30.08.11 08:08 Uhr
 2.114
 

IWF-Chefin: Ernste Warnung vor Bankenkollaps

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat vor einem Bankenkollaps gewarnt. In einer bemerkenswert düsteren Einschätzung zur Lage der Weltwirtschaft sagte Lagarde, jetzt bestehe "dringender Handlungsbedarf, um die Bedrohung der globalen Rezession abzuwenden".

Bei der internationalen Wirtschaftskonferenz im amerikanischen Jackson Hole betonte die IWF-Chefin, die Institute müssten zu einer Rekapitalisierung gezwungen werden. Dies solle möglichst durch den Privatsektor geschehen.

Lagarde brachte aber auch den Euro-Rettungsfonds dafür ins Gespräch. Hintergrund dieser Äußerungen ist offenbar, dass der Interbanken-Handel fast zum Erliegen gekommen ist, ähnlich wie kurz nach der Lehman-Pleite.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: AllesReinerZufall
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Bank, Warnung, IWF, Kollaps
Quelle: www.telegraph.co.uk

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dakota-Pipeline: Donald Trump wird Baustopp wohl aufheben - Er hat Anteile
Sparmaßnahmen: Air Berlin streicht Flüge nach Mallorca
Umfrage: Personalchefs kritisieren Uni-Absolventen als unselbstständig

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.08.2011 08:55 Uhr von jpanse
 
+9 | -9
 
ANZEIGEN
Die sieht aus wie Kerl und man: sollt ihr mal sagen das man nicht zwingend 4x die Woche ins Solarium rennen muss.

Da wird nichts mehr abgewendet, aufgeschoben ist nicht aufgehoben...Das sollten die auch noch aus Kindertagen kennen.
Kommentar ansehen
30.08.2011 08:56 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+15 | -1
 
ANZEIGEN
Pseudo-Rettung: Es ist doch so, daß diejenigen, die mit den Währungen derzeit hantieren, immer wieder das Feuer löschen müssen.

Der Grund dafür ist, daß die Finanzindustrie versucht, sich aus der selbstverschuldeten Finanzkrise auf Kosten anderer herauszuschummeln. Darauf wies bereits die letzte "Monitor"-Sendung hin.

Wenn nun der Interbankenhandel wiederum - wie zuletzt nach der Lehman-Krise - zum Erliegen kommt, geht das Pokerspiel eine Runde weiter. Denn der Anstieg der Aktienkurse nach der Lehman-Krise war staatsfinanziert - nichts anderes war das. Die Aktienralley sollte - wie die letzten 20 Jahren - weitergehen.

Also fassen wir zusammen:

1. Krise: Zusammenbruch des Internet-Booms
darauf: Bush-Jahre mit expansiver Schuldenpolitik;
2. Krise: Lehman-Bank-Zusammenbruch
darauf: Bush-Obama-Jahre mit noch expansivere Schuldenpoltik;
3. schwelende Krisenentwicklung: erneutes Erliegen des
Interbankenhandels.

Es gibt einen drastischen Widerspruch zwischen praktizierter und politisch gewollter Wirtschaftspolitik der Globalisierung und den derzeitigen Möglichkeiten des Krisenmanagements. Die Finanzströme wurden liberalisiert, die Realwirtschaft nicht.

Nur ist hier die Frage: Wer hat das Sagen? Die Realwirtschaft oder die Finanzindustrie?

Es bleibt festzuhalten, daß die Finanzindustrie von der Realwirtschaft abhängig ist und nicht umgekehrt.

Wenn die Finanzindustrie in eine virtuelle Welt der Kontrollen und Gegenkontrollen (Wenn-dann-Beziehungen) abhebt, so ist die Finanzindustrie das Problem und nicht die Realwirtschaft. Und da hat Sven Giegold - aber nur da im Gegensatz zu seinen Äußerungen über Trichet - Recht: Die Finanzindustrie ist zu mächtig. Sie MUß reguliert werden. Die virtuelle Welt der Finanzindustrie bildet nicht die Realwelt ab, denn diese hätte sich ohne diese abgehobene Finanzwelt in eine andere Richtung entwickelt. Das ist die Realität.

Nur ist eben auch Realität, daß die Finanzindustrie dabei ist, an den Türen der Realwirtschaft zu rütteln. Wenn sie eindringt, wird sie sich AUCH selbst kaputt machen, denn das Geld für einen neuen staatsfinanzierten Aktienaufschwung ist nicht da. Es bleibt also nur eine Regulierungspolitik als Lösungsansatz übrig.

Deshalb ist der vorgeschlagene Schritt Lagardes vielleicht gar nicht so schlecht. Die virtuelle Welt der Finanzindustrie bekäme mehr Bodenhaftung: Das fehlt ihr nämlich.

Ein klarer Fall von Schizophrenie!

Ein neuer Wiener Kongress wäre eventuell ein Schritt in die richtige Richtung. Immerhin brachte dieser fast hundert Jahre Ruhe.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
Kommentar ansehen
30.08.2011 09:30 Uhr von iDriveYourCar
 
+21 | -1
 
ANZEIGEN
Guten Morgen! Davor das der ganze Haufen Mist zusammenbrechen wird warnen andere schon seit Jahren, aber die sind ja bloß doofe Verschwörungstheoretiker....
Kommentar ansehen
30.08.2011 09:51 Uhr von HolzwurmSLS
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Schlimm: Krise Krise Schwache Konjunktur jetzt in kurzen Abständen Bankenkollaps, diese Scheiße hör ich schon seit ich Anfang der 80er ins Berufsleben eingestiegen bin. Laßt euch diesen Mist nicht länger einreden. Die Leute die haben den gehts den letzten 30 Jahren kontinuierlich besser den anderen eher nicht. Siehe Hartz 4is als Vollzeitjobber in öffentlichen wie auch privaten Firmen; Gut ausgebildete Handwerker oder auch Büromenschen in diesen unsäglich asozialen Zeitarbeitsfirmen.Kein Gesetzgeber hat (aus eigenem) Interesse
dadran was zu ändern..........
Kommentar ansehen
30.08.2011 11:54 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wielange soll denn das noch so weitergehen? "Die europäischen Regierungen sollten darauf dringen, dass die Eigenkapitalausstattung der Banken zwangsweise erhöht werde – notfalls mit dem direkten Einstieg eines Staates durch Steuergelder."
Zitat von Lagarde von den "Deutsche Mittelstands-Nachrichten"

Erst wird den Griechen Geld in den Hintern geschoben. Dann verlieren die Griechen ihre Souveränität und sollen zwangsverwaltet werden. Und dann haben die Banken, die den Griechen das Geld in den Hintern geschoben haben, kein Geld und wollen Geld vom Steuerzahler, der auch keins hat.

Wo ist denn da die Logik?
Kommentar ansehen
30.08.2011 12:08 Uhr von Jaybay
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ News: ich glaub langsam es hackt?!?
Dann sollen doch die "maroden" Banken alle miteinander pleite gehen ,ICH seh es in keinster Weise mehr ein,dass mit UNSERE Steuergeldern die ganzen Bankster und Verbrecher in Saus und Braus leben!! Die Gewinne der Banken werden privatisiert und die Verluste durch ihre gierige Zockerei werden sozialisiert...Echt, da bekomm ich das kalte Kotzen!! Wie kann man nur so dreist und unverholen dann auch noch nach "MEHR GELD!" schreien...in einer freien Marktwirtschaft ist es nunmal so, dass die einen oder anderen nicht über die Runden kommen und untergehen, genauso wie jeder andere normale Bürger auch in diesem tollen System. Und überhaupt, bei jedem kleinen Bürger der privat Insolvenz anmelden muss, juckt es den Staat einen feuchten Kericht , ob er/sie pleite geht und am Rande seiner Exsistenz landet, aber die ach so systemrelevanten Banken "müssen" ja gerettet werden...pff,wer sagt das,die Geiseln der Lobbyisten und ihre Handlanger die Polit-Marionetten?!? Echt, lasst die Banken untergehen, denn 2008 wurde es ja scheinbar mehr als versäumt, ernsthafte Konsequenzen aus der krise zu ziehen um sowas in Zukunft zu verhindern..Im Gegenteil, alles wie gehabt und sogar noch schlimmer als zuvor...ES REICHT!!!!

PS: Im übrigen bin ich dafür, dass (Investment)Banker, die Staaten in den Ruin getrieben und sich am Leid der normalen Bürger bereichert haben , öffentlich bloßgestellt, geächtet und mit ihrem Privatvermögen gerichtlich haftbar gemacht werden für Ihren verbrechen gegen die Menschlichkeit!
Kommentar ansehen
30.08.2011 12:59 Uhr von Akaste
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hatte die: nicht vor kurzem noch Deutschland die Schuld am Europroblem zugeschoben?
Kommentar ansehen
30.08.2011 13:06 Uhr von BunkerFunker
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Frau Lagarde?? Die Bilderbergerin, welche unter Korruptionsverdacht steht, warnt vor dem Bankenkollaps.. soso. Langsam zeichnet sich deutlich ab, wovor Andere schon lange warnen. Es soll richtig krachen auf dem Finanzmarkt, damit man anschließend ein noch schlimmeres ZENTRALES Finanzsystem installiert werden kann.. Natürlich nur damit so etwas schlimmes nie wieder passiert. Die Methode ist uralt und hat ja auch schon in den USA funktioniert (siehe FED).

Wacht endlich auf und seht euch die Menschen und Hintergründe genauer an. Diese Frau Lagarde spricht aus, was nun sowieso jeder weiß. Trotzdem ist sie auf der anderen Seite - auf der Profitseite der Krise.

[ nachträglich editiert von BunkerFunker ]
Kommentar ansehen
30.08.2011 13:17 Uhr von Azureon
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Also düster sind die Aussichten wirklich wenn ich die Fratze auf dem Bild sehe. :D

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Was passiert mit dem Verdächtigen ?
Sachsen: Innenminister Ulbig stellt Lagebericht Asyl vor
Wien: Prozessbeginn wegen Vergewaltigung einer 21 Jährigen Frau


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?