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Frankreich: Geringere Strafe bei sexueller Belästigung als Urheberrechtsverletzung

In Frankreich hat sich der Nachrichten-Dienst "Numerama" einmal mit den Strafen für Rechtsverletzungen auseinandergesetzt und ist zum Teil zu grotesken Ergebnissen gekommen. Da Rechteinhaber immer so tun, als bedrohe eine Urheberrechtsverletzung ihre Existenz, wurde diese als Ausgangspunkt genommen.

Dabei wurde festgestellt, dass es Straftaten gibt, für die es mindestens eine so hohe Haftstrafe gibt, wie sie bei Urheberrechtsverletzung maximal verhängt werden kann. Dazu gehören: Totschlag, Diebstahl, Morddrohungen, Behinderung der Justiz und medizinische Eingriffe ohne Erlaubnis des Patienten.

Straftaten wie zum Beispiel sexuelle Nötigung, Schändung eines Toten, sexuelle Annäherungsversuche auf elektronische oder andere Art bei Minderjährigen oder die Zerstörung von fremdem Eigentum werden nicht so hart bestraft wie eine Urheberrechtsverletzung.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Prozess, Haftstrafe, Sexuelle Belästigung, Urheberrechtsverletzung
Quelle: www.gulli.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 10:59 Uhr von ManiacDj
 
+20 | -1
 
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Das ist: ja nichts neues und nicht nur in Frankreich so...

Die Strafen gehören neu angepasst!
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30.08.2011 11:04 Uhr von Floxxor
 
+5 | -6
 
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und nicht nur da, siehe der news, wo ein Hund erschossen wurde, weil das SEK wegen Marihuana anrückte...

Freiheit für Filesharer, Knäste für Bänker und Verwalter...achja und für die Älteren auch noch: Beugehaft für Helmut Kohl!!
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30.08.2011 11:33 Uhr von Marie52
 
+2 | -2
 
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Strafe ist das eine: Schadensersatz das andere

Bei nicht-gewerblichen Urheberrechtsverletzungen wird bei weitem nicht die Höchststrafe verhängt und das Verfahren meist eingestellt. Der Schadensersatz kann dennoch erheblich sein und davor können sich auch Sozialfälle nicht drücken (die zahlen das nur längere Zeit ab).
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30.08.2011 13:20 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -0
 
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@marie: so weit die Theorie: Das Problem ist doch auch, daß der Gesetzgeber alles so schwammig formuliert. Für mich wäre gewerbsmäßig, wenn man das Heruntergeladene verkauft und damit Profit macht.
Einige Gerichte (z.B. Hamburg) haben aber auch schon eine "Gewerbsmäßigkeit" festgestellt, wenn ein einziges Album mit z.B. 10 Liedern für die Kinder heruntergeladen wurde. Dann tritt auch nicht die 100 € Deckelung in Kraft.

Was in solchen Fällen natürlich wieder weit übers Ziel hinausgeschossen ist und völlig an der Realität vorbei ist.

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