30.08.11 15:17 Uhr
 2.769
 

Diplomaten streiken, weil der Schweizer Franken zu stark ist

Mitarbeiter der portugiesischen Botschaft in der Schweiz haben ihre Arbeit auf Eis gelegt, weil der ihnen ausgezahlte Eurobetrag nicht ausreiche, um in der teuren Schweiz zu leben.

Innerhalb kürzester Zeit seien die Löhne um bis zu einem Drittel gesunken. Nun forderten die Diplomaten, dass sich das Außenministerium um dieses Problem kümmern sollte.

Nachdem sich die Eurozone stark verschuldete, hat die Schweizer Nationalbank mittels verschiedener Maßnahmen gesorgt, dass der Wert ihrer Währung steige. Allerdings ist dieser viel zu hoch geworden, wie sich mittlerweile herausstellte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, Währung, Franken, Schweizer Franken
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.08.2011 15:25 Uhr von Dodecanol
 
+29 | -0
 
ANZEIGEN
@azru-ino: Sag mal, hast du die Quelle eigendlich gelesen? Falls ja... SETZEN! SECHS!

Quelle:
"Der Franken hat wegen der Schuldenkrise in der Euro-Zone kräftig an Wert gewonnen - Mitte August erreichte er sogar fast eine Parität zum Euro, das heißt ein Euro war nur noch einen Franken wert. Da dies auch für die Schweizer Exportwirtschaft ein großes Problem ist, hat die Nationalbank des Landes interveniert und massiv frisches Geld in den Markt gepumpt. Dies zeigt erste Wirkung, der Franken verbilligte sich in den vergangenen Tagen deutlich, der Euro-Kurs lag am Dienstag zeitweise bei 1,18 Franken."

Shortnews:
"Nachdem sich die Eurozone stark verschuldete, hat die Schweizer Nationalbank mittels verschiedener Maßnahmen gesorgt, dass der Wert ihrer Währung steige. Allerdings ist dieser viel zu hoch geworden, wie sich mittlerweile herausstellte."

Der Schweizer Wirtschaft waere es lieber, der Franken wuerde wieder sinken, was die Notenbank versuchte zu erreichen indem sie die Geldmenge erhoehte um den Wert zu senken.

[ nachträglich editiert von Dodecanol ]
Kommentar ansehen
30.08.2011 15:40 Uhr von Marie52
 
+1 | -18
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
30.08.2011 16:36 Uhr von Marie52
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
Franken-Stärke meinte ich: nicht Schwäche
Kommentar ansehen
30.08.2011 16:47 Uhr von Elorius
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
@Marie52: Marie52, du verstehst das Wechselkursverhältnis nicht richtig. Wenn dein Sohn sich den Mercedes jetzt in Deutschland kauft, ist er noch "billiger", weil der CHF eine stärke Kaufkraft als bspw. vor einem Jahr hat. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass dein Sohn mehr für seinem Mercedes in Deutschland gezahlt hat, als er es jetzt müsste.
Kommentar ansehen
30.08.2011 18:32 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Bertelsmann-Blatt "Spiegel": Was soll der verarmte Deutsche in diesem Bertelsmann-Artikel lernen? Heißa, wie schön ist es doch mit der Lohn-, Sozial- und Rentendumpingpolitik in Deutschland sowie dem Euro vor die Hunde zu gehen.

Es muss als Schweizer einfach schrecklich sein, für einen Tageslohn einen halben Schleckermarkt in Konstanz oder Lörrach aufkaufen und billiger in der Karibik statt im heimischen Wallis urlauben zu können.

Mindestens genauso grausam dürfte es sein, sich als Schweizer Privatmann bei vier Euro Stundenlohn oder Hartz-IV (Ironie Ende) daheim vom eidgenössischen Supermarkt ernähren und wehrlos der Vermehrung seiner Altersversorgung zuschauen zu müssen. Oder aber für einen Schweizer Unternehmer ausländische Zulieferer in Schweizer Franken zu entlohnen.

Ich bin heilfroh, dass ich in der Eurozone lebe, keine Direktdemokratie herrscht und deshalb demnächst die "Gemeinschaftswährung" für Ackermann & Co. retten zu dürfen. Für diese Erkenntnis danke ich einmal mehr Bertelsmann.
Kommentar ansehen
30.08.2011 20:35 Uhr von Perisecor
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Baron-Muenchhausen: Zum Glück leben alle Schweizer an den Grenzen zu Nachbarnationen, vor allem Deutschland.

Und durch die endlosen Ressourcenvorkommen wie Öl, Gold und Diamant ist die Schweiz auch nicht auf ihre herstellende Exportindustrie angewiesen.

Wirklich gut, dass du das System so durchschaut hast. Du bist so clever, du könntest im Ortskreis Süd-west-Kleinbülow direkt Vizechefoberökonom der Linken sein.
Kommentar ansehen
30.08.2011 21:54 Uhr von verni
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Bullshit: wer die Fakten mal genau ansieht und mit demFinanzsektor zu tun hat weiss was hier für ein Blödsinn in die Völker gedonnert wird. Der Schweizer Franken ist eben nicht stark geworden sondern der Euro mega schwach. Wer sich z.B. mal die Goldcharts zum Schweizer Franken anschaut und diese Charts dann mit dem euro vergleicht, der wird spätestens dann feststellen dass vor allem den Euromenschen ein riesiger Bär aufgebunden wurde, denn der Franken ist nach wie vor der selbe, währen der Euro fast im Eimer ist...nach wie vor....die Menschen werden verarscht und machen schön weiter mit. Ich hoffe wir in Deutschland erheben bald mal das Wort und entledigen uns dieser Pestregierung die uns eines Tages den ganzen Kopf kosten wird.

Zur portugisischen Botschaft....geht Heim und lasst es eben bleiben!
Kommentar ansehen
30.08.2011 22:13 Uhr von Marie52
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@Elorius: Du hast keine Ahnung. Heute ist der Euro deutlich stärker als vor ein paar Wochen.
Kommentar ansehen
31.08.2011 07:46 Uhr von badnet
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Marie52: In den letzten Tagen ist nicht der Euro stärker geworden sondern der Schweizer Franken ist schwächer geworden, weil die SNB die Inflation in der Schweiz angekurbelt hat.
Kommentar ansehen
31.08.2011 17:31 Uhr von Elorius
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Marie52: Wenn die 52 für dein Geburtsjahr 1952 repräsentieren soll, hast du in deinem Leben wenig dazu gelernt.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?