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Berliner Bezirksamt verkauft offene Rechnungen an private Dienstleister

Der Berliner Stadtbezirk Hellersdorf-Marzahn hat sich einen Coup ausgedacht, um sein Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen. Offene Rechnungen an Privatpersonen oder auch Firmen will das Bezirksamt nicht mehr selbst eintreiben, sondern werden an Gelddienstleister verkauft.

Zu dem sogenannten "Factoring" soll eine öffentliche Ausschreibung stattfinden, bei der nur seriöse Bieter zugelassen werden sollen. Außerdem wurden durch den Datenschutzbeauftragten Auflagen gemacht, so dass nur etwa eine von 13 Millionen Euro an Forderungen verkauft werden können.

Das Factoring wurde durch Finanzstadtrat Stefan Komoß von der SPD vorbereitet und vom Finanzsenator abgesegnet. Die Ausschreibung soll im Berliner Amtsblatt im September veröffentlicht werden.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Forderung, Amt, Dienstleister, Marzahn, Bezirk, Hellersdorf
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 11:39 Uhr von xCheGuevarax
 
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coole Sache: D.h. wenn ich jetzt mein Knollchen nicht bezahlt habe weil ich im Urlaub war o.ä. stehen demnächst osteuropäische Wandschränke vor der Tür, die gerne die 25 Euro Plus 30 Euro Verwaltungskosten und 40 Euro Anfahrt in bar kassieren wollen.
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30.08.2011 12:59 Uhr von quade34
 
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welche seriöse Firma: ist so blöd, auf Geld von Schuldnern zu hoffen, wo noch nicht einmal die Staatskasse was bekommt. Ich kenne einige mit hohen Schulden beim Fi-Amt und anderen Behörden, die scheren sich einen Dreck darum irgendetwas zu bezahlen. Die haben auch keine Angst vor Inkassofirmen. Auch die bekommen nix. Man lebt in Privatinsolvenz oder von Staatsknete und lacht sich eins.
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30.08.2011 13:36 Uhr von artefaktum
 
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@quade34: "welche seriöse Firma ist so blöd, auf Geld von Schuldnern zu hoffen, wo noch nicht einmal die Staatskasse was bekommt."

Dieses Factoring ist auch in der Privatwirtschaft gang und gäbe. Diese Unternehmen werden das schon mit spitzer Feder durchgerechnet haben, sonst würden die das nicht machen.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]

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