ego hat das man immer das beste haben muss weil man sich sonst arm fühlt, dann muss man natürlich 24/7 spielen. Aber dann hat man ganz andere Probleme. Dann wird man sich immer und überall bestätigung suchen.Wenn es nicht WoW ist muss man halt ein besseres Auto fahren als alle anderen oder ein Iphone zum angeben haben.
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30.08.2011 22:55 Uhr von achjiae
 
+1 | -0
 
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Ich habe selber: einige Jahre WoW gespielt und bereue nichts. Ich habe viele tolle Leute kennen gelernt und mit dein ein oder anderen auch ein paar Bierchen zu viel getrunken ;) Ich habe auch tolle Mädels kennen gelernt und mit denen nicht nur Bier getrunken.

Wie Matthias1979 schon sagte. WoW wird zum kompensieren benutzt, wie jedes andere Hobby, aber viel extremer, da man mehr für sein Handeln "belohnt" wird.

Vielleicht weiss ich es auch einfach nicht besser, aber wer sich von WoW abhängig macht, der hatte schon vorher ganz andere Probleme im Leben "ausserhalb".

Das passt übrigens auch wunderbar zum Herrn (Edwin?) Van Cleave. Seine Frau ist ihm egal, seine Freunde wenden sich lieber ab, als der Sache mal auf den Grund zu gehen.
Für mich sieht das so aus, als ob die Ehe im Eimer war und er keine richtigen Freunde hatte. (Wenn es diesen Kerl überhaupt gibt....)

@Dracultepes
Du hast leider Recht -.-

[ nachträglich editiert von achjiae ]
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31.08.2011 02:02 Uhr von Twaini
 
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rofl: na die Quelle sagt doch alles oder?

Türlich kann zoggen süchtig machen, doch das entscheidet ein jeder selbst ob er sich treiben lässt oder die Bremse zieht, dafür braucht man kein Buch um nach zu lesen wie es dem ein oder anderen ergangen ist und schon gar nicht wenn Bild dafür Werbung macht.
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02.09.2011 12:24 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Jo Twaini: Werd mal erwachsen, lass dich vom Leben in eine Sackgasse führen und dann kannst nochmal so altkluge Sprüche bringen.
Suchterkrankungen sind nicht umsonst Krankheiten.
Die betroffenen brauchen Hilfe weil sie selber nicht davon los kommen.
Das schaffen nur die wenigsten.
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02.09.2011 14:31 Uhr von ManiacDj
 
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Tja wenn: das spaß macht soll er noch ein schreiben have fun..
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02.09.2011 14:51 Uhr von Blackfox87
 
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solls auch geben: so leute gibt es immer die sich viel zu sehr reinsteigern und alles verlieren. aber diese leute fühlen sich auch erst in den online spielen bestätigt und ernst genommen.

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