30.08.11 11:33 Uhr
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CSU ist gegen eine europäische Wirtschaftsregierung

Der CSU-Vorsitzende, Horst Seehofer, lehnte am Montag auf einer Präsidiumssitzung Eurobonds und eine europäische Wirtschaftsregierung strikt ab. Es dürfe zu keiner Vergemeinschaftung von Schulden kommen, so der Ministerpräsident, da jedes Land für seine Staatsrisiken selbst verantwortlich sei.

Seehofer warnte vor wirtschaftlichen Problemen, wenn die Eurozone zum Schuldenraum verkomme, statt Stabilitätsraum zu sein. Eine Ursache sei die ständige Nichteinhaltung der Stabilitätskriterien. Weiterhin kritisierte der CSU-Chef den Anleihekauf der EZB als kein geeignetes Mittel zur Bekämpfung der Krise.

Generalsekretär Alexander Dobrindt schlug daher ein Insolvenzverfahren für Länder vor, die nicht willens und fähig sind, die Stabilitätskriterien einzuhalten. Diese sollten als Konsequenz aus der Eurozone ausgeschlossen werden.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CSU, Schuldenkrise, Horst Seehofer, Alexander Dobrindt, Wirtschaftsregierung
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 11:38 Uhr von Marie52
 
+4 | -5
 
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die CSU wird damit nicht durchkommen: Bayern sollte sich für unabhängig erklären und seine eigene Währung einführen.
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30.08.2011 11:47 Uhr von Floxxor
 
+4 | -1
 
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"Eine Ursache sei die ständige Nichteinhaltung der Stabilitätskriterien."

Ähhhh...wer regiert nochmal zur Zeit????
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30.08.2011 12:03 Uhr von K.T.M.
 
+8 | -1
 
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"Generalsekretär Alexander Dobrindt schlug daher ein Insolvenzverfahren für Länder vor, die nicht willens und fähig sind, die Stabilitätskriterien einzuhalten. Diese sollten als Konsequenz aus der Eurozone ausgeschlossen werden. "

Also dürfen nur noch folgende Länder zur Eurozone gehören, wenn sie wollen:
Litauen, Lettland, Slowenien, Bulgarien, Estland, Schweden, Luxemburg, Dänemark, Finnland, Norwegen

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