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Angeblich 14 Millionen illegale E-Books: Trickst die Buchbranche bei den Zahlen?

Zwei Millionen Nutzer sollen 2010 23 Millionen E-Books heruntergeladen haben. 14 Millionen davon würden das Urheberrecht verletzen. So zumindest steht es in einer Studie, die von der Buch- und Musikbranche sowie der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen in Auftrag gegeben wurde.

Das Magazin "Der Spiegel" hat aber Zweifel, ob das so richtig ist. Besonders zwei Punkte stören: Erstens definiere die Studie kostenlos als illegal. So würden alle E-Books, die zum Beispiel von Tauschbörsen, Blogs oder Foren kommen als rechtswidrig - auch wenn sie eine eine offene Lizenz haben.

Zweitens nimmt "Der Spiegel" die Datenbasis genauer unter die Lupe. In einer ähnlichen Studie, ebenfalls von der GfK erstellt, habe es eine Million weniger Nutzer gegeben. Insgesamt sei das Downloaden von E-Books vor allem für Studierende, die Fachliteratur brauchen, interessant.


WebReporter: rgh23
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Studie, Buch, Daten, Branche, Zahlen, E-Book
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 14:09 Uhr von JesusSchmidt
 
+9 | -1
 
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anders: die haben wahrscheinlich die doktorarbeiten von guttenberg und konsorten runtergeladen - die sind doch voll von urheberrechtsverletzungen. :-)
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30.08.2011 14:35 Uhr von Lonegard
 
+7 | -4
 
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Merke: Trau keiner Studie / Statistik, die du nicht selber gefälscht / manipuliert hast ...




so long,
Lone
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30.08.2011 15:07 Uhr von Kappii
 
+0 | -6
 
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so sehr: ich diese Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen und konsorten nicht mag, aber

"...So würden alle E-Books, die zum Beispiel von Tauschbörsen, Blogs oder Foren kommen als rechtswidrig - auch wenn sie eine eine offene Lizenz haben..."

Ist so ein fadenscheiniges Argument wie: "man benutzt Torrent-Netzwerke auch für Linux-Distrubitionen"

Das macht meist nur ein Bruchteil aus und kann in einer Statistik ausser Acht gelassen werden.
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30.08.2011 16:39 Uhr von zabikoreri
 
+0 | -0
 
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Bei den ´Zahlen´: sollte man bedenken, das die meisten der ´heruntergeladenen´ eBooks wohl nicht von Verlagen sondern von ´Amateuren´ erstellt wurden!
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30.08.2011 16:56 Uhr von Floppy77
 
+2 | -0
 
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Mich würde eher mal interessieren, warum Ebooks, obwohl sie nur digital vorliegen und kein Papier, keine Tinte kosten und nur minimale Lagerungskosten anfallen im Gegensatz zum Buch aus Papier vergleichsweise teuer daher kommen?
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30.08.2011 19:47 Uhr von Shoiin
 
+1 | -0
 
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@Floppy77: Deutsche Buchpreisbindung.
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30.08.2011 20:58 Uhr von neisi
 
+1 | -0
 
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Erfundene Zahlen ! Wie soll so etwas auch beziffert werden? 1 Stick in der Schule = 1000 unbekannte Kopien usw...
Aber immer das gleiche = Wer nicht bezahlt ist illegal, wohlgemerkt wer der Lobby nichts bezahlt wird kriminell, sagen die Schutzgelderpresser !
Lügen, genauso wie dass die Kunden CD´s kaufen wollen für den MP3-Player.

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